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Samstag, 1. Februar 2014

Karneval: Tipps für die unbeschwerte Feier


Ob Karneval, Fasching oder Fastnacht, für viele Jecken oder
Narren ist es die schönste Zeit des Jahres. Foto: www.aid.de

Karneval: Tipps für die unbeschwerte Feier

Ob Karneval, Fasching oder Fastnacht, für viele Jecken oder Narren ist es die schönste Zeit des Jahres. Dabei gehören ausgefallene Verkleidung und Maskerade ebenso dazu wie das Wurfmaterial - die "Kamelle" - und das traditionelle Fettgebäck. Aber was machen Menschen mit Allergien gegen Inhaltsstoffe in Schminke, Textilien oder Lebensmitteln? Müssen sie an den tollen Tagen auf vieles verzichten? Vor allem Duft- und Farbstoffe in Theaterschminke, Haarfärbemitteln und Textilien verursachen eine Vielzahl allergischer Reaktionen; allerdings nicht mehr als übliche Kosmetika und Textilien. Achten Sie daher aufs Etikett! Meiden Sie Produkte mit unverträglichen Inhaltsstoffen und lassen Sie unzureichend gekennzeichnete im Regal. Tragen Sie Kostüme besser nicht auf nackter Haut; dies gilt besonders für gefärbte, nicht waschbare Textilien. Und nicht jede Hautreaktion, die sie in diesen Tagen beobachten, ist ein Hinweis auf eine Allergie: 

Denn in der kalten Jahreszeit ist die Haut generell empfindlicher. Wenig Schlaf, Alkohol und dicke Farbschichten beeinträchtigen ebenfalls das Hautbild. Auch das essbare Wurfmaterial bei Karnevalsumzügen bietet für Lebensmittelallergiker einige Risiken. Denn meistens sind weder die Zutaten noch die Allergene auf den Verpackungen deklariert. Unproblematisch sind meist klassische Bonbons (Hartkaramellen) und Weingummi. Menschen mit Allergien gegen Nüsse, Milch oder Eier verzichten besser auf schokohaltige Süßwaren. Fettgebäck wie Krapfen Berliner (Pfannkuchen) oder Muzen enthalten Weizenmehl, Eier und zum Teil auch Milch. Wenn Sie diese Zutaten nicht vertragen, sind Salzgebäcke eine Alternative. Traditionell ist in der fünften Jahreszeit viel Alkohol im Spiel. 

Bei Allergikern kann Alkoholgenuss die Beschwerden verstärken und bei Menschen mit einer Histaminunverträglichkeit zu ähnlichen Symptomen wie bei einer Allergie führen. Denn alkoholische Getränke enthalten in unterschiedlichen Konzentrationen Histamin, das auch bei allergischen Reaktionen gebildet wird. Anstatt mit besonders histaminreichem Rotwein und süßem Weißwein anzustoßen ist der Griff zu Bier und Spirituosen weitaus verträglicher. Für alle Karnevalisten und nicht nur für Allergiker gilt: Mit reichlich Mineralwasser und Saftschorlen zwischen und statt alkoholischen Getränken lässt sich ebenso gut feiern und Sie freuen sich am nächsten Morgen über einen klaren Kopf.

Julia Bonfig und Maria Flothkötter, www.aid.de

Weitere Informationen unter: www.aktionsplan-allergien.de

Dienstag, 13. August 2013

Endlich erwachsen

Mit Schulabschluss und großen Plänen in der Tasche wagen viele junge Leute jetzt den Sprung in ein neues Leben. Studium oder Ausbildung stehen an, bei einigen auch ein Auslandsjahr oder ein großer Trip. Beim Ansteuern und Umsetzen aller Ziele gilt es jedoch, die Kosten für den Gang auf eigenen zwei Beinen stets mit auszubalancieren.

Einen klaren Durchblick bei der Budgetplanung verschaffen sich Auszubildende und Studenten mit Hilfe des Ratgebers „Endlich erwachsen“ der Verbraucherzentrale NRW. Das Buch informiert, mit welchen Einnahmen junge Leute – etwa Unterhalt, Kindergeld, BAföG oder Berufsausbildungsbeihilfen – rechnen können und wie sie mit Minijobs oder Praktika die eigene Kasse aufbessern können. Damit der Budgetrahmen nicht gesprengt wird, hilft der Ratgeber bei der Kalkulation der Ausgaben. Das Buch zeigt, wie Kostenfallen bei Bankgeschäften, Handytarifen oder Krediten erkannt und umschifft werden können. Alltagstaugliche Tipps rund um Auszug, Ausbildung, Studium, Auslandsaufenthalt oder Freiwilligenjahr machen das Starter-Paket auf dem Weg in die Unabhängigkeit komplett.
Der Ratgeber kostet 9,90 Euro und ist in den örtlichen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale NRW erhältlich. Für zuzüglich 2,50 Euro (Porto und Versand) wird er auch nach Hause geliefert.

Bestellmöglichkeiten:
Versandservice der Verbraucherzentralen, Himmelgeister Straße 70, 40225 Düsseldorf, Internet: www.vz-nrw.de/shop, Tel: (02 11) 38 09-555, E-Mail: ratgeber@vz-nrw.de, Fax: (02 11) 38 09-235


Sonntag, 28. Juli 2013

Auch im Alter mit Genuss essen

Gesund kochen kann auch im Alter Spaß machen. Foto: AOK

Beschwerden beim Schlucken und Kauen, wenig Appetit – insbesondere bei älteren Menschen mit gesundheitlichen Problemen nimmt die Lust am Essen und Trinken ab. "Mit ein paar Tricks lässt sich aber erreichen, dass es ihnen gut schmeckt und dass sie sich ausgewogen ernähren", sagt Anita Zilliken, Ernährungswissenschaftlerin bei der AOK. Eine vollwertige Ernährung ist gerade im Alter wichtig, um gesund zu bleiben oder Erkrankungen besser zu überstehen.

Mit höherem Alter benötigt der Körper weniger Energie in Form von Kohlenhydraten, Fett und Eiweiß. Der Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen bleibt aber gleich oder steigt sogar. "Daher ist es wichtig, dass ältere Menschen Essen mit hoher Nährstoffdichte zu sich nehmen", sagt AOK-Ernährungsexpertin Zilliken.

Daran hapert es jedoch häufig, wie die ErnSIPP-Studie zeigt, die im 12. Ernährungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) veröffentlicht ist. Wissenschaftler untersuchten darin die Ernährungssituation von Pflegebedürftigen, die zu Hause meist von Angehörigen gepflegt und versorgt werden. Die wichtigsten Ergebnisse der Studie: Die Teilnehmer essen zu viel Fleisch und Wurst, aber zu wenig Gemüse, Obst, Kartoffeln, Getreideprodukte und Fisch. In der Folge nehmen sie zu wenig Ballaststoffe zu sich, außerdem zu geringe Mengen an Vitamin D und Vitamin E sowie der Mineralstoffe Folat und Kalzium. Insgesamt beteiligten sich 353 Frauen und Männer an der Studie. Bei vielen hochbetagten Menschen treten Schwierigkeiten beim Essen und Trinken auf:
  • Appetit und Durstempfinden lassen nach.
  • Die Geruchs- und Geschmackwahrnehmung nehmen ab, das Essen schmeckt fade.
  • Das Schlucken bereitet Probleme.
  • Das Kauen macht besonders beim Verzehr von Obst und Gemüse Be-schwerden; Ursache können schlecht sitzende Zahnprothesen und Ent-zündungen der Mundschleimhaut sein.
  • Mundtrockenheit und ein geringerer Speichelfluss erschweren die Nahrungsaufnahme.
  • Die Verdauung verschlechtert sich, Inhaltsstoffe der Nahrung werden ungenügend verwertet.
  • Es entsteht ein Sättigungsgefühl, obwohl der Magen noch nicht gefüllt ist.
Das Risiko für eine Mangelernährung steigt auch durch Erkrankungen wie Depressionen und Demenz. Wer seine Hände oder Arme nicht mehr gut bewegen kann, zum Beispiel aufgrund von Erkrankungen wie Parkinson oder nach einem Schlaganfall, hat ebenfalls Schwierigkeiten mit dem Essen und Trinken.

Viel Gemüse, Obst, Milch- und Vollkornprodukte


"Damit alte und pflegebedürftige Menschen genügend Nährstoffe zu sich nehmen, sollten sie viel Gemüse, Obst, Milch- und Vollkornprodukte essen", empfiehlt AOK-Ernährungsexpertin Zilliken. Sinnvoll ist es, ihnen über den Tag verteilt mehrere kleine Portionen anzubieten. Vollkornbrot oder Vollkornnudeln enthalten Ballaststoffe, die die Verdauung fördern. Mit einem leicht verzehrbaren Salat, der mit kalt gepresstem Raps- oder Traubenkernöl angemacht ist, lässt sich die Versorgung mit Vitamin E verbessern.
Damit Senioren und Pflegebedürftige genügend Vitamin D aufnehmen, sollten sie einmal in der Woche Seefisch wie Lachs, Makrele oder Hering essen. Sinnvoll ist es auch, dass sie sich täglich eine Zeitlang im Freien aufhalten, da der Körper das Vitamin auch bei Lichteinwirkung in der Haut selbst bildet. Damit Vitamine nicht verloren gehen, sollten Gemüse und andere Nahrungsmittel nicht zu lange gekocht und das Essen nicht längere Zeit warmgehalten werden. Zilliken gibt Tipps, wie sich der Appetit anregen lässt:
  • Sorgen Sie für Bewegung und Aufenthalt an der frischen Luft.
  • Schaffen Sie eine angenehme Essatmosphäre, zum Beispiel mit einem schön gedeckten Tisch.
  • Stellen Sie ein abwechslungsreiches Angebot an Speisen und Getränken bereit.
  • Berücksichtigen Sie individuelle Vorlieben und Schwierigkeiten beim Essen.
  • Servieren Sie immer wieder mal Lieblingsgerichte, die meist auch noch im Alter schmecken.
  • Richten Sie das Essen appetitlich an.
  • Verwenden Sie reichlich Kräuter und Gewürze, aber nur wenig Salz; dann schmeckt das Essen auch, wenn der Geschmackssinn nachgelassen hat.
Bereitet das Kauen Beschwerden, sollten der Zahnstatus oder die Prothese überprüft werden. Regelmäßige Mundhygiene ist wichtig, um Entzündungen vorzubeugen. Außerdem sollten Speisen so angeboten werden, dass auch Menschen mit Kauproblemen sie essen können.
"Zerdrücken Sie zum Beispiel Gemüse und Kartoffeln mit der Gabel und schneiden Sie Fleisch klein", empfiehlt AOK-Ernährungsexpertin Zilliken. Joghurt, Dickmilch und Quark mit Früchten lassen sich leichter essen als ein ganzer Apfel, streichfähiger Käse eher als Hartkäse. Harte Lebensmittelteile wie Obstschalen und Brotrinden sollte man entfernen. Sinnvoll ist es auch, Speisen mundgerecht zu servieren und bei Bedarf zu pürieren. Das kommt auch Menschen mit Schluckstörungen entgegen. Die einzelnen Bestandteile eines Gerichtes sollten aber noch erkennbar sein.

Zu jeder Mahlzeit Getränke anbieten


Da das Durstempfinden im Alter nachlässt, trinken alte Menschen oft zu wenig. "Bieten Sie daher zu jeder Mahlzeit Getränke an", rät Zilliken. Am besten sind Wasser, Kräuter- und Früchtetees sowie Saftschorlen. Empfehlenswert ist es auch, schon morgens die Trinkmenge für den Tag bereit zu stellen.
Eine Demenz kann ebenfalls das Essverhalten und den Energiebedarf verän-dern. Viele Betroffene sind sehr unruhig und haben einen starken Bewegungsdrang. Sie benötigen daher mehr Energie und sollten viel trinken. Im Verlauf der Krankheit geht häufig die Fähigkeit verloren, mit Besteck zu essen. Sinnvoll ist es dann, den Pflegebedürftigen mundgerechtes "Fingerfood" anzubieten. Dazu eignen sich Fleischstücke ohne Soße, Gemüse und Rohkost, kleine Kartoffeln, Kroketten und Gebäck. Aufläufe können in Stücke geschnitten werden, die nicht größer als ein bis zwei Bissen sind. Sie müssen gut zu greifen und einfach zu kauen und zu schlucken sein.


Generell gelten die Empfehlungen der DGE für eine vollwertige Ernährung auch für alte und pflegebedürftige Menschen. Danach sollte die tägliche Nahrung zu etwa drei Vierteln aus Gemüse, Salat, Getreideprodukten, Kartoffeln, und Obst bestehen. Ein Viertel des Tagesbedarfs decken tierische Lebensmittel wie Milch und Milchprodukte. Ein- oder zwei Mal pro Woche sollte Fisch auf dem Speiseplan stehen. Fettarmes Fleisch, Wurst und Eier sollten in Maßen und nicht täglich verzehrt werden. Sparsamkeit ist auch beim Verzehr von Fetten und Ölen angesagt. Wichtig sind ungesättigte Fettsäuren, die etwa in Raps-, Soja- und Olivenöl stecken. Zu einer ausgewogenen Ernährung gehört es auch, mindestens eineinhalb Liter am Tag zu trinken.

Freitag, 26. Juli 2013

10 figurfreundliche Tipps für den Biergarten

Der Sommer lockt bei schönem Wetter viele Menschen in die Biergärten, um den Tag gemütlich ausklingen zu lassen. Dazu gehört oft deftiges Essen und eine oder mehrere Maß Bier und Cola. Wie aber umgeht man die Verlockungen, wenn man auf Diät ist oder sein Gewicht halten möchte? Für alle, die im Biergarten zwar Spaß haben, aber nicht zunehmen wollen, haben die Diätspezialisten von Diet Chef 10 praktische Tipps zusammengestellt.

Tipp 1:
Beim Essen leichte Alternativen wie gegrillte Maiskolben, Folienkartoffeln mit magerem Kräuterquark oder Radi sowie Fisch bevorzugen, denn diese sind weniger fettig und liegen am Abend nicht schwer im Magen wie z. B. Fleischgerichte

Schlemmen im Biergarten.
Mit guten Tipps ist das kein Problem.
Foto: dietchef.de / Wirths PR
Tipp 2:
Auch Salate sind als Hauptmahlzeit sehr gut geeignet. Sie können ruhig mageren Schinken, Käse oder Geflügelfleisch enthalten. Zwei Dinge sind allerdings zu beachten: Fettreiche Käsesorten liefern unnötig viele Kalorien und man sollte den Salat nicht in Dressing ertränken. Denn Salatsaucen sind oftmals heimliche „Fettmacher“. Brezen, Pommes, Bratkartoffeln, Grillwürstchen und Co. – sie alle sind nicht gut für die Figur.

Tipp 3:
Wer im Biergarten nicht auf Fleisch verzichten will, hält sich am besten an magere Sorten wie Steak oder gegrillte Hähnchenbrust. Von fettreichen Gerichten wie Schweinshaxe, Leberkäse, Würstchen, Wiener Schnitzel oder Frikadellen besser absehen. Achtung auch beim Schweinekrustenbraten – unter der Kruste steckt das meiste Fett, daher unbedingt wegschneiden. Und am besten auf den zweiten Knödel ebenfalls verzichten.

Tipp 4:
Beim Wurstsalat ist der Name trügerisch. Er hat von den Kalorien her mehr mit der Wurst, denn dem Salat gemein. Beim Schweizer Wurstsalat erhöht der Käse zusätzlich die Kalorien.

Tipp 5:
Apropos  Käse. Auch hier  gibt es große Unterschiede. Obatzter und Backcamembert, zum Beispiel, sind wahre Kalorienbomben. Harzer und andere Sauermilchkäse oder ein leichter Kräuterquark sind dagegen unbedenklich für die Figur und können gerne genossen werden. Obatzter kann allerdings in einer kalorienreduzierten Variante leicht selbst gemacht werden. Das Rezept finden Sie nach den Tipps.

Tipp 6:
Teilen Sie allzu üppige Portionen. Man muss nicht einen ganzen Teller Wurstsalat oder mehrere Scheiben Schweinsbraten essen, häufig reichen die Portionen auch für zwei. Und wenn man einmal alleine im Biergarten sein sollte oder niemand den gleichen Appetit verspürt? Dann isst man die Hälfte und lässt sich die andere einpacken. Das schmeckt auch am nächsten Tag noch.

Tipp 7:
Bei Getränken ist Mineralwasser das mit Abstand kalorienärmste Getränk. Gerade die stark zuckerhaltigen Softdrinks sollte man meiden: In einem Liter Cola oder Limo stecken bis zu 40 Stück Würfelzucker. Saftschorlen sind eine gute Alternative. Mischen Sie doch auch mal etwas Mineralwasser in den Wein und verringern Sie dadurch die Kalorien. Den Unterschied schmeckt man kaum.

Tipp 8:
In viele Biergärten darf man auch eigene Speisen mitnehmen. Hier sind leichte, aber sättigende Salate ideal. Beispielsweise ein Reis- oder Nudelsalat mit viel knackigem Gemüse und einem selbst gemachten Joghurtdressing. Oder leicht belegte Brote mit magerem Schinken, Frischkäse, Salatblättern und Tomatenscheiben. Zum Einpacken und Mitnehmen gibt es Plastikbehältnisse für jeden Zweck.

Tipp 9:
Wer sich die leichten Mahlzeiten nicht selbst zubereiten will, kann es sich einfach machen und zu fertig zubereiteten Diätmahlzeiten greifen. Erhitzen Sie zu Hause eine leckere, kalorienreduzierte Suppe (z. B. Karottensuppe mit Koriander (144 kcal) oder eine Minestrone (123 kcal) vom Diätlieferanten Diet Chef) und nehmen Sie diese in einer Thermoskanne mit. Ein kalter Salat (z. B. Bohnen und Pasta Salat von Diet Chef hat nur 300 kcal) kann ebenfalls gut transportiert werden. Die etwas kleineren Portionsgrößen helfen, die richtige Menge zu essen. Das schmeckt und sättigt gut und man muss auch nicht darben, während die Begleiter schlemmen.

Tipp 10:
Flexible Diäten erlauben es durchaus, ein wenig zu „sündigen“. Man kann dabei mit einem einfachen, von Experten entworfenen Menuplan arbeiten und frei die Mahlzeiten auswählen, sofern man sich an wenige, einfache Regeln hält. Mit Diet Chef wird das Abnehmen leicht gemacht wie noch nie, denn die Gerichte sind bereits portionsweise abgepackt und kalorienkontrolliert. Man verzichtet weder auf das eigene Lieblingsgericht noch den gemütlichen Biergartenbesuch mit Freunden. Weitere wertvolle Abnehm-Tipps erhalten Sie auf der Seite www.diet-chef.de.

Was hilft gegen Fruchtfliegen?

Jetzt sind sie wieder da: die kleinen Fruchtfliegen, die im Sommer zuhauf in Küche und Garten umherschwirren. Die nur zwei Millimeter großen Fliegen der Gattung Drosophila tauchen überall dort auf, wo Obst, Fruchtsäfte und Küchenabfälle offen lagern. Diese riechen sie schon aus vielen Metern Entfernung. Dabei lieben die kleinen Insekten besonders alle faulenden und gärenden Stellen, denn genau dort legen die Weibchen innerhalb weniger Tage jeweils rund 400 Eier ab. Im matschigen Fruchtfleisch finden die ausgeschlüpften Larven ideale Lebensbedingungen, sodass schon nach wenigen Tagen ganze Schwärme weiterer junger Fliegen um das reife Obst zu finden sind.

Ihr Anblick verdirbt uns nicht nur den Appetit. Fruchtfliegen können auch Fäulnis- und Hefebakterien übertragen und sollten deshalb aus Küche und Speisekammer möglichst verbannt werden. Doch wie wird man die Plagegeister wieder los?

Die vielfach zu hörende Empfehlung, ein mit Essig, Obstsaft und Spülmittel gefülltes Glas offen stehen zu lassen, um die Fruchtfliegen darin zu ertränken, ist keine gute Idee. Denn genau damit werden die kleinen Insekten erst in die Küche gelockt. Die einzige wirkungsvolle Maßnahme ist, den unbeliebten Insekten die Nahrungsgrundlage zu entziehen. Lassen Sie deshalb in den warmen Sommermonaten keine Früchte und Säfte offen herumliegen bzw. -stehen, sondern lagern Sie diese gut verschlossen und verpackt. Leergetrunkene Saftgläser sollten möglichst gleich gespült werden. Entfernen Sie Abfälle sofort, reinigen Sie die Behälter gründlich und sorgen Sie auch für saubere Arbeitsflächen.

Nicht nur Fruchtfliegen, auch andere Vorratsschädlinge sind im Sommer häufig anzutreffen. So kann sich zum Beispiel die Dörrobstmotte bei warmen Temperaturen besonders schnell vermehren. Der dämmerungsaktive Kleinschmetterling hat es, wie der Name vermuten lässt, auf Trockenobst, Nüsse, Schokolade und Getreide aller Art abgesehen und legt gerne in Ecken und Spalten in der Nähe von Lebensmitteln seine Eier ab. Die geschlüpften Larven können im schlimmsten Fall ganze Vorratsschränke befallen. Wer umherfliegende Falter in seiner Küche entdeckt, sollte Ausschau nach verpuppten Larven halten und auch diese so rasch wie möglich entfernen.


Beate Ebbers, www.aid.de

Entnommen aus dem neuen Standardwerk:

"Lebensmittelhygiene - Praxishandbuch zur Lebensmittellagerung im Haushalt"
aid-Broschüre, 108 Seiten, Bestell-Nr. 61-3922, ISBN/EAN: 978-3-8308-1079-7, Preis: 8,00 Euro, zzgl. einer Versandkostenpauschale von 3,00 Euro gegen Rechnung

aid infodienst e. V., Heilsbachstraße 16, 53123 Bonn
Telefon: 0180 3 849900*, Telefax: 0228 8499-200
*Kosten: 9 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz. Anrufe aus dem Mobilfunknetz maximal 42 Cent pro Minute. Aus dem Ausland können diese Kosten je nach Anbieter höher sein.
E-Mail: Bestellung@aid.de, Internet: www.aid-medienshop.de


Mittwoch, 24. Juli 2013

Wenn der Ranzen gut sitzt, klappt der Schulstart besser

Kinder wollen vor allem, dass ihr Schulranzen gut aussieht. Genauso wichtig ist allerdings, dass er richtig sitzt und nicht zu schwer ist. Foto: AOK

Leichtgewichte sind am besten


Stabil, körpergerecht geformt, im Dunkeln leuchtend - so sieht ein idealer Schulranzen aus. Thomas Ebel verrät, worauf Eltern beim Kauf achten sollten. Der Arzt im AOK-Bundesverband erklärt außerdem, warum Rucksäcke, Trolleys oder Taschen einen Schulranzen nicht ersetzen können.

Die meisten Kinder sind stolz, wenn sie sich vor der Einschulung einen Ranzen aussuchen dürfen. Doch während es für die Kleinen eher um die Farbe oder das Motiv geht, sollten Eltern darauf achten, dass der Schulranzen den Hinweis "entspricht DIN 58124" trägt. Diese Norm sieht vor, dass mindestens zehn Prozent der Vorder- und Seitenflächen des Ranzens aus reflektierenden Materialien bestehen müssen - dadurch wird das Scheinwerferlicht im Dunkeln wie von Katzenaugen zurückgeworfen. Mindestens 20 Prozent der Fläche müssen fluoreszieren, also am Tag und in der Dämmerung weithin aufleuchten. "Durch die Signalfarben Orangerot oder Gelb können Auto- und Radfahrer die Schüler auch im Dunkeln oder bei trübem Wetter gut erkennen", sagt Ebel.

Stabil, rückenfreundlich geformt und gut gepolstert


Der AOK-Mediziner erläutert, welche Eigenschaften ein Ranzen außerdem haben sollte:
  • Er sollte stabil gebaut sein und nicht umkippen. Das Obermaterial muss strapazierfähig und wasserabweisend sein.
  • Am besten eignet sich ein Ranzen, der sich an den Rücken des Kindes anpasst und gut abgepolstert ist. Er sollte nicht breiter als der Rücken des Kindes sein.
  • Die Riemen sollten etwa vier Zentimeter breit, gepolstert und möglichst stufenlos verstellbar sein.
  • Idealerweise verfügt der Ranzen über einen Tragegriff zum Aufhängen und einen zweiten am Deckel, mit dem das Kind ihn tragen kann.
  • Praktisch sind separate Außentaschen, in denen der Schüler etwa eine Trinkflasche und die Brotdose verstauen kann.
"Eltern sollten darauf achten, dass der Ranzen nicht zu schwer ist", sagt Ebel. Ein normalgewichtiger Schüler sollte nicht mehr als zehn bis 12,5 Prozent seines Körpergewichts auf dem Rücken tragen. Bringt ein Kind 20 Kilogramm auf die Waage, sollte der Ranzen also höchstens 2,5 Kilogramm wiegen. Bei sehr kleinen und leichten Kindern ist es schwierig, diese Faustregel einzuhalten. "Bei Fliegengewichten sollte der Ranzen höchstens 15 Prozent ihres Körpergewichts ausmachen", sagt Ebel. Bei übergewichtigen Schulanfängern ist das Skelett bereits stark belastet - daher sollte das Normalgewicht geschätzt und danach das Höchstgewicht des Ranzens errechnet werden.

Der Schulranzen selbst sollte nicht mehr als 1,3 Kilogramm wiegen. Damit er nicht zu schwer wird, empfiehlt es sich, nur das einzupacken, was das Kind am nächsten Tag in der Schule benötigt. "Am besten klären die Eltern, ob ihr Nachwuchs schwere Bücher, Malsachen und Bastelmaterial in der Schule aufbewahren kann", rät Ebel.

Ranzen gehört auf den Rücken


Damit ein Ranzen rückengerecht ist, sollte er richtig zum Einsatz kommen:
  • Das Kind sollte den Ranzen auf dem Rücken tragen. Baumelt der Tornister nur über eine Schulter, belastet dies die Wirbelsäule einseitig.
  • Das Gewicht sollte gleichmäßig im Ranzen verteilt werden, um eine "Schlagseite" nach links oder rechts zu vermeiden. Schwere Sachen wie Bücher gehören nach hinten, leichtere wie Hefte und Federmäppchen weiter nach vorne.
  • Straff angezogene Tragegurte sorgen dafür, dass der Ranzen an beiden Schulterblättern anliegt. Die Oberkante sollte mit der Schulterhöhe abschließen.
  • Um den Tornister rückenschonend aufzusetzen, kann das Kind einen Tisch, eine Bank oder einen Stuhl zur Hilfe nehmen. Beim Auf- und Absetzen sollte es seine Wirbelsäule nicht verdrehen und sich nicht bücken.
     

Kräftige Muskeln helfen beim Tragen


"Wichtig ist auch, dass Kinder sich viel bewegen", weiß Ebel. "Dadurch stärken sie ihre Muskulatur und entlasten ihre Wirbelsäule." Das Tragen des Ranzens fällt ihnen dadurch leichter. Eltern sollten ihren Kindern daher Zeit zum Spielen und Toben geben und sich mit ihnen gemeinsam bewegen. Sinnvoll ist es auch, wenn die Jungen und Mädchen regelmäßig Sport treiben, zum Beispiel in einem Verein.

Rucksäcke, Taschen und Trolleys sind für den Transport der Schulsachen nicht geeignet. "Rucksäcken fehlt die nötige Stabilität, außerdem sind sie nicht ausreichend am Rücken gepolstert", begründet Ebel. Taschen, die seitlich getragen werden, können zu einer Krümmung der Wirbelsäule führen, die bei Heranwachsenden noch weich und formbar ist.
Auch Trolleys kommen als Ersatz für den Schulranzen nicht infrage, denn häufig müssen die Kinder sie schleppen und hochheben, etwa in den Bus oder über den Bordstein. "Das kann das Kreuz mehr belasten, als den Ranzen auf dem Rücken zu tragen", sagt AOK-Mediziner Ebel. Schädlich für das Kreuz ist es auch, wenn das Kind den Trolley seitlich hinter sich herzieht.

Unterstützung bei der Wahl eines gesundheitsgerechten Ranzens bietet der Schulranzen-Check der AOK. Das kostenfreie Aktionspaket enthält Informationen für Eltern, Schüler und Lehrer. Auf Wunsch kommen AOK-Fachleute auch in die Schulen, um vor Ort zu überprüfen, ob der Ranzen rückenfreundlich und sicher ist. Weitere Informationen dazu gibt es in den AOK-Geschäftsstellen vor Ort.

Sonntag, 21. Juli 2013

Die besten Pflanzensäfte für Blase und Niere

Birke schwemmt aus. Foto: © Wirths PR
 
Birke schwemmt aus
Heilpflanzensaft aus frischgepressten Birkenblättern enthält eine Vielzahl sekundärer Pflanzenstoffe wie Flavonoide, Saponine, Gerbstoffe und ätherisches Öl. Deren Zusammenspiel steigert die Harnbildung ohne die Nieren zu reizen. Deshalb empfiehlt sich der Saft für eine sanfte Durchspülungstherapie bei Entzündungen der Harnwege oder der Neigung zu Nierengrieß.



Brennnessel – nicht nur bei Rheuma sinnvoll. Foto: © Wirths PR

Brennnessel – nicht nur bei Rheuma sinnvoll
Am bekanntesten ist Brennnessel-Heilpflanzensaft bei rheumatischen Beschwerden, da er das Blut reinigt. Er wirkt allerdings auch harntreibend und ist damit ideal zur Vorbeugung und Behandlung von Nierengrieß. Verantwortlich sind die enthaltenen Kalzium- und Kaliumsalze sowie Kieselsäure. Durch die entschlackende Wirkung des Brennnessel-Presssaftes ist dieser auch Bestandteil der traditionellen Schoenenberger Schlankheitskur, die es in Apotheke und Reformhaus gibt.


Echinacea stärkt die Abwehrkraft. Foto: © Wirths PR

Echinacea stärkt die Abwehrkraft
Der frische Presssaft aus Purpursonnenhutkraut – so der deutsche Name der Echinacea – kräftigt das Körpergewebe und hindert so die Bakterien am Eindringen. Deshalb ist der Saft nicht nur bei der Behandlung wiederkehrender Infekte im Bereich der Atemwege sinnvoll, sondern auch bei Problemen bei den ableitenden Harnwegen.



Löwenzahn – das natürliche Universaltalent. Foto: © Wirths PR

Löwenzahn – das natürliche Universaltalent
Es ist der Mineralstoff Kalium, der den Löwenzahn-Presssaft für die Naturapotheke so wertvoll macht. Kalium ist dafür verantwortlich, dass der Saft harntreibend wirkt und auch den Gallenfluss sowie den Zellstoffwechsel anregt. Seine wertvollen Inhaltsstoffe und bewährte entschlackende Wirkung machen ihn zum unverzichtbaren Bestandsteil der Schoenenberger Basen-Aktiv-Kur.

Petersilie hilft den Nieren
Im Allgemeinen wird die Petersilie nicht mit Heilpflanzen in Verbindung gebracht. Doch nicht nur in der Küche hat sie ihre Aufgabe. Denn der Petersilien-Presssaft besitzt eine stark nierenanregende Wirkung und wirkt bei funktionellen Blasenbeschwerden lindernd. Zudem fördert der Presssaft die Durchspülung der Harnwege und beugt so Nierengrieß vor.




Zinnkraut entschlackt und entwässert. Foto: © Wirths PR

Zinnkraut entschlackt und entwässert
Das auch als Ackerschachtelhalm bekannte Kraut regt die Nierentätigkeit an und wirkt durch den hohen Anteil an Kieselsäure und Kalium stark harntreibend. Der aus frischem Zinnkraut gewonnene Saft beugt der Bildung von Nierengrieß vor. Er eignet sich hervorragend zur Ausschwemmung von Wasseransammlungen im Gewebe.



Fitnessdrink Dynamo mit Petersiliensaft. Foto: © Wirths PR

Fitnessdrink Dynamo mit Petersiliensaft
(für 1 Person)

Sie möchten auf sanfte Art etwas Gutes für Ihren Körper tun? Petersilie schmeckt nicht nur als würzende Zutat an Speisen, ihren Saft kann man sogar trinken. Am besten schmeckt er mit Gemüsesäften gemischt. Petersilien-Presssaft regt nicht nur die Nierentätigkeit an, sondern auch die Verdauung.

20 ml Schoenenberger Petersilien-Presssaft (Reformhaus oder Apotheke)
200 ml Möhrensaft
1 Spritzer Zitronensaft
1 TL Manuka-Honig

Petersilien-Presssaft mit Möhrensaft verquirlen. Mit Zitrone abschmecken und mit etwas Manuka-Honig süßen. Gut gekühlt servieren.

67 kcal (280 kJ), 1,5 g Eiweiß, 0,1 g Fett, 14,6 g Kohlenhydrate



Samstag, 20. Juli 2013

Staubbelastung am Arbeitsplatz vermeiden

Staub sammelt sich überall. Besonders in Büroräumen, in denen nicht täglich geputzt wird, bildet sich schnell eine dünne, grau-weiße Schicht auf Schreibtischen, Schränken, Tastaturen und Bildschirmen. Foto: Techniker Krankenkasse


Staubbelastung am Arbeitsplatz vermeiden

Staub sammelt sich überall. Besonders in Büroräumen, in denen nicht täglich geputzt wird, bildet sich schnell eine dünne, grau-weiße Schicht auf Schreibtischen, Schränken, Tastaturen und Bildschirmen. Bei Hausstauballergikern kann das Beschwerden auslösen. Für alle anderen Mitarbeiter ist dieser grobe Bürostaub gesundheitlich unbedenklich. Kleinsten Staubpartikeln hingegen wird ein krebserregendes Potenzial zugesprochen. Solche Feinstaubpartikel gelangen in die tiefen Atemwege, die Lungenalveolen. Dort angekommen lagern sich die Feinstäube ab und lassen sich nicht mehr ablösen. Gröbere Staubpartikel hingegen dringen nicht bis in die tiefen Atemwege ein und werden folglich nicht als krebserregend eingestuft.

Tonerstaub aus Druckern und Kopierern zählt aufgrund der geringen Partikelgröße zu den Feinstäuben. Noch gibt es aber keine Untersuchungen, die den direkten Zusammenhang zwischen der Belastung mit Tonerstaub in Büros und einem erhöhten Krebsrisiko eindeutig belegen. Die Techniker Krankenkasse (TK) empfiehlt dennoch, den Kontakt mit Tonerstaub soweit möglich zu vermeiden. Dazu tragen bereits einfache Verhaltensregeln bei:

  • Nur Geräte mit geringem Emissionsausstoß anschaffen.

  • Toner sollte mittels Kartuschen getauscht werden können – nicht über Nachfüllsysteme. 

  • Drucker und Kopierer in gut belüfteten Räumen aufstellen.

  • Geräte nicht in Räumen aufstellen, in denen gegessen wird.

  • Geräte, die von Mitarbeitergruppen benutzt werden, möglichst in separaten Räumen aufstellen.

  •  Lüftungsöffnungen der Geräte nicht direkt auf Mitarbeiter richten.

  • Geräte regelmäßig durch geschultes Personal warten lassen.

Freitag, 19. Juli 2013

Richtige Ernährung bei Diabetes mellitus Typ 2

Fast jeder kennt sie, viele haben sie, noch mehr werden sie bekommen: die chronische Stoffwechselkrankheit Diabetes mellitus Typ 2 (DM 2). Heutzutage leiden knapp 8 Millionen Deutsche darunter, bis 2025 wird sich die Zahl Schätzungen zufolge verdoppelt haben. Früher waren meist Ältere ab 65 betroffen – daher der Name „Altersdiabetes“. Heute leiden allerdings auch schon Kinder an der Erkrankung, deren Verlauf oft schon durch Gewichtsreduktion deutlich verbessert werden kann.

Gutes …
Grundsätzlich sollte sich der Typ 2 Diabetiker ganz normal ernähren. Das heißt, ca. 55 % der Energie sollte aus Kohlenhydraten, max. 30 % aus Fetten und 10-15 % aus Eiweiß stammen. Da nur Kohlenhydrate einen Einfluss auf den Blutzucker haben, sollte darauf geachtet werden, dass diese vorwiegend aus Vollkornprodukten kommen. Denn die lassen den Blutzuckerspiegel langsamer ansteigen und vermeiden Blutzuckerschwankungen. Außerdem sättigen sie gut und enthalten wesentlich mehr Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe. Richtig zugreifen dürfen Diabetiker auch bei frischem Obst und Gemüse, deren Inhaltsstoffe vor Folgeschäden schützen. Vor allem Radikalfänger sind wichtig (s. Tabelle). Denn hohe Blutzuckerwerte fördern die Bildung unerwünschter freier Radikale. Eine gute Vitalstoffversorgung hilft dem Diabetiker übrigens auch wirksam und nachhaltig beim Abnehmen. Denn Vitamine und Mineralstoffe haben vielfältige Einflüsse auf den Stoffwechsel. Sie machen Lust auf körperliche Bewegung und unterstützen die Fettverbrennung. Mehrere kleine Mahlzeiten helfen, den Blutzuckerspiegel konstant zu halten und regelmäßige Bewegung bringt den Stoffwechsel in Schwung.

Tabelle: Vitalstoffempfehlungen für Diabetiker
Vitalstoff
DGE
m                           w
Vitamin C
100 mg
Vitamin E
12-15 mg           11-12 mg
Folsäure
400 µg


Chrom
30-100 µg
Magnesium
350-400 mg   300-350 mg
Zink
10 mg                        7 mg

Quelle: D-A-CH Referenzwerte 2008
Quelle: Wirths PR

… und Schlechtes
Empfahl man früher noch Frucht- (Fructose) statt Haushaltszucker (Saccharose), weiß man heute, dass kleine Mengen normalen Zuckers durchaus vertretbar sind. Fructose hingegen schadet bei vielen Diabetikern mehr als sie nutzt. Ebenfalls ungeeignet sind spezielle Diabetiker- oder Diät-Produkte, die meist fett- bzw. energiereicher und teurer sind. Übergewichtige Diabetiker sollten allgemein auf die zugeführte Nahrungsmenge, v. a. auf Menge und Art der Fette – pflanzlich statt tierisch, ungesättigt statt gesättigt – achten und bei einsetzender Mikroalbumie die Eiweißzufuhr beschränken.


Bevorzugen Sie: 
  • Stärke- und Ballaststoffreiche Kost mit komplexen Kohlenhydraten wie z. B. Gemüse, Kartoffeln, Obst, Vollkorn-Brot, Vollkorn-Nudeln
  • Fettarme Milch und Milchfrischprodukte wie Joghurt, Quark, Buttermilch, fettarmer Käse
  • Fisch und magere Geflügel- bzw. Fleischgerichte, fettreduzierte Wurst und Aspik
  • Mineralwasser, ungesüßter Tee 

Verringern Sie:
  • Fettes Fleisch und Wurst, Sahne, vollfette Milchprodukte und Käse
  • Zuckergesüßte Säfte, zuckergesüßte Obstkonserven  

Vermeiden Sie: 
  • Zucker, Traubenzucker, Honig, Konfitüren und Marmeladen
  • Zuckergesüßten Tee oder Kaffee
  • Bonbons und Süßigkeiten
  • Kuchen und Torten
  • Alkohol
  
Quelle: www.wirthspr.de

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Kaffeetrinkern soll sich positiv auf den Blutzucker auswirken, das hat eine indische Studie ergeben.


Donnerstag, 18. Juli 2013

Heute schwül, morgen kühl

Auch in diesem Sommer hatten wir es schon: Von heute auf morgen fiel das Thermometer um mehr als zehn Grad. Besonders für chronisch kranke Menschen und solche, die empfindlich auf Wetterumschwünge reagieren, ist das körperlich extrem belastend. "Regelmäßige Bewegung, ausgewogene Ernährung das ganze Jahr über und ein paar Regeln für den 'Notfall' helfen, solche Tage gut zu überstehen", sagt Thomas Ebel, Arzt im AOK-Bundesverband.

Viele Menschen spüren Wetterwechsel schon Tage vorher in den Knochen oder an Narben, andere bekommen Kopfschmerzen, sind müde, erschöpft und schlecht gestimmt. Dennoch: Wetterfühligkeit wird häufig als Überempfindlichkeit abgetan. Dabei belasten extreme Temperaturwechsel und die Luftdruckveränderungen den Körper tatsächlich enorm: An heißen Tagen arbeitet das Herz-Kreislauf-System auf Hochtouren, um den Körper zu kühlen. Das gilt auch nachts. Fallen die Temperaturen, schaltet er wieder zurück. "Der Körper passt sich immer den aktuellen Herausforderungen an. Das kann Schwerstarbeit für ihn sein. Kommt er so schnell nicht mit, streikt der Kreislauf", sagt Ebel. Besonders zu kämpfen haben bei extremen Wetterumschwüngen Menschen, die ohnehin schon Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben. Auch Patienten mit Diabetes, Asthma, Rheuma und Migräne leiden oft stark darunter. Diabetikern fällt es beispielsweise dann häufig schwerer, ihre Insulinmenge zu bestimmen. Rheumatiker können vermehrt Schübe bekommen. "Wer weiß, dass er sensibel aufs Wetter reagiert, sollte sich auf jeden Fall darauf einstellen und die Aktivitäten entsprechend anpassen", so Ebel.

Kurzfristige Strategien für den Notfall


Um besser mit der Wetterfühligkeit klar zu kommen, ist es gut, wenn die Betroffenen kurzfristige Strategien für den Notfall haben, sich aber langfristig auch fit für diese Situationen machen. Ist es gerade wieder so weit? Dann heißt es:
  • Trinken, trinken, trinken - das stabilisiert den Blutdruck und kann gegen Schwindel und Schwäche helfen. Getränke der Wahl sind Wasser, ungesüßte Tees und Fruchtsaftschorlen in ausreichender Menge. Und das sind mindestens 1,5 Liter am Tag.
  • Verzichten Sie auf fettes und blähendes Essen, denn das beansprucht Verdauungstrakt und Stoffwechsel. An empfindlichen Tagen sollten Sie deshalb lieber zu Salaten, Gemüse und Vollkornprodukten greifen.
  • Schon im Bett kann ein kleines Kreislaufprogramm vorbeugen helfen: zunächst im Liegen ein wenig mit den Beinen Rad fahren, dann langsam aufstehen, den Tag mit Wechselduschen beginnen und ein leichtes Frühstück einnehmen.
"Ganz wichtig ist es natürlich, nicht nur im Notfall zu reagieren, sondern den Körper insgesamt möglichst fit für solche Situationen zu machen", sagt Ebel. Regelmäßige Bewegung, ausgewogene Ernährung und ausreichend Entspannung sind die beste Grundlage dafür: Schon tägliches Spazierengehen bei jedem Wetter hilft, den an Klimaanlagen gewöhnten Organismus wieder besser auf die natürlichen Temperaturwechsel einzustellen.



Den Körper durch Bewegung stärken


Herz-Kreislauf-Sportarten wie Walken, Radfahren, Langlaufen und Schwimmen stärken den Körper bestens dafür, Wetterwechsel besser zu verkraften. Auch Wechselduschen und Sauna trainieren die Gefäße für Belastungen. "Saunabesuche sollten Sie aber unbedingt mit Ihrem Arzt zuvor absprechen", rät Ebel. Für die Ernährung gilt - zusätzlich zum ausreichenden Trinken - folgendes einfache Rezept, um den Körper wetter-stressfester zu machen:
  • viel Obst und Gemüse sowie Getreideprodukte,
  • tierische Lebensmittel wie Milchprodukte, Fleisch, Fisch, Wurst und Eier in Maßen,
  • wenig Öl und Fett, Süßigkeiten, Snacks und Alkohol.
Wer entspannt und ausgeglichen ist, kann Stresssituationen wie Wetterwechsel besser überstehen. Ebel: "Deshalb ist es sinnvoll, auch solche Entspannungseinheiten regelmäßig in den Alltag einzubauen." Sein Tipp: Yoga, Progressive Muskelentspannung oder Achtsamkeitsübungen sind dafür ein guter Einstieg.

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Kaffeetrinkern soll sich positiv auf den Blutzucker auswirken, das hat eine indische Studie ergeben.



Mittwoch, 3. Juli 2013

Sommerbowle, Eis-Shake, Smoothie: Erfrischung für heiße Tage

Cremige Smoothies, fruchtige Bowlen und Eis-Shakes - an heißen Tagen sorgen kühle Getränke für Erfrischung. Mit wenigen Zutaten wie Obst, Saft, Milch und Joghurt lassen sich leckere Sommergetränke einfach selbst zubereiten. Urlaubsgefühle weckt ein griechischer Eiskaffee, Café Frappé. Dazu wird löslicher Kaffee in einem Longdrink-Glas kalt aufgeschäumt, mit Eiswürfeln sowie eiskaltem Wasser aufgefüllt. Eventuell gibt man noch Milch, Zucker oder eine Kugel Vanilleeis hinzu. Mit dem Strohhalm umrühren und genießen.

Für einen cremigen Melonen-Smoothie wird Fruchtfleisch einer Wasser- oder Honigmelone mit Minzblättchen und frisch gepresstem Orangensaft mit dem Stabmixer püriert und auf Eis serviert. Ein Milchshake kann auch als Zwischenmahlzeit auf dem Speiseplan stehen. Dazu braucht man Obst der Saison wie Himbeeren und Erdbeeren, Vanillejoghurt und eiskalte Milch. Mit Buttermilch wird der Shake etwas leichter und cremiger.

Probieren Sie auch selbst gemachte Limonade wie zum Beispiel eine süß-saure Zitronenlimonade. Der Vorteil ist, dass man die Zutaten und damit auch die Zuckermenge selbst bestimmen kann. Etwas Zucker wird in kochendem Wasser aufgelöst und frisch gepresster Zitronen-, Limettensaft sowie ein Liter Mineralwasser zugefügt. Mit Eiswürfeln und Zitronenscheiben garnieren - fertig ist das sommerliche Getränk. Im Kühlschrank hält es sich einige Tage. Auch andere Früchte wie Orangen, Melonen und Erdbeeren sind für Limonade geeignet. Ein Klassiker ist Eistee, für den man Schwarzen Tee für drei Minuten ziehen lässt und ihn direkt über Eiswürfel gießt. Durch das schockartige Abkühlen wird verhindert, dass zu viele Bitterstoffe entstehen. Anschließend lässt man den Tee im Kühlschrank für mehrere Stunden auskühlen und gibt je nach Geschmack etwas Zucker, Zitronensaft und Eiswürfel hinzu.

Auf der Gartenparty ist eine fruchtige Bowle beliebt. Für eine Erdbeerbowle werden die frischen Früchte mit Weißwein, Sekt und etwas Zucker gemischt. Die Bowle sollte aber rasch getrunken werden, da sich bei längerem Stehen das Aroma verändert. Kindern schmeckt ein Multivitamin-Cocktail mit pürierter Banane, Orangen- und Pfirsichsaft. Ein echter Hingucker wird der Drink für die Kleinen mit einem Cocktailspieß aus Pfirsichstückchen und Zitronenmelisseblättchen.


Heike Kreutz, www.aid.de

Unterwegs in den Urlaub: Tipps für leckeren Proviant

Endlich Ferien. Wer mit dem Zug oder Auto zum Urlaubsort reist, darf auch die richtige Verpflegung nicht vergessen. Bei der Zusammenstellung des Proviants für unterwegs ist das Butterbrot mit die erste Wahl. Vollkornbackwaren sind dabei nicht nur gesünder, sondern sättigen auch schneller und länger als Produkte aus weißem Mehl. Belegen Sie die Stulle je nach Geschmack mit Schnitt- oder Hartkäse, fettarmer Salami oder geräuchertem Schinken. Salatblätter, Tomaten- und Gurkenscheiben peppen das Sandwich auf. Käsewürfel und bunte Gemüsespieße sind nicht nur bei Kindern beliebt. 

 Dazu stecken Sie zum Beispiel abwechselnd ein Radieschen, ein Stück Gurke und Paprika sowie eine Kirschtomate auf einen Holzspieß. Herzhafte Muffins oder Blätterteigtaschen mit Gemüsefüllung lassen sich einfach aus der Hand essen. Ein leichter Kartoffel- oder Nudelsalat mit einem Essig-Öl-Dressing, gebratene Hackfleischbällchen und hart gekochte Eier ersetzen eine warme Hauptmahlzeit. Zum Nachtisch und zwischendurch schmeckt frisches Obst der Saison wie Erdbeeren, Kirschen und Himbeeren. Auch Getränke dürfen im Reiseproviant nicht fehlen. Geeignete Durstlöscher sind Mineralwasser, Fruchtsaftschorlen und gekühlte Früchtetees. Und natürlich ganz wichtig: genug Bewegungspausen machen.

Heike Kreutz, www.aid.de

Freitag, 14. Juni 2013

Tipps zum Einkauf aufbereiteter Obst- und Gemüsesnacks

Frisch geschnittene Ananas-Zylinder, mundgerecht zubereitete Melonenstückchen oder ein kleiner gemischter Salat, verzehrfertig mit Dressing und Plastikgabel - der Trend zu Convenience-Produkten macht auch vor frischem Obst und Gemüse nicht halt. Ein Trend, der aus ernährungsphysiologischer Sicht durchaus wünschenswert ist. Schließlich liefern die kleinen Snacks eine Extraportion Mineralien und Nährstoffe und enthalten nur wenige Kalorien.

Allerdings verliert frisch zubereitetes Obst und Gemüse sehr schnell seine gesunden Inhaltsstoffe und verdirbt zudem schnell. Deshalb sollte der erste Blick beim Einkauf immer auf das Zubereitungs- bzw. Haltbarkeitsdatum gehen. Denn je frischer das Produkt, desto besser. Ist das Haltbarkeitsdatum überschritten, sollte man es nicht mehr essen. Darüber hinaus ist es wichtig, die Verpackung auf mögliche Beschädigungen zu prüfen und sich auch den Inhalt genauer anzusehen. Bei gelblich gefärbten Salatblättern, verformten Früchten oder ausgetretenem Fruchtsaft heißt es ganz einfach: Finger weg!

Auch fertig geputzter Salat aus der Tüte ist grundsätzlich gesünder als kein Salat, aber leider auch häufig mit Keimen belastet. Hier lohnt es sich ebenfalls, die Verpackung zu testen. Entweicht bei leichtem Druck auf die Tüte Luft, ist dies ein Zeichen für hygienische Mängel. Eine höhere Keimbelastung kann auch dann vorliegen, wenn der geputzte Salat durchgehend kühl gelagert wurde, vor allem, wenn das angegebene Verbrauchsdatum auf der Packung fast erreicht ist. Denn anders als bei tiefgekühlten Lebensmitteln, reichen die Temperaturen in Kühltheken nicht aus, um die Vermehrung unerwünschter Mikroorganismen völlig zu stoppen. Aus diesem Grund sollte man Tütensalate, aber auch Keimlinge und aufbereitetes Gemüse, vor dem Essen unbedingt waschen. Damit lassen sich etwa 90 Prozent aller Keime entfernen. Das gilt auch für Produkte mit dem Hinweis "gewaschen und verzehrfertig".

Da Fresh-Cut-Produkte in der Regel erheblich teurer sind als unverarbeitetes Obst und Gemüse sollte man sich dennoch überlegen, ob das Putzen und Schälen von Möhren, Gurken oder Äpfeln wirklich so viel mehr Zeit kostet. Denn in Sachen Frische, Nährstoffgehalt und Hygiene ist diese Zubereitungsform allen Convenience-Produkten fast immer überlegen.


Jürgen Beckhoff, www.aid.de

Weitere Informationen:
aid-Heft "Convenience in der Küche - Schnell- bequem-gesund?"; Bestell-Nr. 61-1449, Preis: 3,50 Euro, www.aid-medienshop.de


Montag, 10. Juni 2013

Cola und Salzstangen als Hausmittel gegen Durchfall überholt

Akuter Durchfall wird hierzulande meist durch Viren verursacht. „Antibiotika haben bei akutem Durchfall in der Regel keinen Nutzen – mit der Ausnahme von entzündlichen Durchfällen, die häufig von Bakterien verursacht werden“, sagt Privatdozent Dr. med. Hans-Jörg Epple bei der Pharmacon, einem internationalen Fortbildungskongress der Bundesapothekerkammer. „Antibiotika sind bei viralen Infektionen nicht nur sinnlos, sie können auch die Darmflora schädigen und zu Komplikationen wie schweren Verlaufsformen führen.“

Bei der Behandlung von Durchfall steht der Ersatz von Flüssigkeit und Elektrolyten im Vordergrund. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt zum Ausgleich der Verluste eine definierte Mischung aus Salzen wie Kochsalz, Natriumcitrat sowie Kaliumchlorid und zusätzlich Traubenzucker (Glucose) in einem definierten Verhältnis. Der Traubenzucker ist wichtig, da die Salze und das Wasser sonst nicht im Darm aufgenommen werden können. Elektrolytlösungen aus der Apotheke entsprechen diesen WHO-Empfehlungen und helfen verlässlich.

„Das altbekannte Hausmittel Cola plus Salzstangen kann ich gegen akuten Durchfall nicht empfehlen: Es enthält viel zu viel Zucker, was den Durchfall verstärken kann. Andere Salze wie Kalium oder Citrate fehlen hingegen in diesem veralteten Hausmittel“, sagt Epple. „Durchfall sollte wenn möglich immer mit einer definierten Elektrolytmischung behandelt werden. Wenn aber keine Medikamente verfügbar sind, würde ich notfalls auf ein anderes Hausmittel ausweichen, das ebenfalls aus gängigen Lebensmitteln besteht und den WHO-Empfehlungen zumindest näherungsweise entspricht.“


Der Experte empfiehlt, in einem Liter abgekochtem Wasser oder stillem Mineralwasser einen viertel Teelöffel Kochsalz und einen viertel Teelöffel Backpulver zu geben. Hinzu kommen zwei Esslöffel Zucker oder Honig und eine halbe Tasse Orangensaft. Orangensaft enthält Kalium, alternativ kann man auch ein bis zwei Bananen zerdrücken und essen. Der Nutzen von Nahrungsmitteln mit probiotischen Mikroorganismen sei für die Prävention schwerwiegender Durchfälle wissenschaftlich nicht sicher belegt, so Epple.

Samstag, 8. Juni 2013

Spezialitäten vom Grill...

Spezialitäten vom Grill... schmecken nicht nur Kindern gut. Neben verschiedenen Grillwürsten können Sie auch Hamburger oder Cevapcici grillen und natürlich leckere Spieße. Foto: www.lapland-house.de


Spezialitäten vom Grill...

schmecken nicht nur Kindern gut. Neben verschiedenen Grillwürsten können Sie auch Hamburger oder Cevapcici grillen und natürlich leckere Spieße.

Damit die Wurst beim Grillen nicht aufplatzt, sollten Sie ...

  • ·     Schweinswürste vorher kurz mit heißem Wasser überbrühen.
  • ·     Bratwurst zuvor leicht einölen.
  • ·     Brühwurst (Bockwurst, Frankfurter, Wiener) leicht einkerben oder längs aufschneiden.
  • ·     möglichst nicht bei voller Hitze grillen.


Würste vom Grill schmecken besonders gut, wenn die eingekerbte Wurst nach dem Grillen mit Schmelzkäse gefüllt und mit frischen Kräutern bestreut serviert wird. So abwechslungsreich Grillspezialitäten auch sein können, eines haben sie gemeinsam: mit den richtigen Dips schmecken sie noch besser.


Mittwoch, 5. Juni 2013

Grill-Rezepte: Wurst und Würstchen zum Grillen

BildunterscGrill-Rezepte: Wurst und Würstchen
zum Grillen. Foto: Wirths PR


Grill-Rezepte: Wurst und Würstchen zum Grillen
(für 8-10 Personen)

4 Knacker
4 Scheiben Bauchspeck
1 Fleischwurst
4 Kalbsbratwürste
4 Bratwurstschnecken
4 rohe Schweinsbratwürste à 50g
10 Nürnberger Rostbratwürste
8 dünne rohe Schweinsbratwürste
1 rote Paprikaschote
4 Stücke Schinken
4 Champignons
4 grüne Peperoni
4 Schalotten
2 Regensburger
2 EL Sonnenblumenöl

Wurst und Würstchen kalt abwaschen und gut abtrocknen. Die Knacker fest mit Bauchspeck umwickeln. Die Fleischwurst kreuzweise einritzen. Knacker, Fleischwurst sowie die Kalbsbratwürste, die Bratwurstschnecken, die rohen Schweinsbratwürste und die Nürnberger Rostbratwürste mit Sonnenblumenöl bestreichen. Die dünnen Schweinsbratwürste zu acht kleinen Schnecken drehen. Die Paprika waschen, putzen und grob in acht Stücke schneiden. Jeweils eine Schnecke mit einem Holzspieß durchstechen, ein Stück Paprika, ein Stück Schinken sowie ein zweites Stück Paprika folgen lassen und eine zweite Schnecke nachschieben. Die Schneckenspieße gut mit Öl bepinseln. Für die Würstchenspieße die Regensburger in große Stücke schneiden und zusammen mit den Champignons, den Peperoni und den Schalotten in bunter Reihenfolge auf vier Metallspieße stecken und mit Sonnenblumenöl bestreichen. Das gesamte Grillgut ca. 8 Minuten auf dem Rost grillen, dabei mehrmals wenden.


Jetzt geht’s um die Wurst

Spontan Lust auf Grillen? Kein Problem – mit Wurst und Würstchen kann Ihr Grillfest im Handumdrehen starten. Metzger und Lebensmittelhandel bieten ein großes Sortiment an, durch das Sie sich "durchwursteln" können. Klassiker sind natürlich die traditionelle Bratwurst, Kalbsbratwürste, Nürnberger Rostbrat-würstchen, sächsischer Roster und Thüringer Bratwürste. Wer es abwechslungsreicher liebt, versucht auch einmal rohe Schweinsbratwürste oder fix und fertig zubereitete Bratwurstschnecken. Oder kreieren Sie doch einmal kunterbunte Würstchenspieße! Dafür eignet sich alles, was Sie gerade im Hause haben: Paprika, Zucchini, Pilze, Gurken, Zwiebeln, Peperoni – lassen Sie Ihrer Phantasie freien Lauf.

Zum Grillen eignen sich auch ungepökelte Brühwürste wie z.B. Regensburger oder Fleischwurst. Allerdings muss man sie vor dem Grillen leicht einritzen, sonst platzen sie durch die Hitze. Aus dem gleichen Grund sollte man frische Schweinsbratwürste vor dem Grillen kurz mit heißem Wasser überbrühen.

Damit genug der Vorbereitungen, jetzt nur noch alle Bratwürste gut einölen, damit sie nicht am Rost kleben bleiben – und los geht’s. Nehmen Sie zum Einölen aber nur hitzebeständige Öle, beispielsweise Olivenöl oder Sonnenblumenöl. Beim Grillen muss die Glut allerdings wirklich gut durchgeglüht sein, ansonsten ist die Hitze zu stark für Ihre Wurstparade. Und: Fette Würstchen, wie z.B. frische Schweinsbratwürste oder Bratwurstschnecken, sticht man am besten nach einigen Minuten Grillen mehrmals mit der Gabel ein, damit das Fett ablaufen kann. Dazu sollte man diese Würstchen aber auf speziellen Grillpfannen aus Alufolie grillen, so kann kein Saft und Fett in die Glut tropfen.


Abgerundet wird Ihr zünftiges Wurstessen durch frisches Baguette und natürlich durch Senf, Tomatenketchup oder andere Grillsaucen. Hier dürfen aber auch selbst gemachte Dips nicht fehlen, z.B. ein würziger Paprika-Chili-Dip.