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Freitag, 31. Mai 2013

Birkenpollenallergie? Auf Soja achten!

Mit dem Start der Birkenpollensaison müssen Allergiker besonders genau auswählen, was auf den Teller kommt. "Wer auf diese Pollen allergisch reagiert, hat häufig auch mit manchem Obst und Gemüse Probleme", erklärt Marianne Rudischer, Ernährungsmedizinische Beraterin bei der Barmer GEK. Grund ist deren botanische Verwandtschaft.

Die Allergene der Birkenpollen kommen in ähnlicher Form auch in Lebensmitteln vor und können die gleichen Krankheitssymptome hervorrufen. Fachleute sprechen dann von Kreuzallergien. Nach Angaben des Deutschen Allergie- und Asthmabundes sind mehr als die Hälfte der zwölf Millionen Pollenallergiker in Deutschland von Kreuzallergien betroffen. Eine individuelle Ernährungsberatung kann klären, wie man mit Kreuzallergien umgehen kann.
Besondere Aufmerksamkeit ist bei Soja geboten. 

Es hat in den letzten Jahren als Allergieauslöser an Bedeutung gewonnen. Produkte, die Sojaprotein enthalten, können bei Birkenpollenallergikern zu schweren allergischen Reaktionen führen. Sojabestandteile werden in zahlreichen Lebensmitteln eingesetzt, zum Beispiel als Emulgator oder Bindemittel. Sie können in Margarine, Mayonnaise, Salatsoßen, Kaffeeweißer, Fischkonserven, Ketchup, Brot, Gebäck, Süßwaren, Kartoffelprodukten und Aufschnitt enthalten sein. Soja kommt auch bei vielen Halbfertig- oder Fertigprodukten der "Fix-food-Küche" vor. "Sojaeiweiß ist Grundbestandteil des Essens geworden", so Rudischer. Erwachsene verzehren täglich kleine Mengen, meistens ohne es bewusst wahrzunehmen.

Rudischers Rat: Den besten Schutz bieten unverarbeitete oder nur wenig verarbeitete Lebensmittel. Bei verpackten Lebensmitteln hilft ein Blick auf das Etikett. Sojabestandteile müssen gekennzeichnet werden. Für unverpackte Lebensmittel gibt es jedoch keine Kennzeichnungspflicht. Und Restaurant, Kantine oder Mensa? Hier sollten Allergiker nur essen, wenn eine Frage an das dortige Personal ausschließt, dass Soja in Speisen enthalten ist.


Weitere Informationen

www.barmer-gek.de/134285

Samstag, 25. Mai 2013

Tipps für den Umgang mit einer Pollenallergie


Durch das lang anhaltende kalte Wetter bis in den April hinein hat sich der Pollenflug bei vielen Pflanzen zeitlich nach hinten verlagert. Allergiker werden die Auswirkungen hiervon bald zu spüren bekommen, wenn sich die Frühjahrspollen verstärkt durch die Lüfte bewegen. Nach Schätzungen des Deutschen Allergie- und Asthmabundes (DAAB) leidet jeder sechste Deutsche unter einer Pollenallergie, auch Heuschnupfen genannt. 

„Die Symptome hierfür können ganz unterschiedlich sein“, sagt Claudia Schmalhause vom KKH-Serviceteam in Krefeld. „Manch einer muss niesen, einem anderen tränen die Augen.“ Auch Dauerschnupfen, verstopfte Atemwege oder Augenjucken, Atemnot und Asthma bis hin zu Hautekzemen, Neurodermitis und Magen-Darm-Beschwerden können Anzeichen für Heuschnupfen sein.

Damit Heuschnupfengeplagte die kommenden Wochen gut überstehen, hat die KKH einige Tipps gesammelt:
  • Anti-allergische Tabletten (Antihistaminika) stets parat halten.
  • Fenster tagsüber geschlossen halten. In der Stadt sollte man zur Pollenzeit frühmorgens lüften, in ländlichen Gebieten zwischen 19 und 24 Uhr. Dann ist die Pollenkonzentration in der Luft niedriger.
  • Pollenschutzgitter an Schlafzimmerfenstern anbringen. Sie halten Flugsamen größtenteils ab.
  • Täglich Staub samt Pollen von Teppichen saugen und von Möbeln feucht abwischen.
  • Tagsüber getragene Kleidungsstücke nicht im Schlafzimmer ablegen.
  • Vor dem Schlafengehen Haare waschen, da sich hierin Pollen verfangen.
  • Bei Autofahrten Fenster geschlossen halten. Das Lüftungssystem sollte mit einem Pollenfilter versehen sein, der einmal jährlich gewechselt werden sollte.
  • Auf Pollenflugvorhersagen achten und während akuter, starker Pollenflugphasen längere Aufenthalte draußen vermeiden.