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Sonntag, 28. April 2013

Wasser mit Geschmack

Die Anbieter werben mit Apfel, Erdbeere oder Orange. Tatsächlich
 setzen sie meist Fantasiearomen ein. Foto: test.de

Kunstaroma statt Frucht


Frucht ist drauf, aber nicht drin: Knackige Früchte auf dem Etikett versprechen vollen Fruchtgeschmack, doch die getesteten Wässer mit Geschmack enthalten nur Kunstaromen. Das ist Verbrauchertäuschung. Außerdem steckt in fast allen Produkten reichlich Zucker. Die Stiftung Warentest hat für die Mai-Ausgabe der Zeitschrift test 25 Wässer mit Fruchtgeschmack in acht beliebten Sorten – von Apfel über Erdbeere bis Zitrone – untersucht. Das Ergebnis: 5 Produkte schneiden „mangelhaft“ ab, nur 6 sind „befriedigend“, der Rest ist „ausreichend“.

Mit einer Ausnahme schmecken die Produkte nicht einmal typisch wie die abgebildeten Früchte, sondern aromatisiert und nur fruchtähnlich. Die Bezeichnung „natürlicher Fruchtgeschmack“ auf einigen Wässern ist irreführend. Auf fünf Wässern ist das Aroma im Zutatenverzeichnis nicht korrekt angegeben – sie sind deshalb nicht verkehrsfähig und dürften so nicht verkauft werden. Nur zwei Produkte im Test sind zuckerfrei. Alle anderen sind gesüßt, am meisten die Getränke mit Erdbeergeschmack. In den 1,5-Liter-Flaschen stecken gut 70 Gramm, das entspricht etwa 23 Stücken Würfelzucker.

Außerdem fanden die Tester krebserregendes Benzol in drei Wässern mit Kirschgeschmack. In einem Fall betrug die Belastung sogar das Dreifache des Grenzwertes, der für Trinkwasser gilt.

Der ausführliche Test „Wässer mit Geschmack“ erscheint in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift test (ab 26.04.2013 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/wasser-geschmack abrufbar.

Sonntag, 31. März 2013

Leichte Butter und Co: Gute Alternative

Auf Knäckebrot zeigen sich die Unterschiede in Streichfähigkeit und Farbe. 
Foto: Stiftung Warentest


Wer den Geschmack von Butter und die Streichfähigkeit von Margarine mag und außerdem weniger Fett zu sich nehmen will, findet unter den neuen Produkten von Leichter Butter und Co zahlreiche Alternativen. Von 24 Produkten im Test schneidet jedes zweite mit „gut“ ab. Die Tester fanden aber auch drei „mangelhafte“ Kombinationen aus Butter und Pflanzenöl, bei denen die Kennzeichnung die Verbraucher täuschen kann. Veröffentlicht sind die Ergebnisse in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift test.

Die Spannbreite der modernen Butter-Variationen ist weit. Sie reicht von Halbfettbutter bis zu Mischungen, die aus Butter, Rahm und Joghurt, Rapsöl oder Pflanzenfett kreiert sind. Ihr gemeinsamer Nenner: Fast alle versprechen, nach Butter zu schmecken und gut streichbar zu sein. Für viele trifft dies auch zu.

Am besten schneiden Butter-Pflanzenöl-Kombinationen ab, allen voran milfina Streichfein von Aldi (Süd) für 1,29 Euro pro 250 Gramm – sowohl gesalzen als auch ungesalzen. Milfina hat aber immerhin noch 75 Prozent Fett, genauso viel wie Die Gute (Bio) von Söbbeke, die im Test ebenfalls „gut“ war, aber mehr als doppelt so viel kostet. Wer weniger Fett möchte, ist mit Arla Kærgǻrden Balance (mit und ohne Salz) „gut“ bedient. Dieses Streichfett hat das meiste Rapsöl. Auch andere Produkte mit Rapsöl schnitten in der ernährungsphysiologischen Beurteilung „gut“ ab. Mit Halbfettbutter lassen sich ebenfalls Fett und Kalorien sparen. Alle drei Produkte im Test waren „gut“, darunter Markenware sowie Light-Produkte vom Discounter. Insgesamt sieben Produkte loben aus, zum Braten geeignet zu sein.

Der ausführliche Test Leichte Butter und Co Ist in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift test erschienen und unter www.test.de/streichfette abrufbar. 

Freitag, 29. März 2013

Geriatrische Reha: Nur die wenigsten wissen, was ihnen zusteht

Eine spezielle Form der Reha, die geriatrische Reha, bietet älteren Menschen weit mehr als klassische Behandlungen. Sie werden dort umfassend betreut, geschult und trainiert, um später ein möglichst selbstständiges Leben zu führen. Nur die wenigsten Patienten wissen, dass es diese Einrichtungen gibt. Dabei gibt es seit 2007 einen Rechtsanspruch darauf. Auf test.de erklärt die Stiftung Warentest, was ältere Patienten tun können, um ihren Anspruch durchzusetzen.

Geriatrische Rehas sind für Senioren mit mehreren altersbedingten Beschwerden und Einschränkungen konzipiert. Zusätzlich zur Versorgung konkreter Probleme nach beispielsweise einem Herzinfarkt, Schlaganfall oder einer schweren Operation werden Patienten in diesen Rehas umfassend betreut und auf Ihren Alltag nach der Reha vorbereitet. Auch ohne akuten Anlass sind geriatrische Rehas möglich. Sie bieten älteren Patienten eine Riesenchance, aber längst nicht jeder kommt in den Genuss.

In manchen Bundesländern ist das Angebot nur gering. Zudem sind diese Rehas relativ teuer. Entsprechend lehnen die Krankenkassen immer wieder Anträge ab oder lenken Versicherte in eine günstigere klassische Reha um.

Patienten und Ihre Angehören müssen also hartnäckig sein, um ihre Ansprüche durchzusetzen. Im Antrag an die Krankenkasse muss geriatrische Reha stehen – alle Krankheiten und Einschränkungen sollten auch genannt werden. Wenn die Kasse mauert, können Patienten Widerspruch einlegen.

Der ausführlichen Artikel „geriatrische Reha“ erscheint auf www.test.de/reha. Dort gibt es auch eine Liste mit allen Einrichtungen.

Mittwoch, 7. November 2012

Schoenenberger überzeugt bei ÖKO-TEST

Zum wiederholten Male wurde der naturreine Heilpflanzensaft Spitzwegerich von Schoenenberger von Öko-Test mit der Note „sehr gut“ (Öko-Test 11/2012) bewertet. Der Testsieger zeichnet sich besonders durch die perfekte Kombination und die Vielzahl an wertvollen Inhaltsstoffen aus, welche den Hustenreiz mildern und entzündete Schleimhäute beruhigen und besänftigen.

Von Öko-Test mit „sehr gut“
(Öko-Test 11/2012)
 ausgezeichnet.
© Wirths PR / Schoenenberger

Zudem wirkt das altbewährte Hustenmittel adstringierend und antibakteriell, was auf die enthaltenen Flavonoide und Gerbstoffe zurückgeführt wird. Übrigens: Flavonoide, Gerb- und Schleimstoffe zählen zu den sekundären Pflanzenstoffen, die unser Körper für die verschiedensten Stoffwechselvorgänge braucht.

Im Gegensatz zu den Konkurrenzprodukten enthält der Saft weder Dextromethorphan oder Pentoxyverin, die beide die Reaktionsfähigkeit und Fahrtüchtigkeit einschränken, noch Paraben, das als bedenklich gilt. Das liegt daran, dass Schoenenberger Heilpflanzensäfte auf natürliche Weise hergestellt werden und deshalb frei von Zuckerzusatz, Konservierungsmitteln, Alkohol oder ähnlichen unerwünschten Stoffen sind. Daher eignet sich der Heilpflanzensaft Spitzwegerich ideal für die natürliche, sanfte Behandlung von Husten und Hustenreiz auch bei Kindern.

Schoenenberger naturreiner Heilpflanzensaft Spitzwegerich in Bio-Qualität ist in Reformhäusern, Apotheken und Biogeschäften erhältlich.