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Freitag, 1. November 2013

Springerle: Traditionsreiches Gebäck aus Eierschaumteig

Neben Lebkuchen und Spekulatius zählen auch Springerle zu den traditionsreichen Brauchtumsgebäcken. Die mürben Würzplätzchen mit den stimmungsvollen Motiven schätzt man zu den Festtagen vor allem im süddeutschen Raum und in der Schweiz. Mithilfe einer figürlich geschnitzten Form (Gebäckmodel) werden Reliefs von Reitern, Tannenbäumen oder Krippen in den Plätzchenteig geprägt. Die Geschichte dieser kunstvollen Verzierungstechnik ist schon sehr alt. Bereits die ersten Hochkulturen am Indus, in Mesopotamien und Ägypten sowie die Griechen und Römer schmückten ihre Fladenbrote auf diese Art und Weise. In den Klöstern - wo handwerkliche Tradition groß geschrieben wird - fertigte man seit dem 14. Jahrhundert sowohl üppige Gebäckmodel als auch symbolhafte Gebäcke auf Basis von Honig- oder Lebkuchenteig. 

Mit dem weitreichenden Import von Zuckerrohr kam später auch das Bürgertum in den Genuss, wohlschmeckende Bildgebäcke selbst zu gestalten, darunter Anis-Plätzchen. In vielen Familien wurde es sogar Usus, die Backwerke zu bestimmten Anlässen wie Weihnachten oder Neujahr zu verschenken. Das Herstellen des Teigs aus Eiern, Puderzucker, feinem Mehl und angeröstetem Anis oder anderen Würz-Beigaben ist längst nicht so schwer, wie viele glauben: Zunächst werden Eier und Puderzucker mit dem Handmixer schaumig geschlagen. Manuell knetet man anschließend Mehl und Gewürze in die Teigmasse. Den etwas klebrigen Teig lässt man zehn Minuten ruhen und teilt ihn dann in mehrere kleine Portionen. 

Diese formt man zu Kugeln. Leicht bemehlt, werden die Teiglinge zu fünf bis zehn Millimeter dicken Rechtecken ausgerollt. Dann drückt man den Gebäckmodel gleichmäßig in die Teig-Rechtecke. Der überstehende Teig wird mit einem Messer ringsum die Modelform abgeschnitten. Man entfernt den Model und legt die geprägten Teigmotive auf ein vorbereitetes Backblech. Rund 24 Stunden müssen die Rohlinge nun trocknen und fest werden, bevor man sie bei 160 Grad Celsius auf der untersten Schiene des Backofens etwa 12 Minuten lang bäckt. Anschließend braucht es ein wenig Geduld. 

Denn erst nach einer Ruhezeit von drei bis vier Wochen sind die hell- bis goldgelben Gebäcke, die auch als "Änisbrötli" bekannt sind, genießbar. Zusammen mit einem angeschnittenen Apfel in einer Keksdose oder an einem kühlen, nicht zu trockenen Ort gelagert, werden die Springerle weich und somit essbar. Dann versüßen sie nicht nur optisch, sondern auch kulinarisch die Festtage!

Ira Schneider, www.aid.de

Donnerstag, 25. Juli 2013

Kräuterbrot mit Möhren

Kräuterbrot mit Möhren. Foto: Wirths PR

Kräuterbrot mit Möhren
(ergibt 2 Brote à 850 g)

500 g Weizenmehl Type 1050
500 g Roggenmehl Type 997
1 TL Brotgewürz
250 g Möhren
1 Päckchen Hefe (42 g)
0,7 l lauwarmes Wasser
50 ml Olivenöl
15 g Salz
3 EL Petersilie (getrocknet)

Weizenmehl, Roggenmehl und Brotgewürz mischen und in eine Schüssel geben. In die Mitte eine Mulde drücken, die Hefe hineinbröckeln und mit etwas Wasser verrühren. Einige Minuten gehen lassen. Inzwischen die Möhren waschen und mit einer Reibe grob schnitzeln. Das restliche Wasser, Olivenöl, Salz, Petersilie und die Möhren zugeben, alles gut verkneten und den Teig 1/2 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen. Den Teig teilen, nochmals durchkneten und die runden Teiglaibe mit dem Schluss nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. An einem warmen Ort 20 Minuten gehen lassen. Im vorgeheizten Backofen bei 220 °C ca. 1 Stunde backen.

Ein Brot enthält 2129 kcal (8912 kJ), 51,7 g Eiweiß, 57,7 g Fett, 349,6 g Kohlenhydrate



Montag, 22. Juli 2013

Herzhafte Brotpizza einfach selber backen

Herzhafte Brotpizza. Foto: Wirths PR

Herzhafte Brotpizza
(für 4 Personen)

2 Vinschgauer-Laibe
1 EL Olivenöl
4 Champignons
4 Frühlingszwiebeln
8 Tomaten
4 Scheiben gekochter Schinken
Schwarzer Pfeffer aus der Mühle
250 g Mozzarella

Die Vinschgauer aufschneiden, die Brothälften mit etwas Öl beträufeln und einige Minuten anrösten. Champignons und Frühlingszwiebeln putzen und waschen. 4 Tomaten und die Pilze in Scheiben schneiden und das Brot damit belegen. Schinken und Frühlingszwiebeln zugeben. Mozzarella in Scheiben schneiden und auf dem Belag verteilen. Mit schwarzem Pfeffer aus der Mühle würzen und nochmals mit etwas Öl beträufeln. Die restlichen Tomaten kreuzweise anritzen, pfeffern und mit etwas Rosmarin bestreuen. Mit den Brotpizzen auf ein Backblech setzen. Im vorgeheizten Ofen bei 200 °C 5-7 Minuten überbacken, bis der Käse schmilzt.

Pro Person: 359 kcal (1502 kJ), 24,4 g Eiweiß, 14,2 g Fett, 33,0 g Kohlenhydrate 


Tipp:
Statt Vinschgauer können Sie natürlich auch Brötchen oder Brotscheiben für die Brotpizza verwenden. Besonders knusprig wird es, wenn Sie das Brot vorher kurz anrösten und dann belegen.

Samstag, 20. Juli 2013

Pfannkuchen mit Himbeersahne

Pfannkuchen mit Himbeersahne und Mandeln. 
Foto: Wirths PR

Pfannkuchen mit Himbeersahne und Mandeln
(für 4 Personen)

150 g Weizenmehl
40 g Zucker
1/2 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
2 Eier
250 ml Milch
1 TL Zitronensaft
1-2 Tropfen Bittermandelaroma
Pro Pfannkuchen 1 TL Butter
0,2 l Sahne
2-3 EL Orangenlikör
1 Päckchen Vanillinzucker
200 g Himbeeren (frisch oder TK)
40 g gehobelte Mandeln
1 EL fein gehackte Pistazien

Mehl, Zucker, Vanillezucker und Salz in eine Schüssel geben und gut mischen, Eier und Milch zugeben und zu einem glatten, klumpenfreien Teig verrühren. Den Teig gut quellen lassen, erst dann Zitronensaft und Bittermandelaroma zugeben. Etwas Butter in einer Pfanne erhitzen und aus dem Pfannkuchen-Teig nacheinander 4 Pfannkuchen ausbacken. Inzwischen die Sahne schlagen, den Orangenlikör unterheben und mit Vanillinzucker süßen. Die Früchte waschen und putzen (oder leicht auftauen lassen) und unter die Sahne heben. Die gehobelten Mandeln in einer heißen Pfanne kurz anrösten. Die Pfannkuchen mit der Fruchtsahne füllen, mit den gerösteten Mandelblättchen bestreuen, zusammenklappen, auf Teller anrichten und mit Pistazien bestreut servieren.

Pro Person: 580 kcal (2428 kJ), 14,2 g Eiweiß, 35,8 g Fett, 49,3 g Kohlenhydrate


Sonntag, 30. Juni 2013

Gemüsepizza mit Salami

Gemüsepizza mit Salami. Foto: Wirths PR/Zott

Gemüsepizza mit Salami
(für 4 Personen)

300 g Mehl
1/2 Würfel frische Hefe (21 g)
1/8 l lauwarmes Wasser
1/2 TL Salz
2 EL Olivenöl
200 g Emmentaler
100 g geschälte Tomaten
frischer Oregano
50 g Zwiebelringe
400 g Tomaten in Scheiben
150 g Zucchini in Scheiben
1 gelbe Paprika in Streifen
60 g Salami in dünnen Streifen

Das Mehl in eine Schüssel sieben. Die Hefe in lauwarmem Wasser auflösen, mit dem Salz und dem Olivenöl zum Mehl geben und alles zu einem glatten Hefeteig verkneten. Mit dem Mehl bestäuben und mit einem Tuch abgedeckt an einem warmen Ort ca. 30 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche erneut durchkneten und zu einem Oval (ca. 0,7 cm dick) ausrollen. Den Rand ca. 1 cm nach innen umklappen und die Pizza umgedreht auf ein bemehltes Blech legen (so entsteht ein dickerer Rand). Nochmals 10 Minuten gehen lassen. Den Backofen auf 200 °C vorheizen und den Käse reiben. Die Pizzatomaten auf dem Teig verstreichen, mit gehacktem Oregano bestreuen und mit Zwiebeln, Tomaten, Zucchini, Paprika und Salami belegen. Den geriebenen Käse darüber streuen. Bei 200 °C ca. 15-20 Minuten backen, bis der Käse gut verlaufen und gebräunt ist. Mit frischem Oregano garnieren.

Pro Person: 585 kcal (2449 kJ), 27,8 g Eiweiß, 25,5 Fett, 57,8 g Kohlenhydrate


Donnerstag, 13. Juni 2013

Erdbeer-Himbeertorte Sommertraum

Erdbeer-Himbeertorte Sommertraum. 
Foto: Wirths PR

Erdbeer-Himbeertorte Sommertraum
(ergibt 12 Stück)

200 g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker
100 g Butter
1 Prise Salz
Saft von 1/2 Zitrone
2 Eier
200 g Mehl
2 gestrichene TL Backpulver
6 Blatt Gelatine
500 g Magerquark
0,5 l süße Sahne
500 g Beeren (Erdbeeren, Himbeeren)

Für die Herstellung des Bodens 100 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, Butter, Salz, 1 EL Zitronensaft und die Eier cremig rühren. Das mit Backpulver vermischte Mehl unterrühren. Die Masse in eine mit etwas Butter ausgestrichene runde Backform (26 cm Durchmesser) streichen und bei 180 °C ca. 25 Minuten backen. Den Boden aus der Backform lösen und abkühlen lassen. Für die Quarkfüllung die Gelatine nach Packungsanweisung in Wasser quellen lassen. Den Quark mit 3-4 EL Sahne cremig rühren, 100 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker und den restlichen Zitronensaft unterziehen. Die restliche Sahne steif schlagen. Die Gelatine leicht auspressen, unter vorsichtigem Erwärmen auflösen, unter die Sahne ziehen und diese unter den Quark heben. Den Boden in eine Ringform stellen, die Quark-Sahne-Masse einfüllen, glatt streichen und mindestens 1 Stunde kalt stellen. Die Beeren waschen und putzen. Erdbeeren in Scheiben schneiden und den Kuchen mit den Früchten belegen.

Pro Stück: 378 kcal (1582 kJ), 10,1 g Eiweiß, 21,7 g Fett, 34,8 g Kohlenhydrate



Mittwoch, 5. Juni 2013

Diabetiker-Rezepte: Zwetschgenkuchen

Zwetschgenkuchen. Foto: Wirths PR

Zwetschgenkuchen   
(ergibt 18 Stück)

500 g Weizenmehl
1/2 Würfel Hefe (20 g)
1/4 l Milch
etwa 12 g Diabetiker Süße zum Streuen (entspricht ca. 75 g Zucker)
50 g Butter
1/2 TL Salz
5 Zwiebäcke
1,5 kg Zwetschgen

Aus Mehl, Hefe, Milch, Diabetiker Süße, Butter und Salz einen Hefeteig bereiten, gut durchkneten und zugedeckt an einem warmen Ort 30 bis 40 Minuten gehen lassen. Anschließend erneut durchkneten und nochmals etwa 30 Minuten gehen lassen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und auf ein gefettetes Backblech legen. Die Zwiebäcke zerbröseln und auf den Teig streuen. Die Zwetschgen waschen, entsteinen und vierteln und möglichst dicht dachziegelartig auf den Teig setzen. Den Zwetschgenkuchen im vorgeheizten Ofen bei 200° C ca. 35 Minuten backen.

Ein Stück enthält: 180 kcal (753 kJ), 4,4 g Eiweiß, 3,1 g Fett, 32,0 g Kohlenhydrate

Kaffeetrinkern soll sich positiv auf den Blutzucker auswirken, das hat eine indische Studie ergeben.




Pikante Kräutermuffins

Pikante Kräutermuffins. Foto: Wirths PR

Pikante Kräutermuffins
(ergibt 12 Muffins)

90 g Butter
2 Eier
75 ml Milch
1/2 TL Salz
Pfeffer
200 g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
2 Frühlingszwiebeln
1 Zwiebel
50 g Emmentaler
75 g geräucherter durchwachsener Speck
1 kleines Stück rote Paprika
3 Champignons
3 EL Sonnenblumenöl
5 EL fein gehackte Kräuter (Petersilie, Thymian, Rosmarin,)

Die Butter mit den Eiern und der Milch verquirlen. Mit Salz und Pfeffer kräftig würzen. Das Mehl sieben, Backpulver unterheben, an die Eimasse geben und zu einem glatten Rührteig verrühren. Die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Die Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. Den Käse reiben. Räucherspeck, Paprika und Champignons in kleine Stücke schneiden, mit den Zwiebeln in 3 EL Öl andünsten und mit den Kräutern unter den Rührteig heben. Die Masse in zwölf Muffinförmchen füllen, mit Käse bestreuen und bei 180-190 °C 20-25 Minuten backen.

Pro Muffin: 192 kcal (803 kJ), 5,6 g Eiweiß, 13,2 g Fett, 12,5 g Kohlenhydrate



Montag, 3. Juni 2013

Vollkorn-Bobbes mit Manuka-Honig

Vollkorn-Bobbes mit Manuka-Honig. Foto: Wirths PR

Vollkorn-Bobbes mit Manuka-Honig
(ergibt etwa 10 Stück)

175 g Weizenvollkornmehl
1/2 Pck. Backpulver
125 g Butter
75 g Manuka-Honig (am besten MGO 100+)
75 g kernige Vollkornhaferflocken
50 g Rosinen
100 g gemahlene Haselnüsse
1/2 TL Zimtpulver
1 Prise Meersalz

Das Mehl mit dem Backpulver mischen und in eine Schüssel sieben. Die Butter leicht erwärmen, dann mit den übrigen Zutaten auf das Mehl geben und alles gut unter­kne­ten. Den Teig zu einer dicken Rolle von etwa 7 cm Durchmesser formen. Die Teig­rolle in 10 gut daumendicke Scheiben schneiden. Ein Backblech mit Backpapier bele­gen und die Teigscheiben darauf legen. Im vorgeheizten Backofen bei 190 °C etwa 20 Mi­nu­ten auf mittlerer Einschubhöhe backen.

Pro Stück etwa: 285 kcal (1188 kJ), 4,6 g Eiweiß, 17,5 g Fett, 26,9 g Kohlenhydrate


Warum ist Manuka-Honig so gesund?
Im Vergleich zu normalem Honig enthält der aus Neuseeland stammende Manuka-Honig einen extrem hohen Gehalt an Methylglyoxal (MGO). Dieser Wirkstoff ist für die starke antibakterielle „aktive“ Wirkung des Honigs verantwortlich. Interessant: Das MGO im Manuka-Honig ist hitzestabil, so Wissenschaftler der TU Dresden. Er kann also auch erhitzt werden. Aktive Manuka-Honige gibt es unter www.neuseelandhaus.de und im Reformhaus.



Samstag, 1. Juni 2013

Himbeer-Heidelbeer-Muffins

Himbeer-Heidelbeer-Muffins. Foto: Wirths PR

Himbeer-Heidelbeer-Muffins
(ergibt 24 Muffins)

350 g Butter
250 g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker
6 Eier (Größe M)
1 Prise Salz
Saft 1/2 Zitrone
250 g Mehl
250 g Weizenstärke
1 Päckchen Backpulver
24 Papierbackförmchen (Æ 55 mm)
150 g Heidelbeeren
150 g Himbeeren
50 g Trockenfrüchte

Butter, Zucker und Vanillezucker mit dem Handrührgerät schaumig rühren. Eier, Salz und Zitrone zugeben und die Masse glatt rühren. Mehl, Stärke und Backpulver mischen und unterarbeiten und die Masse nochmals gut durchrühren. Anschließend die Masse dritteln. Die Heidelbeeren bzw. Himbeeren und die kleingeschnittenen Trockenfrüchte unterheben. Mit den unterschiedlichen Massen jeweils 8 Papierbackformen füllen. Die Muffins bei 180 °C ca. 25 Minuten backen.

Pro Muffin: 247 kcal (1034 kJ), 3,1 g Eiweiß, 12,9 g Fett, 29,4 g Kohlenhydrate

Donnerstag, 30. Mai 2013

Kräutertörtchen

Kräutertörtchen. Foto: Wirths PR


Kräutertörtchen

(ergibt 12 Törtchen)

für den Mürbeteig
250 g Mehl
125 g Butter
1 gestr. TL Salz
4 EL kaltes Wasser

für die Füllung
250 g Schmant oder extra Saure Sahne
250 g Camembert (möglichst gut gereift)
3 EL fein gewiegte Kräuter (Dill, Schnittlauch, Petersilie)
2 Eier
1 gestr. TL Salz
reichlich Pfeffer
Muskat

für den Belag
einige Pilze
Frühlingszwiebelringe
in Streifen geschnittener Schinken
einige Krabben
Dill

Aus Mehl, Butter, Salz und Wasser einen Mürbeteig kneten. Den Teig kurz ruhen lassen, dann etwa 2 mm dünn ausrollen. Mit dem Teig 12 gebutterte Tortelettförmchen auslegen und diese blind vorbacken. Inzwischen die Füllung vorbereiten. Schmant mit Kräutern, Camembert und Eiern zu einer glatten Masse verarbeiten und kräftig würzen. Die Füllung auf die vorgebackenen Tortelettes verteilen. Die Torteletts je nach Geschmack belegen: Mit Pilzen, Frühlingszwiebelringen und Schinkenstreifen, Krabben und Dill. Anschließend die Kräutertörtchen im vorgeheizten Ofen bei 200 °C ca. 15-18 Minuten backen und dann sofort servieren.

Pro Törtchen: 290 kcal (1214 kJ), 9,6 g Eiweiß, 21,1 g Fett, 15, 5 g Kohlenhydrate

Tipp: Kräutertörtchen können sehr leicht vorbereitet werden. Schieben Sie die Törtchen 15-20 Minuten vor dem Servieren in den vorgeheizten Backofen und überraschen Sie Ihre Gäste gegen Mitternacht mit dieser frischen Leckerei!




Sonntag, 26. Mai 2013

Frische Waffelherzen mit Schwarzwälder-Kirsch-Sahne

Frische Waffelherzen mit Schwarzwälder-Kirsch-Sahne. Foto: Wirths PR


Frische Waffelherzen mit Schwarzwälder-Kirsch-Sahne

(für 4 Personen)

60 g Butter
50 g Zucker
1 TL Vanillinzucker
2 kleine Eier
80 g Mehl
1 Prise Salz
etwas Butter
1 Glas Sauerkirschen (360 g Abtropfgewicht)
3 EL Zucker
1 EL Weizenstärke
0,2 l Sahne
2 cl Kirschwasser

Butter, Zucker, Vanillinzucker und Eier schaumig schlagen, Mehl und Salz zugeben, alles glatt verrühren und dann portionsweise in dem mit Butter ausgestrichenen Waffeleisen backen. Die Kirschen abtropfen lassen, dabei den Saft auffangen. Stärke mit 3-4 EL Kirschsaft verrühren. Den restlichen Kirschsaft mit 2 EL Zucker erhitzen und mit der angerührten Weizenstärke binden. Kurz aufkochen lassen und die Kirschen unterheben. Die Sahne schlagen, mit 1 EL Zucker süßen und mit etwas Kirschwasser abschmecken.  Die Waffeln mit den Kirschen und der Sahne anrichten.

Pro Person: 570 kcal (2386 kJ), 5,6 g Eiweiß, 34,2 g Fett, 56,6 g Kohlenhydrate

Mittwoch, 22. Mai 2013

Laktosefreie Rezepte: Laktosefreie Erdbeer-Quark-Torte

Laktosefreie Rezepte: 
Laktosefreie Erdbeer-Quark-Torte. Foto: Wirths PR


Laktosefreie Erdbeer-Quark-Torte
(ergibt 12 Stück)

225 g Zucker
100 g laktosefreie Butter
1 Prise Salz
Saft von 1/2 Zitrone
2 Eier
200 g Mehl
2 gestrichene TL Backpulver
9 Blatt Gelatine
400 g laktosefreier Quark
400 ml laktosefreie Schlagsahne
2 Eigelb
750 g Erdbeeren
1 Päckchen Tortenguss
1 EL Zucker
50 g Mandelblättchen

Für die Herstellung des Bodens 100 g Zucker, laktosefreie Butter, Salz, 1 EL Zitronensaft und die Eier cremig rühren. Das mit Backpulver vermischte Mehl unterrühren. Die Masse in eine mit etwas Butter ausgestrichene runde Backform (26 cm Ø) streichen und bei 180 °C ca. 25 Minuten backen. Den Boden aus der Backform lösen und abkühlen lassen. Für die Quarkfüllung die Gelatine nach Packungsanweisung in Wasser quellen lassen. Den Quark mit 125 g Zucker, 1 Prise Salz, 2 Eigelb, 100 g pürierten Erdbeeren und dem restlichen Zitronensaft cremig rühren. Die Sahne steif schlagen. Die Gelatine leicht auspressen, unter vorsichtigem Erwärmen auflösen. Die flüssige Gelatine erst unter einen kleinen Teil der Sahne, dann mit dem Rest mischen und unter den Quark heben. Den Boden in eine Ringform stellen, die Quark-Sahne-Masse einfüllen, glatt streichen und mindestens 2 Stunden kalt stellen. Die Erdbeeren waschen, putzen, große Erdbeeren halbieren und den Kuchen damit belegen. Den Tortenguss nach Packungsanweisung zubereiten, die Torte damit bestreichen. Anschließend die Ringform entfernen. Die Mandeln in einer Pfanne leicht anrösten und den Tortenrand mit den Mandeln dekorieren.

Pro Stück: 386 kcal (1616 kJ), 10,9 g Eiweiß, 21,6 g Fett, 36,8 g Kohlenhydrate

Donnerstag, 16. Mai 2013

Berliner

Berliner. Foto: Wirths PR


Berliner
(ergibt 15 Stück)

0,2 l Milch
1 Päckchen Hefe
500 g Mehl
50 g Zucker
1 großes Ei
1 Eidotter
50 g Butter
1 TL Salz
1 l Frittieröl für Fritteuse oder Pfanne
100 g Zucker zum Wenden
Puderzucker

Die lauwarme Milch in eine Backschüssel gießen, die zerbröckelte Hefe zugeben und mit der Milch verrühren. Ein Viertel des Mehles zufügen, daraus einen sehr weichen Vorteig rühren. Zugedeckt an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen. Das restliche Mehl, Zucker, Ei, Eidotter, Butter und Salz an den Vorteig geben und alles gut verkneten. Den Teig zugedeckt 20 Minuten gehen lassen und anschließend nochmals durchkneten. Aus dem Teig 15 gleich große Teigstücke abstechen (oder mit ca. 60 g abwiegen) und rund wirken. Mit dem Schluss nach unten auf eine bemehlte Fläche legen und zugedeckt 15 Minuten gehen lassen. Das Öl in einer großen Pfanne, in einem Topf oder in der Fritteuse auf circa 180 °C erhitzen. Die Berliner portionsweise mit der Unterseite nach oben vorsichtig in das heiße Öl gleiten lassen und schwimmend 3-4 Minuten ausbacken, dabei Pfanne oder Topf mit einem Deckel verschließen. Anschließend die Berliner mit einer Gabel oder einem Schöpflöffel wenden und nochmals ca. 3 Minuten backen (ohne Deckel). Mit einem Schaumlöffel herausnehmen, auf einem Gitter oder auf Küchenkrepp abtropfen lassen und anschließend in Zucker wenden. Vor dem Servieren nochmals leicht mit Puderzucker überstauben.

Pro Berliner: 248 kcal (1038 kJ), 5,2 g Eiweiß, 10,0 g Fett, 34,3 g Kohlenhydrate


Mittwoch, 8. Mai 2013

Pikante Vollkorn-Muffins

Pikante Vollkorn-Muffins. Foto: Wirths PR


Pikante Vollkorn-Muffins
(ergibt 12 Muffins)

50 g Butter
2 Eier
100 g Frischkäse
125 ml Vollmilch
100 g Emmentaler, gerieben
1 TL Salz
Pfeffer
200 g Vollkorn-Weizenmehl
1/2 Päckchen Backpulver
60 g magerer Schinkenspeck
2 Frühlingszwiebeln
1 kleine Zwiebel
1/2 Knoblauchzehe
1 kleines Stück rote Paprikaschote
1/2 Karotte
1 kleine Chilischote
2 EL fein gehackte Kräuter (Petersilie, Thymian, Rosmarin)
12 Muffinförmchen, 50 mm Ø

Die Butter leicht erwärmen, mit Eiern, Frischkäse, Milch und 2/3 des geriebenen Emmentalers verquirlen. Mit Salz und Pfeffer kräftig würzen. Das Vollkornmehl sieben, Backpulver unterheben, an die Eimasse geben und zu einem glatten Rührteig verrühren. Die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Zwiebel und Knoblauchzehe schälen, beides ganz fein würfeln. Schinkenspeck und Paprika in kleine Stücke, die Karotte in schmale Stifte und die Chilischote in ganz dünne Ringe schneiden. Speck in einer Pfanne anbraten. Zwiebeln, Knoblauch und das Gemüse zugeben und kurz andünsten. Abkühlen lassen und mit den Kräutern unter den Rührteig heben. Die Masse in zwölf Muffinförmchen füllen. Mit dem restlichen Käse bestreuen und bei 180-190 °C 25-30 Minuten backen.

Pro Muffin: 177 kcal (740 kJ), 7,7 g Eiweiß, 10,3 g Fett, 13,3 g Kohlenhydrate

Dienstag, 7. Mai 2013

Kirschkuchen

Lecker: Frischer Kirschkuchen. Foto: Wirths PR


Kirschkuchen

(ergibt 12 Stück)

600 g Kirschen
150 ml Sonnenblumenöl
20 g Diabetiker Süße zum Streuen (entspricht ca. 125 g Zucker)
1 Msp. geriebene Zitronenschale
1 Prise Salz
3 Eier
175 g Mehl
75 g Vollkornmehl
1/2 Päckchen Backpulver
Puderzucker

Kirschen waschen, entstielen und entsteinen. Sonnenblumenöl, Diabetiker Süße, Zitronenschale, Salz und Eier cremig rühren. Backpulver mit Mehl und Vollkornmehl vermischen, unterrühren. Die Masse in eine gebutterte Form streichen und die Kirschen darauf verteilen. Bei 180 °C ca. 45 Minuten backen.

Pro Stück: 216 kcal (904 kJ), 2,9 g Eiweiß, 12,4 g Fett, 22,7 g Kohlenhydrate

Montag, 15. April 2013

Erdbeer-Quark-Torte

Erdbeer-Quark-Torte. Foto: Wirths PR


Erdbeer-Quark-Torte
(ergibt 12 Stück)

Zutaten für den Teig:
Ca. 7,5 ml Diabetiker Süße flüssig (entspricht etwa 100 g Zucker)
80 g Butter
1 Prise Salz
Saft von 1/2 Zitrone
2 Eier
200 g Mehl
2 gestrichene TL Backpulver

Zutaten für den Belag:
9 Blatt Gelatine
Ca. 9 ml Diabetiker Süße flüssig (entspricht etwa 120 g Zucker)
400 g Magerquark
400 ml Schlagsahne
2 Eigelb
750 g Erdbeeren
1 Päckchen Tortenguss
50 g Mandelblättchen

Für die Herstellung des Bodens 7,5 ml Diabetiker Süße flüssig, Butter, Salz, 1 EL Zitronensaft und die Eier cremig rühren. Das mit Backpulver vermischte Mehl unterrühren. Die Masse in eine gefettete, runde Backform (26 cm Ø) streichen und bei 180 °C ca. 25 Minuten backen. Den Boden aus der Backform lösen und abkühlen lassen.

Für die Quarkfüllung die Gelatine nach Packungsanweisung in Wasser quellen lassen. Quark mit 9 ml Diabetiker Süße flüssig, 1 Prise Salz, 2 Eigelb, 100 g pürierten Erdbeeren und dem restlichen Zitronensaft cremig rühren. Die Sahne steif schlagen. Die Gelatine leicht auspressen, unter vorsichtigem Erwärmen auflösen. Die flüssige Gelatine erst unter einen kleinen Teil der Sahne, dann mit dem Rest mischen und unter den Quark heben. Den Boden in eine Ringform stellen, die Quark-Sahne-Masse einfüllen, glatt streichen und mindestens 2 Stunden kalt stellen. Die Erdbeeren waschen, putzen, große Erdbeeren halbieren und den Kuchen damit belegen. Den Tortenguss nach Packungsanweisung zubereiten, die Torte damit bestreichen. Anschließend die Ringform entfernen. Die Mandeln in einer Pfanne leicht anrösten und den Tortenrand mit den Mandeln dekorieren.

Pro Stück: 320 kcal (1338 kJ), 11 g Eiweiß, 22 g Fett, 18 g Kohlenhydrate

Montag, 8. April 2013

Muttertags-Herzen mit Käse-Sahne

Muttertags-Herzen mit Käse-Sahne. Foto: Wirths PR

Muttertags-Herzen mit Käse-Sahne
(ergibt 1 großes und 3 kleine Herzen)

Zutaten:
8 große Eier
5 EL heißes Wasser
200 g Zucker
2 Päckchen Vanillinzucker
Saft 1/2 Zitrone
140 g Weizenmehl Type 405
60 g Weizenstärke
1/2 Päckchen Backpulver
oder 2 fertige, vorgeschnittene Biskuitböden
250 g Sahne Frischkäse
250 g Joghurt
0,5 l Sahne
5 EL Zucker
8 Blatt Gelatine
500 g Erdbeeren
2 Pfirsiche
100 g Pistazien

Zubereitung:
Für die Biskuitböden die Eier trennen. Eigelb mit dem heißen Wasser schaumig rühren. Zucker und Vanillinzucker löffelweise unterschlagen und solange rühren, bis die Masse cremig ist, 1 EL Zitronensaft zugeben. Eiweiß sehr steif schlagen, mit dem Schneebesen unterheben. Mehl mit der Stärke und dem Backpulver mischen und unter ständigem Rühren in die Schaummasse sieben. In zwei, mit Backpapier eingeschlagene runde Springformen geben und 8-10 Minuten bei 200 °C auf Sicht backen, anschließend abkühlen lassen. Das Backpapier abziehen, die Böden aus der Form lösen und auf Kuchengittern abkühlen lassen. Die Biskuitböden nach dem Erkalten einmal quer durchschneiden. Aus den Biskuitböden 1 großes und 3 kleine Herzen ausstechen oder ausschneiden (dazu zuerst die Herzformen auf Papier zeichnen, ausschneiden, auf die Biskuitböden legen und die Herzformen ausschneiden).

Erdbeeren pürieren, dabei einige Erdbeeren zum Garnieren zurückbehalten. Frischkäse mit Joghurt, etwas Sahne, Zitronensaft und den pürierten Erdbeeren in einer großen Schüssel cremig rühren. Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Sahne steif schlagen und zuckern. Gelatine ausdrücken, in etwas Wasser vorsichtig erwärmen, bis sich die Gelatine auflöst, zu der Frischkäsecreme gießen und gut verrühren. Die geschlagene Sahne zugeben und unter die Masse heben und sofort einen Teil der Käsesahne auf die unteren Hälften der Herzen geben und glatt streichen. Die oberen Biskuitböden auflegen, leicht andrücken und wiederum mit Käsesahne bestreichen. Anschließend die äußeren Tortenränder mit der Käsesahne bestreichen und die Herzen sofort kaltstellen. Zwei bis drei Stunden durchkühlen lassen. Pistazien hacken und die Tortenränder damit bestreuen. Die restlichen Erdbeeren in Scheiben, die Pfirsiche in Spalten schneiden und die Käsesahne-Herzen damit belegen.

Gesamt: 5.549 kcal (23.217 kJ), 141 g Eiweiß, 335 g Fett, 492 g Kohlenhydrate




Samstag, 30. März 2013

Mohnstreusel mit Zuckerguss

Mohnkuchen mit Streusel und Zuckerguss. Foto: Wirths PR


Mohnstreusel mit Zuckerguss
(ergibt 12 Stück)


für den Hefeteig:
325 g Mehl
25 g Hefe
150 ml Milch
1 Eigelb
30 g Zucker
50 g Butter
1/2 TL Salz

für die Mohnfüllung:
300 ml Wasser
100 g Blaumohn
100 g Zwieback
100 g Zucker
100 g Marzipan

für den Streusel:
90 g Zucker
1/2 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
90 g Butter
1/4 Fläschchen Rum-Aroma
150 g Mehl
1/4 Päckchen Backpulver
100 g Zuckerguss

Aus Mehl, Hefe, Milch, Eigelb, Zucker, Butter und Salz einen Hefeteig bereiten, gut durchkneten und zugedeckt an einem warmen Ort 30-40 Minuten gehen lassen. Nochmals durchkneten. Inzwischen das Wasser aufkochen, den Mohn mahlen und den Zwieback zerbröseln. Alles zusammen mit dem Zucker und dem Marzipan an das heiße Wasser geben, zu einer glatten Masse verarbeiten und abkühlen lassen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche auf 45 x 45 cm ausrollen, die Mohnfüllung gleichmäßig darauf verteilen und den Teig zweimal einschlagen. 

Den Mohnkuchen auf ein Backblech setzen. Für den Streusel Zucker, Vanillezucker, Salz, Butter, Rum-Aroma cremig rühren, das mit Backpulver vermischte Mehl unterkneten und zu Streuseln verarbeiten. Die Streusel auf den Kuchen verteilen und den Kuchen bei 200 °C 35-40 Minuten backen. Nach dem Abkühlen mit Zuckerguss bestreichen und in 12 Stücke schneiden.

Pro Stück: 449 kcal (1880 kJ), 8,7 g Eiweiß, 16,8 g Fett, 61,9 g Kohlenhydrate

Osterkranz und Brioche

Osterkranz und Brioche. Foto: www.ostermenue.de


Osterkranz und Brioche
(für 6-8 Personen)

Brioche
(ergibt ca. 20 Stück)

500 g Weizen-Mehl
20 g Hefe
5 EL Birnen-Dicksaft (Reformhaus)
75 ml Vollmilch
100 g Butter
4 Eier
1 Prise Meersalz
100 g Rosinen
1 Glas Orangenmarmelade

Mehl in eine Rührschüssel sieben, Hefe darüber bröckeln, die lauwarme Milch und den Birnen-Dicksaft zugeben. Alles gut verrühren und 30 Minuten gehen lassen. Butter, Meersalz, drei Eier und ein Eiklar zugeben. Das vierte Eigelb in einer Tasse aufheben. Alles unter den Teig kneten, zum Schluss die Rosinen zugeben. Nochmals 20 Minuten gehen lassen. Aus diesem Teig 20 Teigstücke à 50 g abwiegen und rund kneten, in gebutterte Brioche-Förmchen setzen oder frei auf ein gefettetes Backblech setzen. Aus dem restlichen Teig 20 gleichgroße Teigkügelchen formen, diese auf die großen Teigstücke setzen. Mit dem verquirlten Eigelb bestreichen und nochmals 20 Minuten gehen lassen. Im vorgeheizten Ofen bei ca. 200 °C ca. 20 Minuten backen. Abkühlen lassen, halbieren und mit Orangenmarmelade oder anderen Konfitüren bestreichen.

Tipp:
Brioche brauchen bei der Herstellung viel Zeit. Sie werden nur mit wenig Hefe zubereitet. Dafür ist dann eine lange Teigführung notwendig, während der sich der richtige Trieb und das Teigaroma entwickeln kann. Es lohnt sich daher, Brioche auf Vorrat zu backen, da man sie gut einfrieren kann. Statt Brioche-Förmchen können auch Papierbackförmchen verwendet werden.

Pro Brioche: 167 kcal (700 kJ), 4,4 g Eiweiß, 5,8 g Fett, 24,0 g Kohlenhydrate


Russischer Osterkranz
(ergibt ca. 16 Stück)

500 g Weizenmehl
40 g Hefe
250 ml Milch
1 EL Birnen-Dicksaft
1 Ei
50 g Butter
75 g aktiver Manuka- Honig (MGO 100 +)
1 Päckchen Vanillezucker
1/2 TL Meersalz
1 Msp. Piment
100 g gemahlene Haselnüsse
1 EL Zitronensaft
1 Eigelb (zum Bestreichen)

Mehl in eine Rührschüssel sieben, Hefe darüber bröckeln, lauwarme Milch, Birnen-Dicksaft und Butter zugeben. Alles miteinander verrühren. Anschließend Honig und die restlichen Zutaten bis auf das Eigelb zugeben. Alles gut verkneten und mindestens 30 Minuten gehen lassen. Den Teig nochmals gut durchkneten und in drei gleichgroße Stücke teilen. Diese rund kneten und auf einer bemehlten Arbeitsfläche in gleichlange, etwa 90 cm lange Rollen formen. Die drei Rollen nebeneinander legen und daraus einen Zopf flechten. Den Zopf ringförmig auf ein Backblech setzen und die Enden zusammendrücken. Mit dem verquirlten Eigelb bestreichen und nochmals 30 Minuten gehen lassen. Anschließend im vorgeheizten Backofen bei 200 °C ca. 35-40 Minuten backen.

Pro Stück etwa: 194 kcal (814 kJ), 5,1 g Eiweiß, 7,5 g Fett, 26,3 g Kohlenhydrate


Manuka-Honig – der gesunde Honig aus Neuseeland
Die Heilwirkung von Honig war schon im Altertum bekannt. Von den neuseeländischen Ureinwohnern, den Maori, ist bekannt, dass sie Manuka-Honig traditionell zur Behandlung von Verletzungen und Wunden verwenden. Jetzt wurde die Wirksamkeit dieses Honigs auch wissenschaftlich bestätigt. Der aus dem Blütennektar der Manuka-Pflanze gewonnene Honig enthält im Vergleich zu normalem Blütenhonig einen extrem hohen Gehalt an Methylglyoxal (MGO). Dieser Wirkstoff ist für die starke antibakterielle „aktive“ Wirkung des Honigs verantwortlich. Je höher der MGO-Gehalt, der auf der Packung angegeben ist, desto stärker ist auch die antibakterielle Wirkung des Honigs. Regelmäßig eingenommen, trägt Manuka-Honig zur Stärkung des Immunsystems bei. Manuka-Honig kann auch gut zum Backen verwendet werden. Denn im Gegensatz zu normalem Honig sind seine Wirkstoffe hitzestabil.
Mehr Informationen über neuseeländischen Manuka-Honig gibt es im Internet unter www.manuka-honig.org