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Montag, 18. März 2013

Eukalyptus - Inhaltsstoffe und Wirkung

Wichtig: Bei Kindern sollten Eukalyptus-Produkte vorsichtig dosiert werden. 
Foto: Wirths PR / Deutsche Olbas GmbH

Eukalyptus


Allgemeines
Der Eukalyptusbaum, der heute fast überall in sonnenreichen Regionen kultiviert wird, stammt ursprünglich aus Neuseeland und Tasmanien. Der Baum wächst bei guten Bedingungen sehr schnell und wird dabei bis zu 70 Meter hoch.

Inhaltsstoffe und Wirkung
Der arzneilich wirksame Bestandteil ist das ätherische Öl mit dem Hauptbestandteil Cineol, früher als Eukalyptol bezeichnet, das aus den Blättern des Baumes gewonnen wird. Das ätherische Öl mit seinem unverwechselbar intensiven Aroma wird vor allem gegen Erkältungssymptome wie Husten, aber auch andere Atemwegsbeschwerden wie Asthma oder Bronchitis eingesetzt. Das starke Eukalyptusöl wirkt desinfizierend in der Lunge und macht den Schleim flüssiger.

Verwendungsformen und Darreichung
Einsatz findet Eukalyptus vorwiegend äußerlich in Erkältungsbädern oder in Balsams zum Einreiben bei Bronchialkatarrh. Als ergänzende Zutaten werden hier oft Campher und Kiefernnadelöl verwendet. In Mischung mit Pfefferminzöl und Cajeputöl findet das Eukalyptusöl äußerlich bei leichten Kopfschmerzen, sowie bei lokalen Muskelschmerzen Anwendung.

Sonstiges
Wichtig: Bei Kindern sollten Eukalyptus-Produkte vorsichtig dosiert werden. Selten reagieren auch Erwachsene allergisch auf Eukalyptusöl. Diese Allergie ist allerdings relativ harmlos, da sie mit dem Verzicht auf Eukalyptus in der Regel sofort verschwindet.

Samstag, 16. März 2013

Brombeerblätter - Inhaltsstoffe und Wirkung

Eine altbewährte Teemischung bei Magenverstimmungen bzw. -schmerzen, Blähungen und Durchfall besteht aus Brombeerblättern mit Himbeerblättern, Kamille und Pfefferminze. Foto: Wirths PR


Brombeerblätter


Allgemeines
Die Brombeere kommt ursprünglich aus Eurasien und Nordamerika, ist heute aber in ganz Europa verbreitet. Der sicher allgemein bekannte Brombeerstrauch wächst besonders an Schuttplätzen, lichten Waldungen und Abhängen. An den Zweigen sind viele gebogene Stacheln, weshalb er im Volksmund auch „Kroatzbeere“ heißt.

Inhaltsstoffe und Wirkung
Für Teeaufgüsse verwendet man die Blätter, die zuvor teilsfermentiert werden. Dabei färben sie sich schwarz und schmecken dem schwarzen Tee sehr ähnlich. Sie enthalten Fruchtsäuren, etwas Vitamin C und Gerbstoffe. Aufgrund des letztgenannten Inhaltsstoffes schmecken Brombeerblätter adstringierend (sie bewirken ein Zusammenziehen der Schleimhäute) und eignen sich deshalb gut zur Behandlung leichter Durchfallerkrankungen und entzündeter Schleimhäute.

Verwendungsformen und Darreichung
Eine altbewährte Teemischung bei Magenverstimmungen bzw. -schmerzen, Blähungen und Durchfall besteht aus Brombeerblättern mit Himbeerblättern, Kamille und Pfefferminze. Der daraus bereitete Tee soll ca. 10 Minuten ziehen. Neben- und Wechselwirkungen sind bei Brombeerblättern keine bekannt. Ihren Platz finden die Blätter auch in Kräutertee- oder Früchtetee-Mischungen.

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Die süßesten Tierbabys der Welt – Video
http://newspol.de/die-suessesten-tierbabys-der-welt/

Donnerstag, 14. März 2013

Borretsch & Borretschsamenöl - Inhaltsstoffe und Wirkung

In der Küche ist Borretsch – nicht zuletzt wegen seines gurkenähnlichen Ge-schmacks mit Zwiebelanklang – auch ein klassisches Gurkengewürz. Foto: Wirths PR


Borretsch & Borretschsamenöl


Allgemeines
Borretsch, auch Gurkenkraut oder Gurkenkönig genannt, wächst auf nährstoffärmeren Böden der östlichen Mittelmeerländer sowie in West-, Mittel- und Osteuropa. Er ist dort oft an Hecken und Wegrändern zu finden, meist verwildert als Gartenflüchtling. Borretsch ist ein einjähriges Kraut, mit Blütezeit von Mai bis Juli. Die Blüten sind blau und von Naturliebhabern als recht hübsch wahrgenommen. Bezüglich seines Ursprungs wird vermutet, dass Borretsch Ende des ersten Jahrtausends von den Mauren aus den Atlasländern nach Südspanien mitgebracht wurde.

Inhaltsstoffe und Wirkung
Besonders wertvoll ist das aus den Samen gewonnene Borretschsamenöl. Es ist mit einem Anteil von ca. 20 % besonders reich an Gamma-Linolensäure.

Verwendung und Darreichung
Das wertvolle Öl wird meist innerlich bei arthritischen Beschwerden wie auch bei trockener Haut oder Neurodermitis empfohlen. Es wird auch für hochwertige Ölmischungen wie Omega 3-6-9 Öl (gibt es von young phorever) verwendet.

Sonstiges
In der Küche ist Borretsch – nicht zuletzt wegen seines gurkenähnlichen Geschmacks mit Zwiebelanklang – auch ein klassisches Gurkengewürz. Borretschblätter oder -blüten nimmt man zum Würzen immer frisch, weil ihr feines Aroma beim Trocknen verloren geht. Sie passen frisch und fein gehackt zum Abschmecken von Salaten, Suppen, Fisch, Hackfleisch, Geflügel und Gemüse. Dabei werden sie nicht mitgekocht, sondern immer am Ende zugegeben.

Das Herzgespannkraut und seine Wirkung

Arzneilich genutzt wird das ganze Kraut bis auf den Wurzelstock und die 
stärker verholzten Stängelteile. Foto: Wirths PR


Herzgespannkraut

Allgemeines
Das eher unscheinbare Herzgespannkraut oder Herzgespann ist ein anspruchsloses Gewächs, das praktisch in ganz Europa zu finden ist. Es fühlt sich überall dort wohl, wo der Mensch nicht mit Dünger eingreift, wie z. B. auf Schuttplätzen, an Zäunen oder am Wegesrand. Auch auf trockenen Weiden oder auf Weinbergen ist das Herzgespannkraut häufig zu finden. Das Gewächs aus der Familie der Lippenblütler wird ca. 1-1,5 Meter hoch. Seine gezackten Blätter sind an beiden Seiten dicht mit feinen weißen Härchen überzogen. Die blassrot- bis rosafarbenen, kleinen lippenförmigen Blüten zeigen sich von Juni bis September. Optimale Erntezeit ist von Juli bis August.

Inhaltsstoffe und Wirkung
Als Heilpflanze hat das Herzgespannkraut eine lange Tradition. Der Name Herzgespann, und auch weitere Bezeichnungen wie Herzgold oder Herzkräutel, weisen deutlich auf das Hauptanwendungsgebiet hin. Die Heilpflanze wird vor allem bei nervösen Herzbeschwerden und starkem Herzklopfen eingesetzt. Als  wichtigste Wirkstoffe gelten Iridoide (u.a. Ajugol), Bitterstoffglykoside und herzwirksame Glykoside. Herzgespann wirkt schwach blutdrucksenkend, beruhigend und mindert die Herzfrequenz.

Verwendungsformen und Darreichung
Arzneilich genutzt wird das ganze Kraut bis auf den Wurzelstock und die stärker verholzten Stängelteile. Daraus werden meist Aufgüsse bzw. Tees zubereitet. Auch in herzstärkenden Tonika ist das Kraut zu finden.

Sonstiges
Unkundige sollten besser nicht selbst mit Herzgespann experimentieren. Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch sind Nebenwirkungen allerdings nicht zu erwarten.

Frauenmantel - Inhaltsstoffe und Wirkung

Frauenmantel: Zur arzneilichen Anwendung wird meist nur das Kraut ohne 
Wurzel verwendet. Foto: Wirths PR

Frauenmantel


Allgemeines
Frauenmantel, ein Rosengewächs, ist auch unter den Volksnamen Frauenhilf, Frauenrock und Perlkraut bekannt. Frauenmantel ist in Europa, Nordamerika und Asien verbreitet. Bevorzugte Standorte sind lichte Wälder und Wiesen sowie trockene Gräben und Wegränder. Die Blütezeit findet von Mai bis Oktober statt. Gesammelt werden die zum Trocknen geeigneten Blätter in der Zeit von September bis Oktober.

Inhaltsstoffe und Wirkung
Zur arzneilichen Anwendung wird meist nur das Kraut ohne Wurzel verwendet. Seine wichtigsten Inhaltsstoffe sind Gerbstoffe und Flavonoide. Die Wirkung des Frauenmantels ist in der Schulmedizin umstritten. Ganz im Gegensatz zur Schulmedizin steht Frauenmantel in der Volksmedizin hoch im Kurs. Frauenmantel wird wegen seiner zusammenziehenden (adstringierenden) Wirkung bei unzähligen krampfartigen Beschwerden wie Durchfälle oder Regelschmerzen eingesetzt. Äußerlich wird er als Aufguss auch bei konstitutionell bedingtem Ausfluss (Fluor albus) junger Mädchen zu Waschungen und Spülungen der Scheide verwendet. Selbst eiternde Wunden, entzündete Augen und nässende Ekzeme können damit gewaschen werden. Bei entzündeten Schleimhäuten wird der Mund mit Tee gespült, bei Halsweh wird gegurgelt.

Verwendungsformen und Darreichung
Verwendung finden vor allem der Tee und andere Aufgüsse. Zur innerlichen Anwendung wird der Tee gegen Beschwerden der Wechseljahre und gegen zu starke Monatsblutungen sowie bei Magen- und Darmbeschwerden eingesetzt. Häufig wird Frauenmantel-Tee auch zur so genannten Blutreinigungskur herangezogen, wodurch besonders die Hautunreinheiten junger Mädchen verbessert werden sollen.

Sonstiges
Nebenwirkungen sind nicht bekannt.

Montag, 11. März 2013

Fenchel (Gewürz-Fenchel) - Inhaltsstoffe und Wirkung



Der Saft aus frischem Fenchel ist gut für die Verdauung (erhältlich in Reformhäusern und Apotheken). Foto: Wirths PR / Schoenenberger

Fenchel (Gewürz-Fenchel)


Allgemeines
Wir kennen heute zwei Arten der Fenchelpflanze: Die eine ist der Gemüsefenchel, also die Fenchelknolle, die sich bei uns großer kulinarischer Beliebtheit erfreut. Für seine Heilkraft bekannt ist dagegen die zweite Art, der so genannte Gewürzfenchel. Beide Wuchsformen gehen auf den „wil­den“ Fenchel zurück – eine Heilpflanze, die ursprünglich in Vorderasien und im Mittelmeerraum beheimatet war. Fenchel ist eine mehrjährige Pflanze, die bis zu zwei Meter hoch werden kann. Die dekorativen Dolden stehen von Juli bis September in voller, gelbfarbener Blüte.

Inhaltsstoffe und Wirkung
Fenchel wurde schon von den Kulturvölkern des Altertums sehr geschätzt. So erkannten ihn die alten Ägypter bereits vor 3.500 Jahren als blähungstreibend an, auch Plinius (23-79 n. Chr.) wusste um seine verdauungsfördernde Wirkung und im Mittelalter war er ein kaiserliches Hausmittel bei Verdauungsproblemen, Galle- und Leberleiden und vielen anderen Beschwerden. Auch heute wird Fenchel – längst wissenschaftlich anerkannt – wegen seiner wirksamen ätherischen Öle bei Magen-Darm-Beschwerden, Völlegefühl und Blähungen eingesetzt.

Verwendungsformen und Darreichung
Der Saft aus frischem Fenchel ist gut für die Verdauung (erhältlich in Reformhäusern und Apotheken). Er regt die Bildung von Verdauungssäften an und wirkt wohltuend auf den Darmtrakt. Zur Herstellung von Tee oder anderen Präparaten verwendet man ausschließlich die Samen des Gewürzfenchels, die besonders reich an den arzneilich wirksamen ätherischen Ölen sind.

Sonstiges
Fenchel findet man als wild wachsendes Doldengewächs auch häufig in unseren Regionen. Allerdings sollten sich nur geübte Sammler an die Wildpflanzen wagen, da es auch viele sehr ähnliche giftige Doldengewächse gibt.

Birkenblätter - Inhaltsstoffe und Wirkung

In der Naturheilkunde werden Birkenblätter bei Harnstein- und Nierengrießbildung und auch bei Gicht und Wassersucht empfohlen, besonders empfehlenswert sind diese bei rheumatischen Beschwerden. Foto: Wirths PR / Schoenenberger


Birkenblätter


Allgemeines
Die Birke ist unter zahlreichen Volksnamen wie Frühlings- und Maibaum, Hänge-, Moor-, Sand- und Weißbirke bekannt. Im Jahre 2000 war sie sogar „Baum des Jahres“. Es existieren zwei Birkenarten, die Hänge- und die Moorbirke. Beide Arten werden arzneilich genutzt. Die Hängebirke ist größer und an trockenen Standorten zu finden, die Moorbirke bevorzugt feuchte Wälder, Moore und Sümpfe.

Inhaltsstoffe und Wirkung
Arzneilich bedeutsam sind v. a. die jungen Birkenblätter, die in den Monaten Mai und Juni gesammelt werden. Sie enthalten eine Vielzahl sekundärer Pflanzenstoffe wie Flavonoide, Saponine, Gerbstoffe und ätherisches Öl. Diese Inhaltsstoffe machen Birkenblätter zu einem der besten Mittel zur Wasserausscheidung, indem sie die Harnbildung steigern ohne dabei die Nieren zu reizen. Sie eignen sich deshalb hervorragend zur Durchspülung der ableitenden Harnwege, z. B. bei Blasenentzündung.

Verwendung und Darreichung
Den aus den frischen Blättern gepressten Heilpflanzensaft Birke gibt es in Reformhäusern und Apotheken, beispielsweise von Schoenenberger. Birkenblätter finden auch Anwendung in Entschlackungstee oder entwässernden Harntees, wo sie oft mit anderen Heilpflanzen wie Orthosiphonblättern, Hauhechelwurzel oder Goldrutenkraut kombiniert werden.

Sonstiges
In der Naturheilkunde werden Birkenblätter bei Harnstein- und Nierengrießbildung und auch bei Gicht und Wassersucht empfohlen, besonders empfehlenswert sind diese bei rheumatischen Beschwerden. Achtung: Nicht geeignet sind Birkenblätter bei Wasseransammlungen (Ödeme) infolge eingeschränkter Herz- und Nierentätigkeit.

Artischocke - Inhaltsstoffe und Wirkung

Foto: Schoenenberger / Wirths PR 


Artischocke


Allgemeines
Ursprünglich in Äthiopien beheimatet, wird die Artischocke heutzutage fast überall im Mittelmeergebiet angebaut und gilt dort quasi als Volksnahrungsmittel. Hierzulande wird die "Königin der Gemüse" dagegen als Delikatesse angesehen und darf in keinem Feinkostgeschäft fehlen. Die Artischocke ist eine große, distelähnliche Pflanze, deren Blütenböden als Gemüse verzehrt werden. Die kompletten frischen Blütenknospen werden zudem zu Artischockenpresssaft verarbeitet. Zurück bleiben die Blätter aus denen sich nach Trocknung Teedrogen und Extrakte gewinnen lassen.

Inhaltsstoffe und Wirkung
Der Frischpflanzensaft hat sich bei zahlreichen Beschwerden und Gesundheitsstörungen bewährt. 
Dies beruht vor allem auf seinem hohen Gehalt an Bitterstoffen und vor allem an Cynarin, das der Kaffeesäure ähnlich ist. Diese Substanzen fördern den Gallenfluss, unterstützen damit die Entgiftungstätigkeit der Leber und fördern außerdem unseren Fettstoffwechsel. Auch bei Übelkeit, Völlegefühl und Blähungen hat sich der Artischockenpresssaft als hilfreich erwiesen. Über einen längeren Zeitraum, empfehlenswert sind 12 Wochen, regelmäßig eingenommen, wirkt sich der Saft außerdem positiv auf unsere Blutfettwerte aus und ist in der Lage, unseren Cholesterinspiegel zu senken. Er ist auch für die Langzeittherapie geeignet.

Verwendungsformen und Darreichung
Die im naturreinen Heilpflanzensaft (erhältlich in Apotheken und Reformhäusern) enthaltenen Bitterstoffe verleihen dem Saft einen herb-aromatischen Geschmack. Verdünnt mit Wasser, Tomaten- oder Gemüsesaft wird er zum wohltuenden Gesundheitstrank. Er eignet sich aber auch zum Würzen und Verfeinern von Gemüsegerichten und Suppen.

Sonstiges
Wichtig: Der Saft wird ohne Konservierungsstoffe hergestellt. Nach Anbruch ist er deshalb im Kühlschrank aufzubewahren und nur begrenzte Zeit haltbar.

Foto: Schoenenberger / Wirths PR 

Mittwoch, 6. März 2013

Schafgarbe - Inhaltsstoffe und Wirkung

Altbewährt ist die Schafgarbe als Arzneitee gegen Beschwerden von Magen, Galle oder Darm. 
Foto: Wirths PR / Schoenenberger


Schafgarbe


Allgemeines
Die Schafgarbe ist in ganz Europa, Nordasien und Nordamerika heimisch und wächst auf Wiesen und an Wegrändern. Von dem etwas bitter schmeckenden Kraut verwendet man das ganze blühende Kraut ohne die Wurzeln. Im Volksmund kennt man die Heilpflanze des Jahres 2004 auch unter dem Namen Achilles, Gänsezungen oder Schafrippl.

Inhaltsstoffe und Wirkung
Schafgarbenkraut ist reich an ätherischen Ölen, Bitter- und Gerbstoffen. Wirkungsvoll eingesetzt wird es bei Magenkatarrh, zur Sekretionsanregung bei mangelnder Produktion von Magensaft und Galle und ebenso zur Appetitanregung. Auch als krampflösendes Mittel (besonders bei schmerzhaften Regelblutungen und Schmerzen in den Brüsten vor der Regel) ist Schafgarbe ein probates Naturheilmittel. In der Volksmedizin wird Schafgarbe außerdem gegen Hämorrhoiden, Kopfschmerzen, Blutarmut und nächtliche Wadenkrämpfe verwendet.

Verwendungsformen und Darreichung
Altbewährt ist die Schafgarbe als Arzneitee gegen Beschwerden von Magen, Galle oder Darm. Aus frischem Schafgarbenkraut wird auch Presssaft gewonnen. Dieser besitzt beruhigende, krampflösende Eigenschaften und wird zur Behandlung von Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt (erhältlich in Reformhäusern und Apotheken, z. B. von Schoenenberger). Äußerlich findet Schafgarbe in Form von alkoholischen Zubereitungen als entzündungs- und keimhemmendes Mittel Anwendung.

Sonstiges
Hätten Sie’s gewusst? Früher wurde Schafgarbe anstelle von Hopfen zum Bierbrauen verwendet.

Sonntag, 3. März 2013

Soja - Inhaltsstoffe und Wirkung

Ursprünglich stammt die Sojabohne aus China und wird dort seit über 5000 Jahren angepflanzt.  
Foto: Schoenenberger / Wirths PR


Soja


Allgemeines
Ursprünglich stammt die Sojabohne aus China und wird dort seit über 5000 Jahren angepflanzt. Von dort hat sie sich zunächst über Japan und Südostasien verbreitet. Erstmals wurde die Pflanze in Europa im 18. Jahrhundert erwähnt, erlangte jedoch keine Bedeutung. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg kam die Sojabohne schließlich über die USA, wo sie als Öllieferant zur Herstellung von Margarine verwendet worden war, nach Europa. Mittlerweile ist die Sojabohne die wichtigste Ölsaat weltweit. Die Sojabohne kann wegen ihrer vielen Sorten sehr unterschiedliche Merkmale aufweisen. In der Regel sind die Bohnen allerdings cremefarben, seltener grün, rot oder schwarz.

Samstag, 2. März 2013

Spitzwegerich - Inhaltsstoffe und Wirkung

Die Wirkung des Spitzwegerichkrauts wurde übrigens auch in klinischen Studien nachgewiesen. 
Foto: Wirths PR / Schoenenberger


Spitzwegerich


Allgemeines
Der Spitzwegerich kommt in ganz Europa, aber auch in weiten Teilen Nord- und Mittelasiens vor. In seiner Umgebung findet man auch andere Wegericharten, wie z. B. den Mittleren Wegerich und den Breitblättrigen Wegerich. Wegerichgewächse gehören zu den am häufigsten vorkommenden Heilpflanzen. Die 20-30 cm langen, schmalen und lanzettenartigen Blätter kann man den ganzen Sommer über sammeln, am besten erntet man sie jedoch kurz vor der Blüte. Spitzwegerich, die Heilpflanze des Jahres 1993, ist ausdauernd und wächst hauptsächlich auf trockenen Wiesen, an Wegrändern, auf Böschungen und Schutthalden.

Donnerstag, 28. Februar 2013

Rosmarin - Inhaltsstoffe und Wirkung

Rosmarin bringt den Kreislauf in Schwung. Der Saft aus frischem Rosmarin-kraut muntert auf bei Ermüdungserscheinungen, Abgespanntheit und Erschöpfung. Foto: Wirths PR / Schoenenberger


Rosmarin

Allgemeines
Rosmarin (auf deutsch „Meertau“) ist ein halbwinterharter, immergrüner, blassblau blühender Strauch aus dem Mittelmeerraum. Sowohl als Heilkraut (wurde zur Heilpflanze der Jahre 2000 und 2011 gekürt), als auch als Gewürz hat die aromatische Pflanze eine lange Tradition. Man findet ihn wild wachsend an trockenen Hängen und er darf dort auch in keinem guten Garten fehlen.

Rotklee - Inhaltsstoffe und Wirkung

Rotklee wird vor allem als Tee oder in Form von Pflanzenextrakten in Kapseln angeboten. Wegen seiner blutreinigenden Eigenschaften gilt Rotklee übrigens auch als natürliches Mittel gegen Akne. Foto: Wirths PR


Rotklee 


Allgemeines
Unser heimischer Rotklee (auch: Wiesenklee) ist ein altes Heilkraut. Man findet ihn vor allem auf Wiesen und Kleeäckern, wo er von Mai bis September blüht. Seine Wirkstoffe, die Isoflavone, Gerbstoffe und phenolische Substanzen stecken vor allem in den roten Blütenköpfchen. Nachdem vor wenigen Jahren publik wurde, dass Rotklee über besonders wirksame Phytoöstrogene verfügt, erlebte das Wiesengewächs einen regelrechten Boom.

Salbei - Inhaltsstoffe und Wirkung

Die bekannteste Anwendungsform ist Salbei-Tee. Salbei-Tee eignet sich sowohl zur innerlichen und äußerlichen Anwendung (auch Gurgeln oder Spülen) bei allen oben genannten Beschwerden. Foto: Wirths PR / Schoenenberger


Salbei

Allgemeines
Salbei (lat. salvere = gesund sein) ist vor allem in Südeuropa heimisch. Der Halbstrauch hat graugrüne, gekräuselte, ovale Blätter und blüht im Juni und Juli. Die Heilpflanze der Jahre 1998 und 2003 wird seit Jahrhunderten ihrer kulinarischen und medizinischen Eigenschaften wegen angebaut. Eine überlieferte Lebensweisheit lautet auch: „Wie kann ein Mensch sterben, der Salbei in seinem Garten hat?“


Inhaltsstoffe und Wirkung
Salbei ist ein richtiges Allheilmittel. Betrachtet man die Bandbreite seiner Inhaltsstoffe, erklärt sich sein vielfältiges Wirken fast von selbst. Die Blätter enthalten ätherisches Öl, insbesondere Thujon, Cineol und Campher. Dazu kommen weitere sekundäre Pflanzenstoffe dazu, v. a. Gerbstoffe, Bitterstoffe und Flavonoide. Salbei hilft bei Entzündungen von Zahnfleisch, Mund- und Rachenraum und wirkt auch lindernd bei Ohrenschmerzen. Er beruhigt die Nerven und setzt die Schweißabsonderung herab. Das Kraut ist zudem bekannt für seine krampflösenden Eigenschaften, insbesondere bei Frauenleiden oder bei Magen-Darmbeschwerden. Untersuchungen bestätigen auch seine menstruationsfördernden Eigenschaften. Obendrein soll er das Abstillen erleichtern, da er neben der Schweißsekretion auch die Milchsekretion hemmt.

Verwendungsformen und Darreichung
Die bekannteste Anwendungsform ist Salbei-Tee. Salbei-Tee eignet sich sowohl zur innerlichen und äußerlichen Anwendung (auch Gurgeln oder Spülen) bei allen oben genannten Beschwerden. Daneben wird auch der aus frischem Salbeikraut gewonnene Presssaft angeboten. Er ist in Apotheken und Reformhäusern erhältlich, z. B. von Schoenenberger. In der Volksheilkunde verwendet man auch in Alkohol eingelegte Salbeiblätter, die z. B. bei Ohrenschmerzen vorsichtig in die Ohrmuschel eingebracht werden.

Sonstiges
Als Gewürz sollte man auf alle Fälle frische Blätter bevorzugen. Salbei passt in Salate, provenzalische Gemüsegerichte und Suppen. Fisch und Fleisch werden durch Salbei aromatischer und bekömmlicher. Geben Sie ihn erst kurz vor dem Anrichten dazu.

Schachtelhalmkraut (Zinnkraut) - Inhaltsstoffe und Wirkung

Schachtelhalmkraut wird als vor allem harntreibendes Mittel verwendet. 
Foto: Wirths PR / Schoenenberger

Schachtelhalmkraut (Zinnkraut)

Allgemeines
Schachtelhalmkraut, auch Ackerschachtelhalm oder Zinnkraut genannt, ist in der nördlichen Hemisphäre weit verbreitet und wächst auch bei uns an vielen Acker- und Wiesenrändern. Die Sammelzeit der charakteristischen, bis zu 40 cm hohen Pflanze reicht von Mai bis August.

Weißdorn - Inhaltsstoffe und Wirkung

Weißdorn ist die wichtigste Heilpflanze zur Stärkung und bei Beschwerden von Herz und Kreislauf.  
Foto: Wirths PR / Schoenenberger


Weißdorn


Allgemeines
Der Weißdorn, ein Rosengewächs, ist vor allem in Mitteleuropa und auf dem Balkan beheimatet. Seinen Namen erhielt der strauchartige Weißdorn aufgrund seiner weißen Blüten, die er im Mai und Juni trägt. Im Volksmund nennt man die Heilpflanze des Jahres 1990 auch Hagedorn oder Heckendorn.

Mittwoch, 27. Februar 2013

Wermut - Inhaltsstoffe und Wirkung

Wermut wird wegen seines dem Beifuß ähnlichen Aussehens auch bitterer Beifuß genannt. 
 Foto: Wirths / Schoenenberger

Wermut


Allgemeines
Wermut wird wegen seines dem Beifuß ähnlichen Aussehens auch bitterer Beifuß genannt. Er ist in trockenen Gebieten Europas und Asiens zu Hause. Die Blätter des bis zu 1,5 m hohen Busches sind gefiedert und haben wie der Stängel eine silbergraue Behaarung. Verwechslungen mit dem Beifuß sind ungefährlich, da sie in ihrer Wirkung ähnlich sind. Wermut ist aber meist kleiner und hat kugelige, gelbe Blüten. Er ist an felsigen Standorten, Weinbergen und Wegrändern mit trockenem Boden zu finden. Man erntet die oberen zarten Triebe, bündelt diese und presst oder trocknet sie anschließend.