Seite zum Thema Gesundheit, Ernährung und Diät. Enthält viele leckere Rezepte und Tipps.
Posts mit dem Label Studie werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Studie werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Samstag, 6. April 2013
Donnerstag, 4. April 2013
Was darf Biofleisch kosten?
Welche Rolle spielt der Preis für Verbraucher beim Einkauf von Fleisch aus ökologischer und konventioneller Erzeugung? Diese und andere Fragen rund um die Preisgestaltung bei verschiedenen Lebensmitteln haben Agrarmarktexperten der Universität Gießen in einer Studie untersucht, die durch das Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) gefördert wurde.
Basis der Studie waren Daten der Gesellschaft für Konsumforschung von rund 20.000 Haushalten, die ihr Einkaufsverhalten über einen Zeitraum von fünf Jahren dokumentiert haben. Dabei stellten die Wissenschaftler fest, dass die Verbraucher bei fast allen Lebensmittelgruppen (Eier, Milch, Obst oder Gemüse) ihr Einkaufsverhalten bei steigenden oder sinkenden Preisen kaum veränderten, egal, ob es sich um Bio- oder konventionelle Produkte handelte. Einzige Ausnahme war Biofleisch. Hier reagierten die meisten Kunden auf steigende Preise mit deutlicher Kaufzurückhaltung.
Bei konventionellen Fleischarten und -produkten fielen die Reaktionen auf Preisänderungen dagegen deutlich schwächer aus. Am geringsten war dieser Effekt bei konventionellem Geflügel- und Hackfleisch. Die Wissenschaftler schließen daraus, dass diese Artikel für viele Verbraucher Basisprodukte beim Fleischkauf sind. Die großen Unterschiede bezüglich der Preissensibilität bei Bio- und konventionellem Fleisch erklären sich die Wissenschaftler vor allem durch die fehlende Größe und Marktreife des noch jungen Biofleischsegments. Wurst und Fleisch aus ökologischer Erzeugung seien noch nicht flächendeckend erhältlich und das Sortiment meist sehr klein. Deshalb würden viele Verbraucher bei höheren Preisen oft auf konventionelle Ware ausweichen.
Ein weiterer Grund sei, dass die Preisdifferenz zwischen bio und konventionell bei keiner anderen Lebensmittelgruppe so groß ist wie bei Fleisch. So müssten Verbraucher für Biohähnchenfleisch etwa vier Mal mehr zahlen als für konventionelle Ware. Darüber hinaus neigten sogenannte Biovielkäufer eher dazu, bei hohen Preisen auf Fleisch zu verzichten, da sie ohnehin weniger Fleisch essen als Durchschnittsverbraucher.
Dennoch steigt nach aktuellen Daten der Agrarmarkt Informationsgesellschaft (AMI) die Nachfrage nach Biofleisch kontinuierlich an. Im Jahr 2012 immerhin um über 18 Prozent. Damit übersteigt die Nachfrage nach wir vor bei weitem das Angebot. Der Preissensibilität könnte in Zukunft aber eine größere Bedeutung zukommen, da die Preise mittelfristig spürbar steigen werden. Grund sind stark anziehende Futtermittelkosten auf Erzeugerseite. Experten für den deutschen Biomarkt raten deshalb, Kaufanreize auch außerhalb der Preispolitik zu schaffen. Sie sehen vor allem in Verkostungsaktionen und umfangreichen Produktinformationen einen Weg, trotz hoher Preise mehr Verbraucher von Biofleisch zu überzeugen.
Jürgen Beckhoff, www.aid.de
Labels:
Bio,
Biofleisch,
Fleisch,
Landwirtschaft,
Lebensmittel,
Nahrung,
Studie
Mittwoch, 3. April 2013
Gesundheit oder Schönheit - Gründe fürs Abnehmen
Gesunder Lebensstil: Sieben Regeln gegen Herzerkrankungen und Krebs
Weitere Informationen:
aid-Heft "Herzgesund leben - cholesterinbewusst essen", Bestell-Nr. 61-1301, 1,50 EUR, www.aid-medienshop.de
Labels:
Gesundheit,
Herz-Kreislauf,
Krebs,
Lebensstil,
Lifestyl,
Studie,
Wissen
Donnerstag, 21. März 2013
Mit Vorlesestunden gesund aufwachsen
Mit regelmäßigen Vorlesestunden können Eltern viel dazu beitragen,
dass ihre Kinder gut lesen und schreiben lernen, selbstbewusst werden
und gesund aufwachsen. Einer AOK-Familienstudie
zufolge geben Rituale und gemeinsame Aktivitäten in der Familie Kindern
Halt und Geborgenheit. Wie positiv sich Vorlesen auf die Entwicklung
von Heranwachsenden auswirkt, zeigen Untersuchungen der Stiftung Lesen.
Danach trägt regelmäßiges Vorlesen dazu bei, dass sich Mädchen und Jungen zu vielseitig interessierten, aktiven und offenen Menschen entwickeln. Kinder und Jugendliche, denen in der Kindheit vorgelesen wurde, lesen häufiger und länger, sind besser in der Schule und haben mehr Spaß an Bewegung, Kreativität und Musik als Heranwachsende, denen nicht oder nur wenig vorgelesen wurde.
Danach trägt regelmäßiges Vorlesen dazu bei, dass sich Mädchen und Jungen zu vielseitig interessierten, aktiven und offenen Menschen entwickeln. Kinder und Jugendliche, denen in der Kindheit vorgelesen wurde, lesen häufiger und länger, sind besser in der Schule und haben mehr Spaß an Bewegung, Kreativität und Musik als Heranwachsende, denen nicht oder nur wenig vorgelesen wurde.
Auch der Einzug elektronischer
Medien in deutschen Kinderzimmern kann an der Faszination von gedruckten
Büchern nichts ändern. Einer repräsentativen Studie der Stiftung Lesen
zufolge sehen 90 Prozent der befragten Eltern beispielsweise Bilder- und
Kinderbuch-Apps lediglich als Ergänzung, aber nicht als Ersatz von
klassischen Büchern an.
Doch längst nicht alle Kinder kommen häufig in den Genuss von
Vorlesestunden oder Gute-Nacht-Geschichten. 42 Prozent der Eltern von
Kindern unter zehn Jahren lesen ihrem Nachwuchs nur gelegentlich oder
nie vor. Die Folge: Viele Kinder und Jugendlichen tun sich schwer mit
dem Lesen und Schreiben. Nahezu jeder vierte sechsjährige Junge und
jedes sechste gleichaltrige Mädchen brauchten 2010 vorübergehend die
Hilfe eines Sprachtherapeuten.
Auch mit dem Rechnen tun sich viele Schüler schwer. "Probleme mit dem
Lesen, Schreiben und Rechnen belasten die Kinder, nagen an ihrem
Selbstbewusstsein und können zur Ausgrenzung führen", weiß Dr. Ulrich
Schäfer vom AOK-Bundesverband.
Stand: 11/12
Sonntag, 3. März 2013
Gesunder Lebensstil in der Schwangerschaft senkt Übergewichtsrisiko
Bereits in der Schwangerschaft werden die
Weichen für die Gesundheit des Kindes gestellt. Offenbar hat der
Lebensstil der werdenden Mutter großen Einfluss auf das Geburtsgewicht
und damit das spätere Übergewichtsrisiko bis zum Erwachsenenalter. So
lautet das Fazit einer internationalen Studie. Wissenschaftler der
Charité-Universitätsmedizin Berlin hatten 66 Studien aus 26 Ländern mit
mehr als 640.000 Probanden ausgewertet. Die Teilnehmer waren bis zu 75
Jahre alt. In den meisten Veröffentlichungen diente der
Körpermassenindex (BMI) als Maß zur Beurteilung des Körpergewichts. Der
BMI ist das Verhältnis von Gewicht zur Körpergröße. Bei Kindern und
Jugendlichen wird er mit Alter und Geschlecht in Bezug gesetzt.
Weitere Informationen:
Netzwerk "Gesund ins Leben":
www.gesund-ins-leben.de
aid-Heft "Das beste Essen in der Schwangerschaft"
Bestell-Nr. 61-1605, Preis: 2,50 Euro, www.aid-medienshop.de
www.was-wir-essen.de, Spezielle Ernährungsinfos, Schwangere
Für Fachkräfte: Handlungsempfehlungen des Netzwerks Gesund ins Leben www.gesundinsleben.de/fuer-fachkraefte/medien-materialien/handlungsempfehlungen/schwangerschaft/
Weitere Informationen:
Netzwerk "Gesund ins Leben":
www.gesund-ins-leben.de
aid-Heft "Das beste Essen in der Schwangerschaft"
Bestell-Nr. 61-1605, Preis: 2,50 Euro, www.aid-medienshop.de
www.was-wir-essen.de, Spezielle Ernährungsinfos, Schwangere
Für Fachkräfte: Handlungsempfehlungen des Netzwerks Gesund ins Leben www.gesundinsleben.de/fuer-fachkraefte/medien-materialien/handlungsempfehlungen/schwangerschaft/
Labels:
Baby,
Essen,
Gesunde Ernährung,
Gesunder Lebensstil,
Gesundheit,
Risiko,
Säugling,
Schwangere,
Schwangerschaft,
Studie,
Wissenschaft
Freitag, 1. März 2013
Zu viel Fastfood: Asthma, Heuschnupfen und Ekzeme treten häufiger auf
Essen Kinder und Jugendliche mehrmals in
der Woche Fast Food, leiden sie häufiger an schwerem Asthma,
Heuschnupfen und Ekzemen. Das ist das Resultat einer internationalen
Studie unter der Leitung eines Forscherteams der Universität von
Auckland in Neuseeland.
Weitere Informationen:
Fragen zu diesem Thema beantworten aid-Experten in den Foren "Säuglings- und Kinderernährung" und "Ernährung von Jugendlichen" auf www.was-wir-essen.de
aid-Heft "Das beste Essen für Kinder", Bestell-Nr. 61-1447, Preis: 2,50 Euro, www.aid-medienshop.de
Weitere Informationen:
Fragen zu diesem Thema beantworten aid-Experten in den Foren "Säuglings- und Kinderernährung" und "Ernährung von Jugendlichen" auf www.was-wir-essen.de
aid-Heft "Das beste Essen für Kinder", Bestell-Nr. 61-1447, Preis: 2,50 Euro, www.aid-medienshop.de
Labels:
Asthma,
Ekzem,
Ernährung,
Fastfood,
Gesunde Ernährung,
Gesundheit,
Heuschnupfen,
Studie
Donnerstag, 28. Februar 2013
Männergesundheit im Wandel: Die bislang unerforschte Spezies Mann
Die Frauengesundheit hat eine lange Tradition, während das Thema
Männergesundheit noch in den Kinderschuhen steckt. Nachdem 1999 der
erste Männergesundheitsbericht in Wien und 2004 für ganz Österreich
erschienen sind, folgte die deutsche Premiere erst 2010 von der Stiftung
Männergesundheit und der Deutschen Gesellschaft für Mann und
Gesundheit. Beim 1. Männergesundheitskongress am 29. Januar 2013 wurde
in Berlin das Thema "Männergesundheit als Herausforderung für Prävention
und Gesundheitsversorgung" diskutiert.
Trotz der inzwischen umfangreichen Bestrebungen um die Gesundheit der Männer, stellt sich die Frage, weshalb dieses Thema bislang stets vernachlässigt wurde. Schließlich belegen Untersuchungen, dass Männer keineswegs gesünder sind als Frauen: Über die gesamte Lebensspanne ist die Mortalitätsrate von Männern höher als die von Frauen. Männer sterben im Durchschnitt etwa fünf Jahre früher. Die durchschnittliche Lebenserwartung der Männer liegt derzeit bei 77,2 Jahren, die der Frauen bei 82,4 Jahren.
Im Jugendalter sterben Männer häufiger als Frauen an Unfällen, Suiziden und Gewalteinwirkungen, im Erwachsenenalter an lebensbedrohlichen Krankheiten wie Herzinfarkt, Lungenkrebs oder alkoholbedingten Lebererkrankungen. Bis zum 65. Lebensjahr sterben Männer dreimal häufiger an tödlichen Verkehrsunfällen, Lungenkrebs und Suizid als Frauen. Zwar werden bei Frauen insgesamt häufiger Krankheiten festgestellt, diese sind aber weniger lebensbedrohlich. Dabei wären die bei Männern häufig auftretenden Krankheiten vermeidbar, da sie oft durch psychosoziale Risikofaktoren oder Risikoverhaltensweisen bedingt sind.
Auch das Gesundheitsbewusstsein von Männern ist geringer als von Frauen. Nur 20 Prozent der Männer nutzen Krebsfrüherkennungsuntersuchungen, aber 47 Prozent der Frauen. Auch klassische Kursangebote, wie beispielsweise Gewichtsreduktionsprogramme der Krankenkassen werden von Männern unterdurchschnittlich häufig genutzt. Gut drei Viertel aller Kursteilnehmenden sind Frauen. Dabei sind von den 30- bis 44-jährigen Männern 65 Prozent und bei den 45- bis 64-jährigen knapp 80 Prozent übergewichtig bzw. adipös.
Männer schätzen ihre Gesundheit meist besser ein als Frauen und fühlen sich weniger anfällig gegenüber Krankheiten. Sie nehmen Vorschläge zur Gesundheitsförderung seltener an und suchen bei Beschwerden seltener medizinischen Rat. Wenn Männer die Praxis betreten, berichten sie häufig vordergründig über körperliche Beschwerden, selten über psychische Erkrankungen, die jedoch oft Ursache der körperlichen Probleme sind.
Zukünftig sollen zielgruppenspezifische Zugangswege für Männer gesucht werden. Einen ersten Schritt hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) mit dem Internetportal zur Männergesundheit gemacht, das seit Februar 2012 online ist (www.männergesundheitsportal.de). Hier werden aktuelle fachlich geprüfte männerspezifische Gesundheitsinformationen, Tipps und Anregungen für Männer - schwerpunktmäßig über 35 Jahren - bereitgestellt. Das ist sicher ein guter Ansatz, denn Männer gehen häufiger und länger "ins Netz" als Frauen; durchschnittlich 6 Tage pro Woche und 2,5 Stunden am Tag. Da jedoch Frauen häufiger auf Beratungs- und Gesundheitsinformationen im Netz zurückgreifen, bleibt die Herausforderung, neue Ansätze für die Zielgruppe Mann zu finden.
Nadia Röwe, www.aid.de
Trotz der inzwischen umfangreichen Bestrebungen um die Gesundheit der Männer, stellt sich die Frage, weshalb dieses Thema bislang stets vernachlässigt wurde. Schließlich belegen Untersuchungen, dass Männer keineswegs gesünder sind als Frauen: Über die gesamte Lebensspanne ist die Mortalitätsrate von Männern höher als die von Frauen. Männer sterben im Durchschnitt etwa fünf Jahre früher. Die durchschnittliche Lebenserwartung der Männer liegt derzeit bei 77,2 Jahren, die der Frauen bei 82,4 Jahren.
Im Jugendalter sterben Männer häufiger als Frauen an Unfällen, Suiziden und Gewalteinwirkungen, im Erwachsenenalter an lebensbedrohlichen Krankheiten wie Herzinfarkt, Lungenkrebs oder alkoholbedingten Lebererkrankungen. Bis zum 65. Lebensjahr sterben Männer dreimal häufiger an tödlichen Verkehrsunfällen, Lungenkrebs und Suizid als Frauen. Zwar werden bei Frauen insgesamt häufiger Krankheiten festgestellt, diese sind aber weniger lebensbedrohlich. Dabei wären die bei Männern häufig auftretenden Krankheiten vermeidbar, da sie oft durch psychosoziale Risikofaktoren oder Risikoverhaltensweisen bedingt sind.
Auch das Gesundheitsbewusstsein von Männern ist geringer als von Frauen. Nur 20 Prozent der Männer nutzen Krebsfrüherkennungsuntersuchungen, aber 47 Prozent der Frauen. Auch klassische Kursangebote, wie beispielsweise Gewichtsreduktionsprogramme der Krankenkassen werden von Männern unterdurchschnittlich häufig genutzt. Gut drei Viertel aller Kursteilnehmenden sind Frauen. Dabei sind von den 30- bis 44-jährigen Männern 65 Prozent und bei den 45- bis 64-jährigen knapp 80 Prozent übergewichtig bzw. adipös.
Männer schätzen ihre Gesundheit meist besser ein als Frauen und fühlen sich weniger anfällig gegenüber Krankheiten. Sie nehmen Vorschläge zur Gesundheitsförderung seltener an und suchen bei Beschwerden seltener medizinischen Rat. Wenn Männer die Praxis betreten, berichten sie häufig vordergründig über körperliche Beschwerden, selten über psychische Erkrankungen, die jedoch oft Ursache der körperlichen Probleme sind.
Zukünftig sollen zielgruppenspezifische Zugangswege für Männer gesucht werden. Einen ersten Schritt hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) mit dem Internetportal zur Männergesundheit gemacht, das seit Februar 2012 online ist (www.männergesundheitsportal.de). Hier werden aktuelle fachlich geprüfte männerspezifische Gesundheitsinformationen, Tipps und Anregungen für Männer - schwerpunktmäßig über 35 Jahren - bereitgestellt. Das ist sicher ein guter Ansatz, denn Männer gehen häufiger und länger "ins Netz" als Frauen; durchschnittlich 6 Tage pro Woche und 2,5 Stunden am Tag. Da jedoch Frauen häufiger auf Beratungs- und Gesundheitsinformationen im Netz zurückgreifen, bleibt die Herausforderung, neue Ansätze für die Zielgruppe Mann zu finden.
Nadia Röwe, www.aid.de
Labels:
Gesundheit,
Lebenserwartung,
Männer,
Männergesundheit,
Männergesundheitsbericht,
Risikofaktoren,
Studie,
Untersuchungen
Abonnieren
Posts (Atom)