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Freitag, 16. August 2013

Mediterrane Kost ist gut fürs Herz und Kreislauf

Essen Sie wie die Anwohner des Mittelmeeres, wenn Sie Herz- und Kreislauferkrankungen vermeiden wollen. Neben einer ballaststoffreichen Ernährung mit viel frischem Gemüse und gesundem Seefisch sind es vor allem drei Dinge, die für Gesundheit und Cholesterinspiegel wichtig sind:

Samstag, 10. August 2013

Die besten Fitmacher

Wer fit werden oder fit bleiben will, muss etwas für seine körperliche Form tun – hier hilft körperliche Arbeit, viel Bewegung und natürlich Sport. Auch von der Ernährungsseite her können wir einiges für unsere Fitness machen. Ideal ist eine möglichst vollwertige, vitalstoffreiche Ernährung. Unser Körper braucht Eiweiß, Kohlenhydrate und ganz bestimmte essentielle Fettsäuren. Er braucht aber auch Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe. Doch damit nicht genug: Phytamine, auch sekundäre Pflanzenstoffe genannt, spielen eine große Rolle in unserem Stoffwechsel. Auf bestimmte Säuren wie z. B. Milchsäure sollten wir nicht verzichten. Zudem sollte unsere Ernährung möglichst leicht sein.

Das klingt ganz schön kompliziert, ist aber kinderleicht, wenn man auf die richtigen Lebensmittel achtet. Andererseits können wir auch einiges falsch machen. Denn bei den Lebensmitteln gibt es viele, die nur wenige Fitmacher-Qualitäten mit sich bringen.

Unter den Lebensmitteln, die sich aufgrund ihrer günstigen Zusammensetzung als echte Fitmacher erwiesen haben, finden wir ganz normale Produkte. Besonders wichtig sind Obst und Gemüse sowie Pflanzensäfte, Brot, Joghurt und Käse. Möglichst frisch sollten diese Produkte sein, dann sind sie am nährstoffreichsten. Eine gezielte Nahrungsergänzung kann ebenfalls sinnvoll sein, besonders wenn wir nicht genügend Obst und Gemüse essen.

Die 10 besten Fitmacher


1. Pflanzensäfte
Aus Artischocke, Brennnessel, Johanniskraut, Löwenzahn, Melisse, Rosmarin, Spitzwegerich, Thymian und anderen Heilpflanzen werden Säfte gepresst, die für Fitness und Gesundheit wichtig sind. Pflanzensäfte enthalten reichlich Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Sie wirken positiv auf die Stoffwechselfunktionen, regulierend und ausgleichend auf den Kreislauf und aktivieren die körpereigenen Abwehrkräfte und können sogar bei Krankheiten helfen.

2. Joghurt
Alles drin, was unser Körper braucht: leicht verdauliches Milcheiweiß, viel Calcium, Phosphor und ein gutes Dutzend lebenswichtiger Vitamine. Die im Joghurt enthaltene Milchsäure reguliert die Darmtätigkeit auf natürliche Weise. Dabei sollten Sie darauf achten, möglichst fettarme Produkte zu verzehren.

3. Müsli
Enthält wertvolles Eiweiß, Vitamine, Mineralstoffe und die für die Verdauung so wichtigen Ballaststoffe. Am besten ungezuckerte Müslis in Kombination mit Sauermilchprodukten und Früchten essen.

4. Fisch
Reich an hochwertigem Eiweiß, wertvollen Vitaminen und Mineralstoffen. Seefisch ist unsere wichtigste Jodquelle. Die im Fischöl enthaltenen Omega-3-Fettsäuren wirken cholesterinsenkend und schützen vor freien Radikalen.

5. Käse
Ein reines Naturprodukt. Käse enthält die wichtigsten Bestandteile der Milch in konzentrierter Form: Eiweiß, Vitamine und Mineralstoffe. Besonders wichtig ist sein hoher Calciumgehalt. Dieser Mineralstoff baut Knochen und Zähne auf und hält sie fit. Auch hier sollten Sie darauf achten, möglichst niedrige Fettstufen (Magerstufe, Viertel- Halbfettstufe) zu wählen.

6. Olivenöl
von allen Speiseölen hat Olivenöl mit 69 % den höchsten Gehalt an Ölsäure, einer einfach ungesättigten Fettsäure. Durch Ölsäure kann das Risiko für das Auftreten von Herz-Kreislauf-Erkrankungen deutlich gesenkt werden. Olivenöl ist reich an Vitamin E und natürlichen Antioxidantien. Bewusst und sparsam verwendet ist dieses gesunde Öl mit Sicherheit kein Dickmacher.

7. Kohl
Gemeint sind die verschiedenen Kohlgemüse wie z. B.  Weißkohl, Rotkohl, Grünkohl, Rosenkohl und Broccoli. Kein anderes Gemüse kann Ihnen zugleich mehr Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe liefern. Ihr hoher Ballaststoffgehalt hat einen guten Sättigungswert und fördert die Verdauung. Dabei sind Kohlgemüse äußerst figurfreundlich.

8. Pumpernickel
Mit reichlich Eiweiß, Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und verdauungsfördernden Ballaststoffen gilt Pumpernickel zu Recht als das Gesündeste aller Brote. Durch den langen Backprozess wird selbst volles Korn besonders gut verdaulich.

9. Fleisch
Mageres Fleisch enthält viel Eiweiß, wichtige Vitamine der B-Gruppe und reichlich Mineralstoffe. Fleisch ist zugleich unser wichtigster Eisenlieferant. Eisen reguliert den Sauerstofftransport im Blut. Für das Funktionieren der Muskeln ist Magnesium verantwortlich.

10. Kartoffel
Der wohl am meisten unterschätzte Fitmacher! Kartoffeln enthalten Vitamine und Mineralstoffe, wertvolles Eiweiß, reichlich Ballaststoffe und sättigen gut durch ihren hohen Gehalt an komplexen Kohlenhydraten (Stärke). Die Kartoffel ist kein Dickmacher, sondern ein echter Fitmacher.


Quelle: Wirths PR

Frisch auf dem Grill: Die Forelle

Eng verwandt mit dem Lachs (Salmo salar) ist die Forelle (Salmo trutta). Auch sie ist ein unkomplizierter und vielseitiger Grill-Fisch für den Sommer. Neben der Regenbogenforelle (Oncorhynchus mykiss), die ursprünglich aus Nordamerika stammt und heute in Deutschland als Süßwasserfisch gezüchtet wird, zählen die Bachforelle (Salmo trutta fario), die Seeforelle (Salmo trutta lacustris) sowie die Meerforelle (Salmo trutta trutta) zu den bekanntesten Forellenarten. Darüber hinaus werden in Fischgeschäften und auf Märkten sogenannte "Lachsforellen" angeboten. 

Foto: www.aid.de
Als "Lachsforellen" bezeichnet der Handel große Forellen mit rotem Fleisch und einem Gewicht über 1,5 Kilogramm. Bei den wild lebenden Salmo-Arten ist die Rotfärbung des Fleisches auf die Ernährung der Tiere mit Bachflohkrebsen, die den Farbstoff Astaxanthin enthalten, zurückzuführen. Bei den Zuchtforellen kann dieser Effekt durch karotinoidhaltige Futterbeigaben erreicht werden. Die Forelle mit ihrem fettarmen, meist saftigen Fleisch wird frisch als ganzer Fisch oder als Stückware (250 Gramm) angeboten. Zu den bekanntesten Forellen-Gerichten zählen die "Forelle Müllerin" und die "Forelle Blau". Während die "Forelle Blau" ungehäutet in Essigsud garziehen muss, um ihre typisch bläuliche Farbe zu entwickeln, handelt es sich bei der "Forelle Müllerin" um eine gebratene Delikatesse, die sich in vielerlei Varianten auch auf dem Grill zubereiten lässt. Wer es klassisch mag, wäscht die ausgenommenen Forellen kurz unter kaltem Wasser, tupft sie mit etwas Küchenkrepp trocken und gibt etwas Salz und Zitronensaft auf den Fisch. 

Mit etwas Öl bestrichen und in ein Fischgitter eingespannt oder alternativ in Alufolie oder Bananenblätter eingedreht, lässt man den Fisch bei mittlerer Hitze rund acht bis zehn Minuten von jeder Seite auf dem Grill garen. Ein besonders aromatischer Geschmack entwickelt das Fleisch, wenn man ein bis zwei Stunden vor dem Grillen in die Bauchhöhle des Fisches frische Kräuter wie Dill, Estragon oder Rosmarin und ein paar Tropfen Öl gibt. Die Forellen müssen vor dem Grillen nicht zwingend entschuppt werden, denn sie können später einfach aus der Haut herausgegessen werden. Zur Forelle vom Rost passen Grillkartoffeln und ein grüner Salat.

Ira Schneider, www.aid.de

Donnerstag, 8. August 2013

Adipositas: Grünes Licht für low-carb Therapie

Die überarbeitete Leitlinie „Prävention und Therapie der Adipositas“ der DAG lässt Therapeuten zukünftig die Wahl zwischen fettarmer oder low-carb Therapie.

Bislang galt eine fettreduzierte, kohlenhydratbetonte Ernährung als Goldstandard für die Behandlung von Übergewicht. Dies soll sich nun ändern, wie der seit Juni 2013 vorliegende Entwurf der überarbeiteten Leitlinie zur „Prävention und Therapie der Adipositas“ verheißt. Die unter der Federführung der Deutschen Adipositas Gesellschaft (DAG) e.V. aktualisierten Richtlinien revidieren demnach erstmals die seit Jahrzehnten bestehenden Vorurteile gegenüber Nahrungsfetten. Wenn auch die tierischen Fette weiterhin als ausnahmslos problematisch gelten, wird der bisherige Grundsatz „fett macht fett“ entkräftet. Während die bisherige Leitlinie lediglich empfiehlt, kalorienarm zu essen und die Fettaufnahme zu beschränken, gibt der aktuelle Entwurf praktische Tipps für den Alltag. Diese gehen auch auf die Fettqualität ein und unterscheiden zwischen günstigen sowie ungünstigen fettreichen Lebensmitteln.

Für viele Ernährungsberater verspricht der Entwurf zudem eine kleine Revolution. Nachdem zahlreiche Studien die Effektivität kohlenhydratarmer Diäten bestätigten, wird die Ernährungsform nun erstmals in einer Leitlinie gewürdigt. Die Entscheidung, ob der Weg zum Idealgewicht fettarm oder low-carb sein soll, liegt fortan im Ermessen des Therapeuten. So kann sich die Behandlungsstrategie zukünftig individueller am Risikoprofil des Patienten orientieren. Daneben gehören die Bewegungs- und Verhaltenstherapie weiterhin zum Basisprogramm. Die Adipositaschirurgie bleibt nach wie vor die letzte Option zur Gewichtsabnahme.

Zusätzlich schlägt die Kommission vor, Adipositas als eigenständiges Krankheitsbild zu definieren. Neben dem Body Mass Index (BMI) entscheidet besonders die Fettverteilung über das individuelle Gesundheitsrisiko. Konzentriert sich das Fettgewebe vorwiegend am Bauch, ist es erforderlicher abzunehmen als bei Hüftspeck. Bei leichtem Übergewicht ab einem BMI über 25 entscheidet der Taillenumfang, ob eine Diät medizinisch notwendig ist. Das in den letzten Jahren beobachtete Gewichtsparadoxon, wonach ältere Menschen mit ein paar Zusatzkilos länger leben, fand hingegen keine Beachtung in der Überarbeitung. Ab wann die neue Leitlinie offiziell gilt, ist noch unbekannt.


Redaktion: Dipl.troph. Marianne Reiß, 
www.fet-ev.eu


Sonntag, 28. Juli 2013

Auch im Alter mit Genuss essen

Gesund kochen kann auch im Alter Spaß machen. Foto: AOK

Beschwerden beim Schlucken und Kauen, wenig Appetit – insbesondere bei älteren Menschen mit gesundheitlichen Problemen nimmt die Lust am Essen und Trinken ab. "Mit ein paar Tricks lässt sich aber erreichen, dass es ihnen gut schmeckt und dass sie sich ausgewogen ernähren", sagt Anita Zilliken, Ernährungswissenschaftlerin bei der AOK. Eine vollwertige Ernährung ist gerade im Alter wichtig, um gesund zu bleiben oder Erkrankungen besser zu überstehen.

Mit höherem Alter benötigt der Körper weniger Energie in Form von Kohlenhydraten, Fett und Eiweiß. Der Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen bleibt aber gleich oder steigt sogar. "Daher ist es wichtig, dass ältere Menschen Essen mit hoher Nährstoffdichte zu sich nehmen", sagt AOK-Ernährungsexpertin Zilliken.

Daran hapert es jedoch häufig, wie die ErnSIPP-Studie zeigt, die im 12. Ernährungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) veröffentlicht ist. Wissenschaftler untersuchten darin die Ernährungssituation von Pflegebedürftigen, die zu Hause meist von Angehörigen gepflegt und versorgt werden. Die wichtigsten Ergebnisse der Studie: Die Teilnehmer essen zu viel Fleisch und Wurst, aber zu wenig Gemüse, Obst, Kartoffeln, Getreideprodukte und Fisch. In der Folge nehmen sie zu wenig Ballaststoffe zu sich, außerdem zu geringe Mengen an Vitamin D und Vitamin E sowie der Mineralstoffe Folat und Kalzium. Insgesamt beteiligten sich 353 Frauen und Männer an der Studie. Bei vielen hochbetagten Menschen treten Schwierigkeiten beim Essen und Trinken auf:
  • Appetit und Durstempfinden lassen nach.
  • Die Geruchs- und Geschmackwahrnehmung nehmen ab, das Essen schmeckt fade.
  • Das Schlucken bereitet Probleme.
  • Das Kauen macht besonders beim Verzehr von Obst und Gemüse Be-schwerden; Ursache können schlecht sitzende Zahnprothesen und Ent-zündungen der Mundschleimhaut sein.
  • Mundtrockenheit und ein geringerer Speichelfluss erschweren die Nahrungsaufnahme.
  • Die Verdauung verschlechtert sich, Inhaltsstoffe der Nahrung werden ungenügend verwertet.
  • Es entsteht ein Sättigungsgefühl, obwohl der Magen noch nicht gefüllt ist.
Das Risiko für eine Mangelernährung steigt auch durch Erkrankungen wie Depressionen und Demenz. Wer seine Hände oder Arme nicht mehr gut bewegen kann, zum Beispiel aufgrund von Erkrankungen wie Parkinson oder nach einem Schlaganfall, hat ebenfalls Schwierigkeiten mit dem Essen und Trinken.

Viel Gemüse, Obst, Milch- und Vollkornprodukte


"Damit alte und pflegebedürftige Menschen genügend Nährstoffe zu sich nehmen, sollten sie viel Gemüse, Obst, Milch- und Vollkornprodukte essen", empfiehlt AOK-Ernährungsexpertin Zilliken. Sinnvoll ist es, ihnen über den Tag verteilt mehrere kleine Portionen anzubieten. Vollkornbrot oder Vollkornnudeln enthalten Ballaststoffe, die die Verdauung fördern. Mit einem leicht verzehrbaren Salat, der mit kalt gepresstem Raps- oder Traubenkernöl angemacht ist, lässt sich die Versorgung mit Vitamin E verbessern.
Damit Senioren und Pflegebedürftige genügend Vitamin D aufnehmen, sollten sie einmal in der Woche Seefisch wie Lachs, Makrele oder Hering essen. Sinnvoll ist es auch, dass sie sich täglich eine Zeitlang im Freien aufhalten, da der Körper das Vitamin auch bei Lichteinwirkung in der Haut selbst bildet. Damit Vitamine nicht verloren gehen, sollten Gemüse und andere Nahrungsmittel nicht zu lange gekocht und das Essen nicht längere Zeit warmgehalten werden. Zilliken gibt Tipps, wie sich der Appetit anregen lässt:
  • Sorgen Sie für Bewegung und Aufenthalt an der frischen Luft.
  • Schaffen Sie eine angenehme Essatmosphäre, zum Beispiel mit einem schön gedeckten Tisch.
  • Stellen Sie ein abwechslungsreiches Angebot an Speisen und Getränken bereit.
  • Berücksichtigen Sie individuelle Vorlieben und Schwierigkeiten beim Essen.
  • Servieren Sie immer wieder mal Lieblingsgerichte, die meist auch noch im Alter schmecken.
  • Richten Sie das Essen appetitlich an.
  • Verwenden Sie reichlich Kräuter und Gewürze, aber nur wenig Salz; dann schmeckt das Essen auch, wenn der Geschmackssinn nachgelassen hat.
Bereitet das Kauen Beschwerden, sollten der Zahnstatus oder die Prothese überprüft werden. Regelmäßige Mundhygiene ist wichtig, um Entzündungen vorzubeugen. Außerdem sollten Speisen so angeboten werden, dass auch Menschen mit Kauproblemen sie essen können.
"Zerdrücken Sie zum Beispiel Gemüse und Kartoffeln mit der Gabel und schneiden Sie Fleisch klein", empfiehlt AOK-Ernährungsexpertin Zilliken. Joghurt, Dickmilch und Quark mit Früchten lassen sich leichter essen als ein ganzer Apfel, streichfähiger Käse eher als Hartkäse. Harte Lebensmittelteile wie Obstschalen und Brotrinden sollte man entfernen. Sinnvoll ist es auch, Speisen mundgerecht zu servieren und bei Bedarf zu pürieren. Das kommt auch Menschen mit Schluckstörungen entgegen. Die einzelnen Bestandteile eines Gerichtes sollten aber noch erkennbar sein.

Zu jeder Mahlzeit Getränke anbieten


Da das Durstempfinden im Alter nachlässt, trinken alte Menschen oft zu wenig. "Bieten Sie daher zu jeder Mahlzeit Getränke an", rät Zilliken. Am besten sind Wasser, Kräuter- und Früchtetees sowie Saftschorlen. Empfehlenswert ist es auch, schon morgens die Trinkmenge für den Tag bereit zu stellen.
Eine Demenz kann ebenfalls das Essverhalten und den Energiebedarf verän-dern. Viele Betroffene sind sehr unruhig und haben einen starken Bewegungsdrang. Sie benötigen daher mehr Energie und sollten viel trinken. Im Verlauf der Krankheit geht häufig die Fähigkeit verloren, mit Besteck zu essen. Sinnvoll ist es dann, den Pflegebedürftigen mundgerechtes "Fingerfood" anzubieten. Dazu eignen sich Fleischstücke ohne Soße, Gemüse und Rohkost, kleine Kartoffeln, Kroketten und Gebäck. Aufläufe können in Stücke geschnitten werden, die nicht größer als ein bis zwei Bissen sind. Sie müssen gut zu greifen und einfach zu kauen und zu schlucken sein.


Generell gelten die Empfehlungen der DGE für eine vollwertige Ernährung auch für alte und pflegebedürftige Menschen. Danach sollte die tägliche Nahrung zu etwa drei Vierteln aus Gemüse, Salat, Getreideprodukten, Kartoffeln, und Obst bestehen. Ein Viertel des Tagesbedarfs decken tierische Lebensmittel wie Milch und Milchprodukte. Ein- oder zwei Mal pro Woche sollte Fisch auf dem Speiseplan stehen. Fettarmes Fleisch, Wurst und Eier sollten in Maßen und nicht täglich verzehrt werden. Sparsamkeit ist auch beim Verzehr von Fetten und Ölen angesagt. Wichtig sind ungesättigte Fettsäuren, die etwa in Raps-, Soja- und Olivenöl stecken. Zu einer ausgewogenen Ernährung gehört es auch, mindestens eineinhalb Liter am Tag zu trinken.

Freitag, 26. Juli 2013

10 figurfreundliche Tipps für den Biergarten

Der Sommer lockt bei schönem Wetter viele Menschen in die Biergärten, um den Tag gemütlich ausklingen zu lassen. Dazu gehört oft deftiges Essen und eine oder mehrere Maß Bier und Cola. Wie aber umgeht man die Verlockungen, wenn man auf Diät ist oder sein Gewicht halten möchte? Für alle, die im Biergarten zwar Spaß haben, aber nicht zunehmen wollen, haben die Diätspezialisten von Diet Chef 10 praktische Tipps zusammengestellt.

Tipp 1:
Beim Essen leichte Alternativen wie gegrillte Maiskolben, Folienkartoffeln mit magerem Kräuterquark oder Radi sowie Fisch bevorzugen, denn diese sind weniger fettig und liegen am Abend nicht schwer im Magen wie z. B. Fleischgerichte

Schlemmen im Biergarten.
Mit guten Tipps ist das kein Problem.
Foto: dietchef.de / Wirths PR
Tipp 2:
Auch Salate sind als Hauptmahlzeit sehr gut geeignet. Sie können ruhig mageren Schinken, Käse oder Geflügelfleisch enthalten. Zwei Dinge sind allerdings zu beachten: Fettreiche Käsesorten liefern unnötig viele Kalorien und man sollte den Salat nicht in Dressing ertränken. Denn Salatsaucen sind oftmals heimliche „Fettmacher“. Brezen, Pommes, Bratkartoffeln, Grillwürstchen und Co. – sie alle sind nicht gut für die Figur.

Tipp 3:
Wer im Biergarten nicht auf Fleisch verzichten will, hält sich am besten an magere Sorten wie Steak oder gegrillte Hähnchenbrust. Von fettreichen Gerichten wie Schweinshaxe, Leberkäse, Würstchen, Wiener Schnitzel oder Frikadellen besser absehen. Achtung auch beim Schweinekrustenbraten – unter der Kruste steckt das meiste Fett, daher unbedingt wegschneiden. Und am besten auf den zweiten Knödel ebenfalls verzichten.

Tipp 4:
Beim Wurstsalat ist der Name trügerisch. Er hat von den Kalorien her mehr mit der Wurst, denn dem Salat gemein. Beim Schweizer Wurstsalat erhöht der Käse zusätzlich die Kalorien.

Tipp 5:
Apropos  Käse. Auch hier  gibt es große Unterschiede. Obatzter und Backcamembert, zum Beispiel, sind wahre Kalorienbomben. Harzer und andere Sauermilchkäse oder ein leichter Kräuterquark sind dagegen unbedenklich für die Figur und können gerne genossen werden. Obatzter kann allerdings in einer kalorienreduzierten Variante leicht selbst gemacht werden. Das Rezept finden Sie nach den Tipps.

Tipp 6:
Teilen Sie allzu üppige Portionen. Man muss nicht einen ganzen Teller Wurstsalat oder mehrere Scheiben Schweinsbraten essen, häufig reichen die Portionen auch für zwei. Und wenn man einmal alleine im Biergarten sein sollte oder niemand den gleichen Appetit verspürt? Dann isst man die Hälfte und lässt sich die andere einpacken. Das schmeckt auch am nächsten Tag noch.

Tipp 7:
Bei Getränken ist Mineralwasser das mit Abstand kalorienärmste Getränk. Gerade die stark zuckerhaltigen Softdrinks sollte man meiden: In einem Liter Cola oder Limo stecken bis zu 40 Stück Würfelzucker. Saftschorlen sind eine gute Alternative. Mischen Sie doch auch mal etwas Mineralwasser in den Wein und verringern Sie dadurch die Kalorien. Den Unterschied schmeckt man kaum.

Tipp 8:
In viele Biergärten darf man auch eigene Speisen mitnehmen. Hier sind leichte, aber sättigende Salate ideal. Beispielsweise ein Reis- oder Nudelsalat mit viel knackigem Gemüse und einem selbst gemachten Joghurtdressing. Oder leicht belegte Brote mit magerem Schinken, Frischkäse, Salatblättern und Tomatenscheiben. Zum Einpacken und Mitnehmen gibt es Plastikbehältnisse für jeden Zweck.

Tipp 9:
Wer sich die leichten Mahlzeiten nicht selbst zubereiten will, kann es sich einfach machen und zu fertig zubereiteten Diätmahlzeiten greifen. Erhitzen Sie zu Hause eine leckere, kalorienreduzierte Suppe (z. B. Karottensuppe mit Koriander (144 kcal) oder eine Minestrone (123 kcal) vom Diätlieferanten Diet Chef) und nehmen Sie diese in einer Thermoskanne mit. Ein kalter Salat (z. B. Bohnen und Pasta Salat von Diet Chef hat nur 300 kcal) kann ebenfalls gut transportiert werden. Die etwas kleineren Portionsgrößen helfen, die richtige Menge zu essen. Das schmeckt und sättigt gut und man muss auch nicht darben, während die Begleiter schlemmen.

Tipp 10:
Flexible Diäten erlauben es durchaus, ein wenig zu „sündigen“. Man kann dabei mit einem einfachen, von Experten entworfenen Menuplan arbeiten und frei die Mahlzeiten auswählen, sofern man sich an wenige, einfache Regeln hält. Mit Diet Chef wird das Abnehmen leicht gemacht wie noch nie, denn die Gerichte sind bereits portionsweise abgepackt und kalorienkontrolliert. Man verzichtet weder auf das eigene Lieblingsgericht noch den gemütlichen Biergartenbesuch mit Freunden. Weitere wertvolle Abnehm-Tipps erhalten Sie auf der Seite www.diet-chef.de.

Die besten Salatsaucen I

Lecker Grillen: Die besten Salatsaucen. 
Foto: Wirths PR

Die besten Salatsaucen I
(für 4 Personen)

Kräutersauce
Schnittlauch
Petersilie
Kresse
1 Knoblauchzehe
1 Zwiebel
50 ml weißer Balsamicoessig
1/4 TL schwarzer Pfeffer
1/2 TL Salz
100 ml Sonnenblumenöl

Die Kräuter mit kaltem Wasser abbrausen, gut abtropfen lassen. Schnittlauch in Ringe schneiden, Petersilie und Kresse fein hacken. Knoblauchzehe abziehen und durch die Presse drücken. Die Zwiebel schälen und in Ringe schneiden. Essig in eine Schüssel geben, mit Pfeffer und Salz verrühren. Das Sonnenblumenöl tropfenweise unterschlagen, die Kräuter, den Knoblauch und die Zwiebelringe unter die Sauce mischen.

Pro Person: 237 kcal (992 kJ), 0,9 g Eiweiß, 25,1 g Fett, 1,3 g Kohlenhydrate

Mediterrane Sauce
Rosmarin
Thymian
Zitronenmelisse
1 Knoblauchzehe
1 Frühlingszwiebel
50 ml Balsamico
1/4 TL schwarzer Pfeffer
1/2 TL Salz
100 ml Olivenöl

Die Kräuter mit kaltem Wasser abbrausen, gut abtropfen lassen. Rosmarinnadeln abzupfen und klein schneiden, Thymian und Zitronenmelisse fein hacken. Knoblauchzehe abziehen und durch die Presse drücken. Die Frühlingszwiebel in Ringe schneiden. Balsamico in eine Schüssel geben, mit Pfeffer und Salz verrühren. Das Olivenöl tropfenweise unterschlagen, die Kräuter, den Knoblauch und die Frühlingszwiebeln unter die Sauce mischen.

Pro Person: 249 kcal (1042 kJ), 0,6 g Eiweiß, 25,1 g Fett, 5,0 g Kohlenhydrate

Himbeeressigsauce
75 g Himbeeren
50 ml Weißweinessig
1 TL Zucker
1 Prise weißer Pfeffer
1 Prise Salz
75 ml Sonnenblumenöl

Die Hälfte der Himbeeren mit der Gabel zerdrücken und mit dem Essig und dem Zucker verrühren. Mit Pfeffer und Salz würzen, das Öl tropfenweise unterschlagen. Die Sauce nochmals abschmecken und mit den restlichen Himbeeren anrichten.

Pro Person: 180 kcal (753 kJ), 0,4 g Eiweiß, 18,8 g Fett, 1,7 g Kohlenhydrate

Ravigote-Sauce
Petersilie
Kerbel
Estragon
1 Knoblauchzehe
1 Zwiebel
1 gestr. TL Salz
1 Prise schwarzer Pfeffer
1 TL Senf
20 ml Weißweinessig
50 ml Sojaöl

Einige Zweige Petersilie, Kerbel und Estragon kalt abbrausen, gut abtropfen lassen und fein hacken. Knoblauchzehe abziehen und durch die Presse drücken, die Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. Alle Zutaten bis auf das Öl in einer Schüssel gut verrühren, anschließend unter kräftigem Schlagen mit dem Rührbesen das Sojaöl unterrühren.

Pro Person: 125 kcal (523 kJ), 0,9 g Eiweiß, 12,8 g Fett, 1,3 g Kohlenhydrate



Donnerstag, 25. Juli 2013

Eis selber machen

Sommerzeit ist Eiszeit. Mit einfachen Zutaten und wenig Aufwand lassen sich die kühlen Köstlichkeiten auch selbst zubereiten - ganz ohne Farb- und Konservierungsstoffe. Bei den Eiskreationen sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Für Wassereis wird beispielsweise Apfel-, Pfirsich- oder Zitronensaft mit etwas Honig gesüßt und in kleine Becher gefüllt. In jede Portion gibt man einen Plastiklöffel oder ein Holzstäbchen und nach einigen Stunden in der Tiefkühltruhe ist das Eis fertig. Eine interessante Kombination ist auch Tomatensaft, gewürzt mit Pfeffer und Chili.

Für ein einfaches Sorbet wird püriertes Obst mit Zuckersirup gemischt, in eine flache Form gegeben und für vier bis fünf Stunden ins Eisfach gestellt. Normalerweise muss die Masse jede halbe Stunde mit einer Gabel umgerührt werden, damit sie geschmeidig bleibt. Wem das zu aufwändig ist, kann das Sorbet gefrieren lassen und vor dem Servieren zerkleinern und im Mixer pürieren. Als Aperitif schmeckt beispielsweise prickelndes Ananassorbet auf Prosecco.

Kinder lieben Erdbeer-Slush - halbgefrorenes Eis, das mit dem Strohhalm getrunken wird. Dazu wird Erdbeersirup mit 200 ml Wasser verrührt, in Eiswürfelformen gegeben und mindestens drei Stunden eingefroren. Dann mischt man klein geschnittene Erdbeeren mit etwas Zucker und püriert die Fruchteiswürfel mit einem Mixer. Alles wird vermengt, nochmals püriert und sofort in Gläser gefüllt.

Auch Smoothies eignen sich zum Eismachen. Dafür werden die dickflüssigen Fruchtsäfte aus dem Supermarkt mit einem Teelöffel Puderzucker und etwas Zitronensaft verfeinert und für einige Stunden tiefgefroren - fertig ist die Erfrischung für heiße Tage. Feinschmecker können auch Beerenfrüchte, Kirschen und anderes Obst der Saison pürieren und in kleinen Behältern ins Eisfach stellen.

Ein Hingucker ist Orangeneis - serviert in der eigenen Frucht. Dazu wird Zucker mit Milch kurz aufgekocht, Orangensaft hinzugegeben, gut gekühlt und steif geschlagene Sahne untergezogen. Anschließend die Masse in die ausgehöhlten Früchte füllen und einfrieren.


Heike Kreutz, www.aid.de

Sonntag, 21. Juli 2013

Sommersalate als Hauptmahlzeit

 
Nudelsalat mit Hähnchenbrust und
Manuka-Honig-Limettendressing © Wirths PR


Nudelsalat mit Hähnchenbrust und Manuka-Honig-Limettendressing
(für 4 Personen)

200 g Spiralnudeln
1 rote Zwiebel
2 Frühlingszwiebeln
2 Stängel Staudensellerie mit Grün
2 Möhren
1 rote Paprikaschote
100 g Zuckerschoten oder Erbsen
4 Hähnchenbrüste (à 150 g)
Pfeffer
Salz
5 EL Olivenöl
Saft von 1 Limette
2 EL aktiver Manuka-Honig (MGO 100+)
2 EL fein gehackte Petersilie

Nudeln nach Packungsanweisung „al dente“ kochen, kalt abschrecken, abtropfen und abkühlen lassen. Die Zwiebel schälen und in Ringe schneiden. Das Gemüse putzen und waschen. Frühlingszwiebeln in dünne Scheibchen, die Staudensellerie quer in 3-4 cm lange Stücke schneiden. Möhren in Scheiben schneiden. Paprikaschote in Streifen schneiden. Zuckerschoten in leicht gesalzenem Wasser blanchieren, anschließend kalt abschrecken und abtropfen lassen. Die Hühnerbrüstchen kalt abbrausen und trocken tupfen. Mit Pfeffer und Salz würzen und in 3 EL heißem Öl rundherum knusprig braten, anschließend warm stellen. Für das Manuka-Honig-Limettendressing den Saft einer Limette in eine Schüssel geben, mit Manuka-Honig, Pfeffer, Salz und Petersilie verrühren und 2 EL Olivenöl darunter schlagen. Die Salatzutaten mischen, das Dressing unterheben und kurz durchziehen lassen. Die Hühnerbrüste tranchieren und mit dem Salat auf Tellern anrichten.

Pro Person: 516 kcal (2160 kJ), 42,0 g Eiweiß, 20,1 g Fett, 41,5 g Kohlenhydrate

Was ist eigentlich Manuka-Honig?
Die Heilwirkung von Honig war schon im Altertum bekannt. Neu ist jedoch die Erkenntnis, dass ein bestimmter Honig sogar die Wirkung von Antibiotika übertreffen kann. Die Rede ist von neuseeländischem Manuka-Honig. Er wird von Bienen aus dem Blütennektar des Manukastrauches gewonnen, der nur in Neuseeland wächst. Die Ureinwohner Neuseelands, die Maori, nutzen traditionell die Blätter des Manukastrauches und den Honig zur Desinfektion und zur Unterstützung der Heilung von Entzündungen, Infektionen und Erkältungskrankheiten. Manuka-Honig enthält im Vergleich zu normalem Blütenhonig einen extrem hohen Gehalt an Methylglyoxal (MGO). Dieser Wirkstoff ist für die starke antibakterielle „aktive“ Wirkung des Honigs hauptverantwortlich. Achtung: Erst ab 100 mg MGO pro kg Honig spricht man von einem aktiven Manuka-Honig.
Regelmäßig eingenommen, trägt aktiver Manuka-Honig zur Stärkung des Immunsystems bei. Aber auch bei Entzündungen in Mund, Rachen und Magen-Darmtrakt hat er sich bewährt. Dabei kann er auch in Heißgetränke gerührt werden. Denn im Gegensatz zu normalem Honig ist sein Hauptwirkstoff hitzestabil. Auf die Haut aufgetragen, wirkt Manuka-Honig vor allem bei kleineren Verletzungen, Verbrennungen und bei Infektionen. Auch in der Küche lässt sich der gesunde Honig aus Neuseeland gut verwenden: zum Kochen und Backen, für Desserts und zum Abschmecken von Salatsaucen.

MGO™ Manuka-Honige gibt es in den vier Stärkegraden MGO™ 100+, 250+, 400+ sowie 550+. Je höher der MGO-Gehalt, desto wertvoller ist der Honig.
Erhältlich unter www.neuseelandhaus.de, im Reformhaus und in der Apotheke.



Salat Nicoise © www.1000rezepte.de

Salat Nicoise
(für 4 Personen)

200 g grüne Bohnen
2 Dosen Thunfischfilets in Olivenöl (à 160 g)
100 g schwarze, marinierte Oliven
1 kleiner Kopfsalat
4 hart gekochte Eier
200 g Kirschtomaten, halbiert
4 EL Olivenöl
2 EL Weißweinessig
Salz
Pfeffer
1 TL Dijon-Senf

Die Bohnen putzen, waschen und in etwas Salzwasser 3-4 Minuten kochen, anschließend abkühlen lassen. Den Thunfisch und die Oliven abtropfen lassen. Den Kopfsalat putzen, waschen, trocken schleudern, die Blätter in mundgerechte Stücke zupfen und in eine Schüssel geben. Die Eier schälen und vierteln. Die Kirschtomaten halbieren. Die grünen Bohnen quer in 2-3 cm große Stücke schneiden, den Thunfisch in mundgerechte Stücke teilen. Alles an den Salat geben und vorsichtig unterheben. Senf, Salz und Pfeffer in eine kleine Schüssel geben, mit Essig lösen und das Olivenöl darunter ziehen. Die Salatsauce abschmecken und über den Salat träufeln.

Pro Person: 342 kcal (1432 kJ), 24,2 g Eiweiß, 24,9 g Fett, 5,0 g Kohlenhydrate


Bunter Käsesalat mit Reis © Wirths PR


Bunter Käsesalat mit Reis
(für 4 Personen)

125 g Reis
1/2 Kopfsalat
2 Frühlingszwiebeln
1/2 Bund Radieschen
1 hart gekochtes Ei
1 dicke Scheibe gekochter Schinken (ca. 125 g)
200 g Schnittkäse
Kresse
1-2 EL Weißwein-Essig
1 TL Senf
3 EL Sonnenblumenöl
Salz
weißer Pfeffer

Reis nach Packungsanweisung kochen, abtropfen und abkühlen lassen. Inzwischen das Gemüse putzen und waschen. Den Salat in mundgerechte Stücke zupfen, die Frühlingszwiebeln in Ringe, die Radieschen in Scheiben schneiden. Das Ei achteln. Den Schinken würfeln und die Käsescheiben in Streifen schneiden. Alles auf Tellern anrichten und mit Kresse bestreuen. Aus Essig, Senf und Öl ein Dressing zubereiten und mit Salz und Pfeffer abschmecken und über den Salat träufeln.

Pro Person: 422 kcal (1766 kJ), 22,2 g Eiweiß, 24,9 g Fett, 26,4 g Kohlenhydrate


Griechischer Salat mit Kapern © Wirths PR


Griechischer Salat mit Kapern
(für 4 Personen)

4 Tomaten
1 Salatgurke
2 Zwiebeln
1 grüne Paprikaschote
200 g Feta
1 Glas schwarze Oliven (360 g Inhalt)
2 EL Kapern
Oregano
6 EL natives Olivenöl extra
2 EL roter Weinessig
Salz
Pfeffer

Das Gemüse putzen und waschen, die Zwiebeln schälen. Tomaten in Achtel,  die Gurke in Scheiben, die Zwiebeln in Ringe schneiden. Paprika halbieren, Kerne und die weißen Trennwände entfernen. Paprika in Ringe schneiden, Feta in mundgerechte Stücke zerbröckeln. Die Oliven und Kapern abtropfen lassen. Alles auf vier großen Salattellern anrichten und mit frisch gezupften Oregano-Blättchen würzen. Aus Olivenöl, rotem Weinessig, Salz und Pfeffer ein Dressing zubereiten und über den Salat geben.

Pro Person: 445 kcal (1863 kJ), 11,9 g Eiweiß, 39,1 g Fett, 13,0 g Kohlenhydrate 


Gesundheits-Tipp:
Artischocke verbessert die Verdauung
Es heißt zwar immer wieder, die mediterrane Küche sei besonders leicht, in den südlichen Ländern wird jedoch bei der Zubereitung selten mit Fett und Öl gegeizt. Und das kann ganz schön auf den Magen schlagen. Hier hilft ein Verdauungscocktail aus 0,2 l Tomatensaft und 2 EL Artischockensaft, z. B. von Schoenenberger, gibt es im Reformhaus. Die Wirkstoffe der Artischocke verbessern die Fettverdauung und regen den Gallenfluss an. Da Artischockensaft etwas bitter schmeckt, mischt man ihn am besten mit Tomaten- oder Gemüsesaft. Damit dieser Gesundheitscocktail am besten wirkt, sollte er kurz vor dem Essen getrunken werden.

Eine gute Verdauung ist das A und O

Mit gesunder Verdauung fühlt man sich einfach besser.
Foto: Schoenenberger / Wirths PR 

Wer kennt es nicht, das Ziehen, Drücken und Grummeln im Bauch, wenn die Verdauung einfach nicht so will wie man selbst? Mehr als 30 Prozent der Bevölkerung leiden unter Verdauungsproblemen. Der Auslöser dafür muss nicht unbedingt eine organische Ursache wie eine Entzündung der Darmschleimhaut sein. Viel häufiger werden Magen-Darm-Beschwerden beispielsweise durch fettes Essen oder Stress ausgelöst. Meist ist dann unser Leber-Galle-System gestört. Magenkrämpfe, Völlegefühl oder Blähungen sind dann die typischen Symptome. Verstärkt wird dieser Effekt noch, wenn der Körper mit zunehmendem Alter weniger Verdauungssäfte bildet. Denn dann tut er sich vor allem mit der Verdauung der Fette schwer. Das belastet die Leber unnötig und es kann den Cholesterinhaushalt negativ beeinflussen.


Was viele nicht wissen: Das unangenehme Gefühl lässt sich in vielen Fällen auch ohne die chemische Keule behandeln. Einfache, natürliche Hausmittel wie bestimmte Pflanzensäfte helfen dabei wahre Wunder. Wir haben sie selbst ausprobiert und waren überrascht, dass sie nicht nur gut wirken, sondern auch schmecken. Pflanzensäfte können dem Körper sehr gut helfen, wieder mehr Verdauungssäfte zu produzieren und die Nahrungsfette schnell zu verarbeiten. Blähungen oder Magenkrämpfe sind dann schnell wieder weg. Manche Pflanzensäfte wie der Artischockensaft kann man auch über einen längeren Zeitraum trinken. So können die Pflanzeninhaltsstoffe sogar die Blutfettwerte regulieren und sind damit gut für unsere Herzgesundheit.

Die Artischocke aktiviert die Verdauung auf sanfte Weise.
Foto: Schoenenberger / Wirths PR 

Die Artischocke aktiviert die Verdauung auf sanfte Weise


Allgemeines
Ursprünglich in Äthiopien beheimatet, wird die Artischocke heutzutage fast überall im Mittelmeergebiet angebaut und gilt dort quasi als Volksnahrungsmittel. Hierzulande wird die "Königin der Gemüse" dagegen als Delikatesse angesehen und darf in keinem Feinkostgeschäft fehlen. Die Artischocke ist eine große, distelähnliche Pflanze, deren Blütenböden als Gemüse verzehrt werden. Die kompletten frischen Blütenknospen werden zudem zu Artischockenpresssaft verarbeitet. Zurück bleiben die Blätter aus denen sich nach Trocknung Teedrogen und Extrakte gewinnen lassen.

Inhaltsstoffe und Wirkung
Der Frischpflanzensaft hat sich bei zahlreichen Beschwerden und Gesundheitsstörungen bewährt. Dies beruht vor allem auf seinem hohen Gehalt an Bitterstoffen und vor allem an Cynarin, das der Kaffeesäure ähnlich ist. Diese Substanzen fördern den Gallenfluss, unterstützen damit die Entgiftungstätigkeit der Leber und fördern außerdem unseren Fettstoffwechsel. Auch bei Übelkeit, Völlegefühl und Blähungen hat sich der Artischockenpresssaft als hilfreich erwiesen. Über einen längeren Zeitraum, empfehlenswert sind 12 Wochen, regelmäßig eingenommen, wirkt sich der Saft außerdem positiv auf unsere Blutfettwerte aus und ist in der Lage, unseren Cholesterinspiegel zu senken. Er ist auch für die Langzeittherapie geeignet.

Verwendungsformen und Darreichung
Die im naturreinen Heilpflanzensaft (erhältlich in Apotheken und Reformhäusern) enthaltenen Bitterstoffe verleihen dem Saft einen herb-aromatischen Geschmack. Verdünnt mit Wasser, Tomaten- oder Gemüsesaft wird er zum wohltuenden Gesundheitstrank. Er eignet sich aber auch zum Würzen und Verfeinern von Gemüsegerichten und Suppen.

Sonstiges
Wichtig: Der Saft wird ohne Konservierungsstoffe hergestellt. Nach Anbruch ist er deshalb im Kühlschrank aufzubewahren und nur begrenzte Zeit haltbar.

Samstag, 20. Juli 2013

Beerenfrüchte - das Leckerste am Sommer


Beerenfrüchte - das Leckerste am Sommer. Foto: Wirths PR


Die Stars des Sommers

Sie sind die Stars des Sommers – von der Sonne verwöhnt, prall voll mit Geschmack und reich an wichtigen Nährstoffen. Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren, Preiselbeeren, Stachelbeeren, rote und schwarze Johannisbeeren schmecken frisch gepflückt am besten. Dann entfaltet sich ihr unnachahmlich intensives Aroma erst richtig. Dieses Geschmackserlebnis hat natürlich seinen Preis: Beerenfrüchte sind sehr empfindlich und da sie von Hand gepflückt werden, ist die Ernte kostenintensiv und die Früchte sind entsprechend teuer. Wem das Bücken nicht zu beschwerlich ist, für den können die leckeren Beeren allerdings zum preiswerten Vergnügen werden, denn Walderdbeeren, Heidelbeeren, Preiselbeeren, Himbeeren und Brombeeren findet man fast überall in der freien Natur. 

Wesentlich ist auch der hohe Gesundheitswert dieser köstlichen Früchte. Wer sein Immunsystem stärken will, kann mit Beerenfrüchten wertvolle Immunstoffe tanken. Sie sind reich an Vitamin C, dem Vitamin, das für unser Immunsystem so wichtig ist. Die in den Beeren enthaltenen Polyphenole und Anthocyane sind exzellente Radikalfänger, die von Carotinoiden und Zink, Vitamin C und E verstärkt werden.

In der Küche werden Beerenfrüchte vielseitig verwendet. Sie geben Müsli und Eis eine besondere Note, werten jedes Dessert auf, passen ideal zu Pfannkuchen und Waffeln und sorgen für fruchtig-frisch belegte Kuchen. Natürlich kitzeln sie auch pur den Gaumen – und erst recht mit einem Klecks Sahne.

Brombeere
Brombeeren sind in den Monaten Juli bis September erhältlich. Man unterscheidet zwischen der aromatischeren Waldbrombeere und der größeren Kulturbrombeere. Brombeeren sind sehr empfindlich und eignen sich nicht für einen längeren Transport. Im Kühlschrank halten sie sich zwei Tage frisch. Ausgereift entfalten sie ihr bestes Aroma. Die Beeren saugen sich schnell mit Wasser voll. Deshalb sollte man Früchte aus eigenem Anbau nicht waschen und gekaufte nur kurz mit Wasser abbrausen. Brombeeren geben dem Rumtopf einen wunderbaren Geschmack. Sie schmecken roh, mit Milch oder Joghurt, als Kompott, Marmelade oder auf dem Kuchen.

100 g Brombeeren enthalten: 44 kcal (183 kJ), 1,2 g Eiweiß, 1,0 g Fett, 6,2 g Kohlenhydrate, 3,2 g Ballaststoffe


Erdbeere
Die beliebteste unter den Beerenfrüchten ist eine wahre Vitamin C-Bombe. Sie hat im Juni und Juli Saison. Ab dem Frühjahr erhält man bereits Erdbeeren, meist aus Südeuropa. Erdbeeren sind jedoch leicht verderblich. Deshalb sind Früchte aus der näheren Umgebung allen anderen vorzuziehen. Frische Stiele und Kelchblätter und noch nicht eingedrückte Früchte sind Zeichen von guter Qualität. Im Kühlschrank halten sie sich zwei Tage (schlechte vorher aussortieren). Die Beeren spült man nur kurz unter dem Wasser ab und entfernt dann erst das Grün. Erdbeeren isst man “einfach so”, mit Eis oder Sahne. Man verarbeitet sie auch zu Marmelade, Kompott oder Kuchenbelag.

100 g Erdbeeren enthalten: 32 kcal (134 kJ), 0,8 g Eiweiß, 0,4 g Fett, 5,5 g Kohlenhydrate, 1,6 g Ballaststoffe, 62 mg Vitamin C


Heidelbeeren
Heidelbeeren werden vor allem zwischen Juni und September angeboten. Man unterscheidet zwischen Waldheidelbeeren und den größeren Kulturheidelbeeren. Die Früchte sind sehr druckempfindlich, nicht lange haltbar und büßen schnell an Aroma ein. Im Kühlschrank sollte man sie flach ausgebreitet nicht länger als zwei Tage liegen lassen. Heidelbeeren verliest man am besten im stehenden Wasser. Gezuckert und mit Milch oder Sahne sind sie eine Köstlichkeit. Außerdem schmecken sie hervorragend zu Waffeln, Crepes, als Kompott oder Kuchenbelag. Bäckt man die Heidelbeeren mit dem Kuchen, so erhält man ein intensiveres Aroma. Heidelbeerflecken reibt man mit Zitronensaft ein und wäscht sie anschließend mit Lauge aus.

100 g Heidelbeeren enthalten: 37 kcal (154 kJ), 0,7 g Eiweiß, 0,6 g Fett, 6,1 g Kohlenhydrate, 4,9 g Ballaststoffe, 22 mg Vitamin C, 2,7 mg Vitamin E


Himbeeren
Bei den im Handel angebotenen Himbeeren unterscheidet man zwischen den kleineren, aber aromatischeren Waldhimbeeren und Kulturhimbeeren. Angeboten werden sie von Juni bis September, meist in 500 g Schalen. Himbeeren reifen nach der Ernte nicht mehr nach. Sie sind auch sehr transportempfindlich. Es empfiehlt sich daher, die Früchte direkt vom Erzeuger zu kaufen. Im Kühlschrank halten sich die Beeren etwa zwei Tage. Himbeeren werden bei der Zubereitung möglichst nicht gewaschen, da sie sich mit Wasser voll saugen. Stattdessen schüttelt man die Beeren leicht oder braust sie kurz mit Wasser ab. Himbeeren entfalten ihr Aroma am besten, wenn man sie mit milden Säuren (Sauermilchprodukte, Ananas) mischt. Sie schmecken pur, passen hervorragend zu Eis, Milchreis und Pudding und sind als Kuchenbelag besonders beliebt.

100 g Himbeeren enthalten: 33 kcal (140 kJ), 1,3 g Eiweiß, 0,3 g Fett, 4,8 g Kohlenhydrate, 4,7 g Ballaststoffe, 25 mg Vitamin C


Rote Johannisbeere
Rote Johannisbeeren reifen zwischen Juni und August. Sie besitzen einen erfrischend säuerlichen und milderen Geschmack als die schwarzen Johannisbeeren. Beim Einkauf sollten sie fest, unverletzt und von einheitlicher Farbe sein. Im Kühlschrank halten sie sich flach ausgebreitet 1-2 Tage. Die Beeren streift man mit einer Gabel von der Rispe und wäscht sie anschließend im stehenden Wasser. Eingezuckert und mit Milch übergossen schmecken die Johannisbeeren wunderbar. Man kann sie aber auch zu Roter Grütze, Marmelade, Saft verarbeiten oder Kuchen damit belegen. Außerdem passt die rote Johannisbeere hervorragend zu Wild- und Geflügelgerichten.

100 g rote Johannisbeeren enthalten: 33 kcal (138 kJ), 1,1 g Eiweiß, 0,2 g Fett, 4,89 g Kohlenhydrate, 3,5 g Ballaststoffe, 36 mg Vitamin C


Schwarze Johannisbeere
Die schwarze Johannisbeere ist die Vitamin C-reichste unter den Beerenarten. In 100 g befindet sich mehr als das Doppelte unseres Tagesbedarfes an diesem wichtigen Immunvitamin. Während der Reifezeit im Juli und August werden die säuerlichen Früchte im Handel meist in 500 g Schalen angeboten. Beim Kauf sollten sie fest, unverletzt und von einheitlicher Farbe sein. Da sie nicht lange lagerfähig sind, sollten sie schnellstmöglich verbraucht werden. Im Kühlschrank halten sie sich flach ausgebreitet 1-2 Tage. Die Beeren streift man mit einer Gabel von der Rispe, wäscht sie im stehenden Wasser und verarbeitet sie anschließend zu Marmelade, Rote Grütze oder Saft. Die schwarze Johannisbeere passt auch hervorragend zu Quarkspeisen oder Pudding.

100 g schwarze Johannisbeeren enthalten: 39 kcal (164 kJ), 1,3 g Eiweiß, 0,2 g Fett, 6,1 g Kohlenhydrate, 6,8 g Ballaststoffe, 177 mg Vitamin C 



Brombeer-Smoothie. Foto: Wirths PR

Brombeer-Smoothie
(für 1 Person)

75 g Brombeeren
125 g Sahne-Joghurt
1 TL aktiver Manuka-Honig (MGO 100+)
Zitronensaft

Brombeeren waschen, putzen, mit Sahne-Joghurt und Manuka-Honig im Mixer gut verquirlen. Mit Zitronensaft abschmecken. Gut gekühlt in ein Cocktail-Glas gießen.

198 kcal (828 kJ), 4,8 g Eiweiß, 13,2 g Fett, 13,5 g Kohlenhydrate


Heidelbeerkuchen. Foto: Wirths PR


Heidelbeerkuchen
(ergibt 12 Stück)

175 g Butter
150 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
Saft einer halben Zitrone
4 Eier
200 g Weizenmehl
100 g Weizenstärke
3 TL Backpulver
1/2 TL Zimt
250 g Heidelbeeren

Butter, Zucker, Vanillezucker, Salz und Zitronensaft in einer Schüssel gut verrühren. Die Eier zugeben und unterrühren. Mehl mit Weizenstärke, Backpulver und Zimt mischen. Nach und nach das Mehl an die Eiermasse geben. Alles gut verrühren. Die Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen. Die Heidelbeeren waschen, auf einem Durchschlag gut abtropfen lassen. Den Kuchen mit den Heidelbeeren belegen und bei 180-190 °C im vorgeheizten Ofen 30-35 Minuten backen.

Pro Stück: 282 kcal (1180 kJ), 4,2 g Eiweiß, 13,5 g Fett, 33,6 g Kohlenhydrate



Zum Süßen Manuka-Honig nehmen
Er schmeckt nicht nur toll, er ist auch sehr gesund. Das ist im Grunde nichts Neues, denn die heilende Wirkung von Honig war schon im Altertum bekannt. Neu ist jedoch die Erkenntnis, dass ein bestimmter Honig sogar die Wirkung von Antibiotika übertreffen kann. Die Rede ist von neuseeländischem Manuka-Honig. Er wird von den dort lebenden Maori traditionell zur Behandlung von Verletzungen und Wunden verwendet, innerlich bei Infektionen aller Art.
Jetzt wurde die Wirksamkeit dieses Honigs auch wissenschaftlich bestätigt. Der aus dem Blütennektar der Manuka-Pflanze gewonnene Honig enthält im Vergleich zu normalem Blütenhonig einen extrem hohen Gehalt an Methylglyoxal (MGO). Dieser Wirkstoff ist für die starke antibakterielle „aktive“ Wirkung des Honigs verantwortlich.
Regelmäßig eingenommen, trägt Manuka-Honig zur Stärkung des Immunsystems bei. Er eignet sich besonders für die Behandlung entzündlicher Erkrankungen und Irritationen des Magen-Darmtrakts sowie äußerlich für die Versorgung kleinerer Verletzungen oder Verbrennungen. Sehr wirksam ist er vor allem bei stark infizierten und chronischen Wunden.
MGO™ Manuka-Honige gibt es in den vier Stärkegraden MGO™ 100+, 250+, 400+ sowie 550+. Je höher der MGO-Gehalt, desto wertvoller ist der Honig.
Die gesunde Köstlichkeit gibt es in Apotheken, im Reformhaus und im Internet, beispielsweise unter www.neuseelandhaus.de.


Grießnockerl mit Beerenfrüchten. Foto: Wirths PR


Grießnockerl mit Beerenfrüchten
(4 Personen)

750 ml fettarme Milch
150 g Grieß
3 Eigelb
1 Prise Meersalz
1/2 Päckchen Vanillezucker
4 EL Manuka-Honig (z. B. von Neuseelandhaus.de)
200 g Beerenfrüchte (wie z. B. Himbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren)

Milch erhitzen, Grieß, Vanillezucker und eine Prise Salz zugeben, unter ständigem Rühren kurz aufkochen. Etwas abkühlen lassen, dann das Eigelb unterrühren. Den Grießbrei weiter abkühlen lassen und mit Manuka-Honig (gut fürs Immunsystem) abschmecken. Inzwischen einen Teil der Früchte fein pürieren. Aus dem abgekühlten Grießbrei Nockerl formen (am besten mit zwei Löffeln), zusammen mit dem Fruchtpüree und den restlichen Früchten anrichten.

413 kcal (1.728 kJ), 16,0 g Eiweiß, 9,7 g Fett, 65,8 g Kohlenhydrate


Bayerische Creme. Foto: Wirths PR


Bayerische Creme
(für 4 Personen)

400 ml fettarme Milch
1/2 Vanilleschote
100 g Zucker
1-2 Tropfen Bittermandelaroma
6 Blatt Gelatine
3 Eigelb
200 ml Schlagsahne
100 g Beerenfrüchte (Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren)

Die Vanilleschote in der Milch etwas erhitzen. Herausnehmen, das Mark herauskratzen und mit dem Zucker und dem Bittermandelaroma in die Milch geben. Inzwischen die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Die Milch aufkochen, vom Herd nehmen, etwas abkühlen lassen. Erst die ausgedrückte Gelatine, dann die Eigelb einrühren. Die Creme kalt stellen, dabei mehrmals umrühren. Die Sahne steif schlagen und unter die Creme heben. Die Beerenfrüchte waschen und putzen, die Erdbeeren halbieren. Die Bayerische Creme mit den Beerenfrüchten anrichten.

Pro Person: 361 kcal (1511 kJ), 9,3 g Eiweiß, 21,2 g Fett, 32,9 g Kohlenhydrate