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Dienstag, 2. Juli 2013

Blumenkohl ist sehr vielseitig: Mild, zart und bekömmlich

Jetzt hat der Blumenkohl Saison. Das Gemüse mit dem sanft-milden Geschmack ist eine ideale Grundlage für Pürees und Suppen. Die kleinen Röschen schmecken aber auch roh oder kurz blanchiert im Salat oder zu einem pikanten Dipp, in einem exotischen Hähnchencurry, im Gratin und in der Gemüsequiche. Blumenkohl mit Butter und Semmelbröseln ist eine leckere Beilage zu Fleisch und Fisch. In Indien werden die einzelnen Röschen durch einen gewürzten Backteig mit Kichererbsenmehl gezogen und in heißem Öl frittiert. 

Vor der Zubereitung entfernt man zunächst die äußeren Blätter und schneidet den Strunk keilförmig heraus. Die einzelnen Röschen werden mit dem Messer abgetrennt. Je nach Geschmack wird das Gemüse kurz blanchiert oder bis zu 15 Minuten gekocht. Für eine helle Soße kann man das Kochwasser für eine Mehlschwitze verwenden - gewürzt mit Salz, Pfeffer und Muskat. Blumenkohl ist eine bekömmliche und leicht verdauliche Kohlsorte, die pro 100 Gramm gerade 23 Kalorien enthält. Wertvolle Inhaltsstoffe sind neben Ballaststoffen vor allem Vitamin C, Kalium, Kalzium, Phosphor und Magnesium.

Der Blumenkohl gehört zur Familie der Kreuzblütler. Er stammt wie alle Kohlarten vom Wildkohl ab, der im Mittelmeerraum und an den Westküsten Europas beheimatet ist. Es werden die gestauchten, fleischigen Blütenzweige, auch "Blume" oder "Kopf" genannt und die unentwickelten Blütenknospen gegessen. Der Kopf ist weiß, da sich unter den großen Hüllblättern aufgrund des Lichtmangels kein Chlorophyll bilden kann.

Blumenkohl lässt sich auch im eigenen Garten anbauen, am besten an einem sonnigen Standort mit genügend Niederschlag. Zum Schutz vor Krankheiten sollte das Gemüse aber höchstens alle vier bis fünf Jahre im gleichen Beet angebaut werden. Während des Wachstums und zum Zeitpunkt der Kopfbildung empfiehlt sich eine Düngung mit Brennnesseljauche oder mineralischen Stickstoffdüngern.

Verbraucher sollten beim Einkauf nur zu festen weißen Köpfen mit geschlossener Struktur greifen, die einen angenehmen Duft verströmen. Die äußeren Blätter müssen knackig-grün sein. Von Mitte April bis Ende Dezember gibt es den Blumenkohl aus heimischem Anbau. Im Gemüsefach des Kühlschranks hält er sich ein bis zwei Tage.


Heike Kreutz, www.aid.de

www.was-wir-essen.de/hobbygaertner/kulturen_gemuese_blumenkohl.php
aid-Heft "Gemüse", Bestell-Nr. 61-1024, Preis: 3,50 Euro,
www.aid-medienshop.de


Samstag, 8. Juni 2013

Spezialitäten vom Grill...

Spezialitäten vom Grill... schmecken nicht nur Kindern gut. Neben verschiedenen Grillwürsten können Sie auch Hamburger oder Cevapcici grillen und natürlich leckere Spieße. Foto: www.lapland-house.de


Spezialitäten vom Grill...

schmecken nicht nur Kindern gut. Neben verschiedenen Grillwürsten können Sie auch Hamburger oder Cevapcici grillen und natürlich leckere Spieße.

Damit die Wurst beim Grillen nicht aufplatzt, sollten Sie ...

  • ·     Schweinswürste vorher kurz mit heißem Wasser überbrühen.
  • ·     Bratwurst zuvor leicht einölen.
  • ·     Brühwurst (Bockwurst, Frankfurter, Wiener) leicht einkerben oder längs aufschneiden.
  • ·     möglichst nicht bei voller Hitze grillen.


Würste vom Grill schmecken besonders gut, wenn die eingekerbte Wurst nach dem Grillen mit Schmelzkäse gefüllt und mit frischen Kräutern bestreut serviert wird. So abwechslungsreich Grillspezialitäten auch sein können, eines haben sie gemeinsam: mit den richtigen Dips schmecken sie noch besser.


Mittwoch, 5. Juni 2013

Grill-Rezepte: Mariniertes Fleisch und Gemüse vom Grill

Grill-Rezepte: Mariniertes Fleisch und
Gemüse vom Grill. Foto: Wirths PR

Grill-Rezepte: Mariniertes Fleisch und Gemüse vom Grill
(für 4 Personen)

4 Schweinenackensteaks
4 Schweinekoteletts
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
250 ml Sonnenblumenöl
fein gehackte Petersilie
Rosmarin
2 Kolben Zuckermais
4 Grilltomaten
2 Zucchini
Salz
Pfeffer
Salbeiblätter

Fleisch unter kaltem Wasser abbrausen und trocken tupfen. Zwiebel in Ringe schneiden, Knoblauchzehe fein würfeln. Das Öl zusammen mit den Zwiebelringen, Knoblauch, Petersilie und Rosmarin in eine Schale geben. Das Fleisch salzen, pfeffern und im Öl marinieren. Inzwischen die Maiskolben etwa 10 Minuten – ohne Salz! – vorkochen. Tomaten kreuzweise einritzen, Zucchini in dünne Scheiben schneiden. Maiskolben, Tomaten und Zucchinischeiben mit Öl bepinseln und unter mehrmaligem Wenden 8-10 Minuten grillen. Nach dem Grillen pfeffern, salzen und die Tomaten mit Petersilie würzen. Das Fleisch mit je 1-2 Salbeiblättern belegen und etwa 10-15 Minuten grillen.

Vegetarisch Grillen

Grillen muss nicht immer „Fleisch und Wurst im Überfluss“ bedeuten! Einige vegetarische Köstlichkeiten eignen sich ganz hervorragend zum Grillen. Schnell ist so eine leichte und bunte Beilagenpalette gezaubert. Besonders eignen sich neben Maiskolben, Zucchini und Tomaten auch Auberginen, Paprika, Kohlrabi- oder Champignonscheiben zum Grillen.


Leckere Grill-Marinaden

 

Scharfe Grillmarinade

6 EL Chiliöl
1-2 geriebene Zwiebeln
1 Spritzer Worcestersauce
3 EL Essig
2 TL scharfer Senf
3 EL Tomatenmark

Chiliöl mit den geriebenen Zwiebeln gut verrühren. Worcestersauce, Essig, scharfen Senf und Tomatenmark unterrühren und etwas ziehen lassen. Diese Marinade eignet sich gut für kräftiges Grillfleisch wie Koteletts, Spareribs oder Schweinesteaks.

Grillmarinade für Garnelen

0,1 l Olivenöl
Saft einer Zitrone
2 fein gehackte Knoblauchzehen
1-2 TL Kräuter der Provence
Salz
Pfeffer

Die Zutaten gut mit Olivenöl verrühren und etwas ziehen lassen.

Asiatische Grillmarinade

2 EL Honig
2 EL Zitronensaft
4 EL Sesamöl
6 EL Sojasauce
1 EL Currypulver
1 TL Ingwerpulver

Die Zutaten gut mit dem Sesamöl (passt besonders gut zu asiatischen Gerichten) verrühren und etwas ziehen lassen. Diese Marinade eignet sich gut Geflügel- und Rindfleisch.

Grillmarinade fürs Gemüse

4 EL Olivenöl
2 EL Kräuter der Provence
Die Kräuter mit Olivenöl verrühren und etwas ziehen lassen.

Grillmarinade mit Sojasauce

2 Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
4 EL Sojaöl
125 ml Sojasauce
125 ml Weißwein
Chilipulver

Zwiebeln in Ringe schneiden. Knoblauchzehe fein hacken. Sojaöl, Sojasauce, Weißwein, Zwiebeln und Knoblauch vermengen. Mit Chilipulver würzig abschmecken. Etwas durchziehen lassen. Diese Marinade eignet sich gut für Geflügel- und Schweinefleisch.


So grillt man Fische und Meeresfrüchte

So grillt man Fische und Meeresfrüchte. Foto: Wirths PR


So grillt man Fische und Meeresfrüchte

...frisch gegrillt sind sie eine Delikatesse, die man sich eigentlich viel öfter gönnen sollte.
Zum Grillen eignen sich ganze Fische, wie z.B. Forelle, Felchen, Makrele, Rotbarbe, Seezunge, Heringe, Renke, Hecht, Schleie, Red Snapper und Sardine. Kleinere Fische können als "Steckerl"-Fisch direkt am Spieß gegrillt werden, größere in speziellen Fischkörben. Ganz unkompliziert ist auch das Garen von Fisch in Alufolie. Dafür sollte man den Fisch reichlich mit Zwiebeln und Kräutern bestreuen, das verschafft ihm ein ganz besonderes Aroma.

Vor dem Grillen müssen die Fische jedoch erst sorgfältig entschuppt und von Kiemen und Flossen befreit werden. Zum Ausnehmen wird die Bauchhöhle mit einem spitzen Messer vom Schwanz zum Kopf hin aufgeschnitten und vorsichtig von Darm, Galle, Niere und anderen Eingeweiden befreit. Anschließend werden sie gut abgespült, mit Zitronensaft gesäuert und mit Salz und Pfeffer abgerieben.

Auch Koteletts und Filets von Lachs, Hecht, Kabeljau, Heilbutt, Zander, Haifisch und Rotbarsch lassen sich vorzüglich grillen. Gleiches gilt für Schalentiere wie Muscheln, Hummer, Languste, Langustine (Scampi oder Kaisergranat) und Garnelen (auch Shrimps, Krabben oder Crevetten genannt), Riesengarnelen und Hummerkrabben oder Gambas. Eine besonders dekorative Grill-Idee sind Fischspieße, auf die Sie nach Geschmack die verschiedensten Fischfilets und Meeresfrüchte stecken können. Ihre Gäste werden begeistert sein! Wichtig: alle Fischteile und Meeresfrüchte müssen vor dem Grillen gut mit Öl bepinselt werden, damit sie nicht am Rost festkleben. Besonders gut schmeckt es, wenn Sie dafür Olivenöl verwenden.

Noch ein Tipp: Zum Grillen sollte man unbedingt fangfrische Ware verwenden. Frischen Fisch erkennt man an seinem metallischen Glanz, den glänzenden Schuppen, seiner straffen Haut, den klaren Augen und an der roten Farbe der Kiemen. Machen Sie aber auch den Schnupper-Test: Frischer Fisch darf keinen unangenehmen Geruch haben!

Unser Dip-Tipp :

Probieren Sie zum gegrillten Fisch einen pikanten Dip mit Dill oder Senf. Gut passt auch Kaviar zum Crème-fraîche-Dip.

Montag, 3. Juni 2013

Grill-Rezepte: Hackfleischspezialitäten vom Grill

Leckere Grill-Rezepte: Hackfleischspezialitäten
 vom Grill . Foto: Wirths PR

Hackbällchen und traditionelle Frikadellen...


Klein, aber fein - getreu diesem Motto wird Gehacktes in der Grillküche immer beliebter. Bei gegrilltem Hackfleisch denkt man zuallererst an Hamburger, jene flachen Rindfleisch-Hacksteaks, die zwischen spezielle Hamburger-Brötchen gelegt und mit Salatblättern, Tomaten, Zwiebeln, Käse und Tomatenketchup garniert serviert werden. Sie sind mittlerweile der Hit einer jeden Grillparty, insbesondere natürlich für Kinder.

Hackbällchen und traditionelle Frikadellen eignen sich ebenfalls zum Grillen - aber Hackfleisch hat noch vieles mehr zu bieten: In bunter Reihenfolge mit verschiedenen Gemüsesorten (z.B. Paprika, Mais, Zucchini) auf Spieße gesteckt, ergeben Hackfleischbällchen eine dekorative und vor allem leckere Hackfleisch-Variante. Größere Bällchen lassen sich aber auch gut mit Lauch umwickelt grillen. Aus der jugoslawischen Küche kennen wir Cevapcici, kleine sehr pikant gewürzte Hackfleischröllchen. Eine besondere Delikatesse ist außerdem gegrilltes Baguette oder Gemüse mit Hackfleischfüllung.

Im Handel ist zumeist nur Rinder- oder Schweinehackfleisch bzw. gemischtes Hack erhältlich. Es wird aus grob entsehntem und entfettetem Muskelfleisch hergestellt. Besonders pikant schmecken Hackfleischspezialitäten aus Lammfleisch. Gehacktes Lammfleisch müssen Sie zumeist vorher bestellen – es lässt sich aber auch leicht zuhause aus Lammschulter oder Lammkeule herstellen, indem man das zuvor parierte Fleisch durch einen Fleischwolf dreht.

Damit Grillgerichte aus Hackfleisch beim Rösten nicht auseinanderfallen, muss die Hackfleischmasse gebunden werden. Dazu wird sie mit ganzen Eiern oder Eigelb verrührt und zusammen mit Zwiebeln und Gewürzen gut durchgeknetet, bevor man die Hackfleischmasse mit nassen Fingern zu Bällchen, Klopsen oder Cevapcici formt. Hackbällchen, die auf Spieße gesteckt werden, können noch zusätzlich in Mehl gewälzt werden. Wer aber ganz sicher gehen will, dass die Hackfleisch-Spezialitäten beim Grillen keinen Schaden nehmen, sollte Hackbällchen, Frikadellen und Hackspieße auf Alu-Pfännchen rösten.

Dip-Tipp:
Das letzte i-Tüpfelchen einer jeden Hackfleisch-Spezialität ist natürlich der richtige Dip. Wie wär’s mit einem selbstgemachten Tsatsiki aus Quark,einem guten Olivenöl, Saurer Sahne, geraspelten Gurken und Knoblauch?

Hackfleischspezialitäten vom Grill
(für 8-10 Personen)

Frikadellen
(ergibt 8 Frikadellen)

350 g gemischtes Hackfleisch
1 eingeweichtes Brötchen
1 Eigelb
1 Zwiebel
Salz
Pfeffer aus der Mühle
Paprikapulver
verschiedene Kräuter, z.B. frische Petersilie, Thymian, Oregano
1 EL Olivenöl zum Bestreichen

Das Hackfleisch in einer Schüssel mit dem eingeweichten Brötchen und dem Ei vermischen. Die Zwiebel und die Knoblauchzehen schälen, fein hacken und zu der Hackfleischmasse geben. Alles gut durchkneten und mit Salz, Pfeffer, Paprika und den Kräutern würzen. Aus der Hackfleischmasse acht kleine Frikadellen formen, mit Olivenöl bestreichen und etwa 8 Minuten grillen.

Hackfleisch-Allerlei
1 kg gemischtes Hackfleisch
3
3 Zwiebeln
4 Knoblauchzehen
Salz
Pfeffer
verschiedene Kräuter, z.B. frische Petersilie, Thymian, Oregano
1 gelbe Paprikaschote
1 rote Paprikaschote
1 Zucchini
1 Maiskolben
4 Scheiben Bauchspeck
5 EL Olivenöl zum Bestreichen

Das gemischte Hackfleisch mit den Eiern vermengen. Die Zwiebeln und die Knoblauchzehen schälen und fein hacken, zu der Hackfleischmasse geben und alles gut durchkneten. Mit Salz, Pfeffer und den Kräutern würzen. Die Paprikaschoten, die Zucchini und den Maiskolben waschen, putzen und grob in Stücke schneiden. Aus der Hälfte der Hackfleischmasse 24 Hackbällchen formen. Diese Hackbällchen zusammen mit den Gemüsestücken in bunter Reihenfolge auf 8 Metallspieße stecken und mit Öl bepinseln. Die übrige Hackfleischmasse zu 16 kleinen und vier großen Hackbällchen verarbeiten. Jeweils eine Scheibe Bauchspeck wellenförmig um zwei kleine Hackbällchen legen, diese so auf einen Holzspieß stecken und mit Öl bepinseln. Die großen Hackbällchen ebenfalls mit Öl bestreichen und zusammen mit den Gemüse- und den Bauchspeckspießen etwa 8 Minuten grillen, dabei mehrmals wenden.

Gegrilltes mit Lammhackfleisch
1 kleine Lauchstange
150 g gemischtes Schweine- und Rinderhackfleisch
150 g Lammhackfleisch
1 Ei
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
Salz
Pfeffer aus der Mühle
Rosenpaprika
frische fein gewiegte Petersilie
verschiedene Kräuter, z. B. Oregano, Thymian, Rosmarin
4 EL Olivenöl zum Einpinseln

Den Lauch waschen, putzen, kurz blanchieren und in schmale, längliche Stücke schneiden. Das Hackfleisch in einer Schüssel mit dem Ei vermengen. Die Zwiebel und die Knoblauchzehen schälen, fein hacken und zu der Hackfleischmasse geben. Alles gut durchkneten. Mit Salz, Pfeffer, Rosenpaprika und den Kräutern pikant abschmecken. Aus einem Drittel der Fleischmasse mit nassen Fingern vier daumengroße Cevapcici formen. Die restliche Hackfleischmasse zu vier großen Hackfleischbällchen verarbeiten und flachdrücken. Diese fest mit den Lauchstücken umwickeln und auf kleine Holzspieße stecken. Die Cevapcici und die Lauch-Hackbällchen mit Olivenöl einpinseln und etwa 8 Minuten grillen, dabei mehrmals zwischendurch wenden.


Hamburger
(ergibt 6 Hamburger)

500 g Rinderhackfleisch
1 Ei
1 Zwiebel
Salz
Pfeffer aus der Mühle
Paprikapulver
1 TL mittelscharfen Senf
fein gewiegte Petersilie
2 EL Olivenöl zum Bestreichen

Das Rinderhackfleisch mit dem Ei vermengen. Die Zwiebel schälen, einige Ringe schneiden und aufbewahren, die restliche Zwiebel würfeln und zu der Hackfleischmasse geben. Mit Kräutern und Gewürzen pikant abschmecken. Aus der Hackfleischmasse sechs flache, etwa 2 cm dicke Hamburger formen, mit Olivenöl bepinseln und von jeder Seite etwa 4 Minuten grillen. Mit Zwiebelringen garniert servieren. Dazu passen Hamburgerbrötchen, die mit Salatblättern, Tomaten- und Essiggurkenscheiben belegt werden.


Gefüllte Baguettebrötchen
400 g Rinderhackfleisch
Salz
Pfeffer
Paprikapulver
4 Baguettebrötchen
je ein Stück gelbe und rote Paprikaschote
125 g Camembert
1 Stück Lauch
etwas fein gewiegte Petersilie

Das Rinderhackfleisch mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen. Bei den Baguettebrötchen den Deckel abschneiden, die größere untere Hälfte aushöhlen und mit dem Rinderhackfleisch füllen. Die gefüllten Baguettebrötchen in Alufolie einwickeln und etwa 20 Minuten lang auf dem Rost grillen. In der Zwischenzeit den Camembert in Scheiben und den Lauch und die Paprika fein in Stücke schneiden. Nach dem Garen die Alufolie vorsichtig öffnen und die gefüllten Baguette mit den Camembertscheiben und den Lauch- und Paprikastücken belegen. Kurze Zeit weitergrillen, bis der Camembert leicht zerläuft.


Tipp:
Um zu verhindern, dass die Hackbällchen und Hackspieße beim Grillen zerfallen, grillt man sie am besten 

Sonntag, 2. Juni 2013

Grillspaß mit Geflügel - tolle Rezepte

Grillspaß mit Geflügel. Foto: Wirths PR 

Grillspaß mit Geflügel

Wir alle kennen das gegrillte Huhn vom Spieß. Ob als "Broiler" oder "Brathendl" - es ist immer ein Hit und sollte deshalb auf Ihrer Grillparty nicht fehlen. Ebenfalls beliebte Geflügelspezialitäten sind kross gebratene Hühnerflügel oder "chicken wings", wie die Amerikaner sagen.

Geflügelfleisch hat aber noch viel mehr zu bieten: Probieren Sie doch einmal Putenschnitzel oder Hühnerkeulen. Sie sind sehr schmackhaft und vor allem auch kalorienarm – und liefern somit eine echte Alternative zum Fleisch von Schwein und Rind.

Wenn’s schnell gehen soll, eignen sich Brust vom Huhn und Putenschnitzel zum Grillen. Einfach salzen, würzen, grillen – fertig! Unser Tipp: Dekorativ wird Putenschnitzel, wenn Sie es wellenförmig auf einen Spieß stecken und zusätzlich mit Salbeiblättern belegen. Eine Delikatesse sind auch gegrillte Hühnerbeine. Sie erfordern allerdings etwas Vorbereitung, denn damit sie so richtig schmackhaft werden, sollte man sie vor dem Grillen einige Stunden marinieren. 

Für die Marinade nehmen Sie ein gutes Öl, beispielsweise Sonnenblumenöl oder Olivenöl. Die Marinaden würzt man am besten mit Curry, Sojasoße und Ingwer. Wichtig bei der Zubereitung von Geflügel: wegen der Salmonellengefahr sollte man Geflügel sehr gründlich waschen und unbedingt durchbraten. Dann steht Ihrem Grillspaß mit Geflügel nichts mehr im Wege! Den letzten Pfiff erhält Ihr Huhn natürlich durch den richtigen Dip.

Unser Dip-Tipp: ein exotischer Sauerrahm-Dip mit Curry und Curcuma.


Grillspaß mit Geflügel
(für 8-10 Personen)

4 Putenschnitzel
4 Hähnchenbrüstchen
4 Hühnerschenkel
4 Hähnchenkeulen
4 Hähnchenflügel
0,1 l Sonnenblumenöl zum Einpinseln
Salz
Pfeffer
Rosmarinnadeln
feingewiegte Petersilie
Curry
Paprikapulver

Das Geflügelfleisch unter kaltem Wasser abbrausen, trocken tupfen und mit Sonnenblumenöl (wer’s kräftiger mag, kann auch ein Gewürzöl nehmen) bepinseln. Die Putenschnitzel und die Hähnchenbrüstchen salzen und pfeffern. Die Hühnerschenkel salzen und mit Rosmarin oder Petersilie bestreuen. Die Hähnchenkeulen und die Hühnerflügel kräftig mit Salz, Pfeffer, Curry und Paprikapulver würzen. Alle Teile etwa 10-15 Minuten grillen. Dazu schmecken gegrillte Tomaten.

Exotische Geflügelspieße
(ergibt 4 Spieße)
400 g Putenfilet
1 kleine Ananas
1 Orange
4 EL Sesamöl

Das Putenfilet kalt abbrausen und trocken tupfen. Die Ananas mit Schale in Ringe, die Orange mit Schale in Achtel schneiden. Das Putenfleisch in zwölf Stücke zerschneiden und diese abwechselnd mit den Ananas- und Orangenstücken auf vier Metallspieße stecken. Das Putenfleisch gut mit Sesamöl bepinseln und die Geflügelspieße etwa 8 Minuten grillen.

Geflügelspieße mit Salbei

(ergibt 4 Spieße)
4 dünne Putenfilets
2 EL  Olivenöl
Salbei

Die Putenfilets kalt abbrausen und trocken tupfen. Je eine Scheibe Putenfilet wellenförmig auf einen Holzspieß stecken, mit Öl einpinseln, salzen und mit Salbeiblättern belegen. Die Geflügelspieße etwa 10 Minuten grillen.


Donnerstag, 23. Mai 2013

Warum Männer so selten kochen

Bei einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) haben 93 Prozent der Frauen ihre Kochkünste als gut oder sehr gut eingeschätzt. 41 Prozent der Männer gaben hingegen zu, nur wenig oder überhaupt nicht zu kochen. Foto: Techniker Krankenkasse (TK)


 Hauptsache lecker...

Aller Fortschritte der Gleichberechtigung zum Trotz: Der Blick in die bundesdeutschen Küchen offenbart, dass weiterhin vor allem die Frauen am Herd stehen. Bei einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) haben 93 Prozent der Frauen ihre Kochkünste als gut oder sehr gut eingeschätzt. 41 Prozent der Männer gaben hingegen zu, nur wenig oder überhaupt nicht zu kochen. Zudem ist bei den Männern der Anteil derjenigen, die sich nur wenig Gedanken über Ihre Ernährung machen, dreimal höher als bei den Frauen.

Elisabeth Kirchner, Diplom-Oecotrophologin bei der TK in Berlin: "Gesundes Essen ist traditionell ein weibliches Thema. Während die Mehrheit der Frauen dem Motto 'Hauptsache gesund' zustimmt, orientieren sich die Männer mehrheitlich am Prinzip 'Hauptsache lecker'. Dabei sind Genuss und eine ausgewogene Ernährung durchaus miteinander vereinbar - vor allem, wenn selbst gekocht wird." Doch warum greifen die Herren der Schöpfung nicht häufiger zum Kochlöffel? Zu den wichtigsten Gründen gehören: keine Zeit (40 Prozent), jemand anderes kann besser kochen (17 Prozent), keine Lust (14 Prozent) und zu faul (neun Prozent). Doch nicht alle Männer verweigern sich dem kulinarischen Selbstversuch: Rund jeder Dritte gab an, regelmäßig zu kochen.

Ernährungswissenschaftlerin Kirchner rät zu einem unverkrampften Umgang mit dem Essen: "Der Griff zum Fertiggericht lässt sich nicht immer vermeiden und nicht in jedem steckt ein begeisterter Hobbykoch. Wichtig ist, dass man sich im Großen und Ganzen bewusst und ausgewogenen ernährt."

Im Auftrag der TK hat Forsa im Januar 2013 bevölkerungsrepräsentativ 1.000 Erwachsene in Deutschland zu ihrem Ernährungsverhalten befragt.

Sonntag, 5. Mai 2013

Reis hat viele Gesichter – die wichtigsten Reissorten


Reis hat viele Gesichter – die wichtigsten Reissorten. Foto: Wirths


Reis hat viele Gesichter


Reis ist nicht gleich Reis. Zu diesem Schluss kommt man spätestens vor dem Reis-Regal im Supermarkt. So gibt es langkörnige, mittelkörnige und rundkörnige Sorten, die je nach Verarbeitung als Naturreis, Parboiled-Reis oder Weißreis angeboten werden. Daneben gibt es Spezialsorten wie Wildreis, Basmati-Reis oder Jasminreis. 

Unterscheidung nach Körnung
Langkorn-Reis ist die beliebteste Sorte in Deutschland, jedes Korn ist mindestens 6 mm lang. Langkornreis wird klassisch als Beilage von Fleisch- oder Gemüsegerichten bevorzugt.
Rundkorn-Reis ist auch als Milch-Reis bekannt. Das Korn ist kürzer als 5,2 mm und weist den höchsten Durchmesser auf. Diese Sorte ist ideal für Risotto.

Unterscheidung nach Verarbeitungsgrad
Beim Naturreis (Vollkornreis) ist das Korn noch vom Silberhäutchen umgeben und deshalb besonders reich an vielen wichtigen Nährstoffen. Durch ein spezielles Veredelungsverfahren gelingt Parboiled-Reis durch seine glatte, feste Oberfläche immer körnig. Gleichzeitig bleiben die wertvollen Vitamine und Nährstoffe erhalten. Um Weißreis mit seiner weißen, glatten Oberfläche zu erhalten, muss das Korn geschliffen und poliert werden. Weißreis ist vom Geschmack die neutralste Reisvariante.

Spezialsorten
Wildreis ist eigentlich gar kein Reis, sondern eine Wassergrasart mit dunklen Samen. Er stammt auch nicht aus Asien, sondern vom Oberlauf des Mississippi. Basmati-Reis ist ein aromatischer Duftreis aus den Bergregionen Indiens und Pakistans mit dem unverwechselbaren Eigengeschmack. Jasmin-Reis besitzt ein zart blumiges Aroma und stammt aus den nördlichen Regionen Thailands.

Sonntag, 7. April 2013

Asiatische Gemüsepfanne mit Tofu

Asiatische Gemüsepfanne mit Tofu. Foto: Wirths PR


Asiatische Gemüsepfanne mit Tofu

(für 4 Personen)

250 g Basmati-Reis
100 g Champignons
100 g Bambus-Sprossen
2 Karotten
8 Frühlingszwiebeln
100 g Zuckerschoten
2 Chilischoten
6 Schalotten
200 g Tofu
50 g Glasnudeln
4 EL Sesamöl
4 EL Sojasauce
4 EL Sherry
1 TL Zucker
Salz
Chinagewürz
1 Tasse Gemüsebrühe
1-2 TL Weizenstärke

Den Reis nach Packungsangabe kochen. Inzwischen das Gemüse putzen und waschen. Champignons in Scheiben, Bambus-Sprossen in Stücke, Karotten in Stifte, Frühlingszwiebeln quer in ca. 4 cm breite Streifen, Chili in dünne Ringe schneiden, dabei die Kerne entfernen. Schalotten abziehen und halbieren. Tofu in  Scheiben schneiden und diese halbieren. Die Glasnudeln in kaltem Wasser einweichen. Das Öl in einer Wok-Pfanne erhitzen und das Gemüse darin unter vorsichtigem Umrühren braten, nach 5 Minuten Zuckerschoten und Tofu zugeben. Inzwischen leicht gesalzenes Wasser erhitzen und die Glasnudeln ca. 1 Minute darin ziehen lassen. Sojasauce und Sherry an das Gemüse geben, mit Zucker, Salz und Chinagewürzmischung würzen. Die Gemüsebrühe angießen, Stärke mit Wasser anrühren und zugeben, die Sauce aufkochen und nochmals nachwürzen. Die abgetropften Glasnudeln unter das Gemüse heben, kurz mit erhitzen und mit dem Reis servieren.

Pro Person:467 kcal (1955 kJ), 16,6 g Eiweiß, 15,0 g Fett, 66,6 g Kohlenhydrate

Salate richtig zubereiten: Vom Putzen, Waschen und Schleudern

Einen Blattsalat zubereiten ist für die meisten Menschen kein Problem. Doch vielleicht gelingt er mit dem einen oder anderen Tipp noch besser: Zunächst ist Salatputzen angesagt. Dazu werden die äußeren, unansehnlichen Blätter oder auch nur die verfärbten Blattspitzen entfernt. Das gilt auch für grobe Stiele und harte Mittelrippen. Dunkel verfärbte Druck- oder Faulstellen sind bei hellgrünen, glatten Salaten leicht zu entdecken. Bei braunroten, stark gekrausten Salaten sind sie hingegen meist erst auf den zweiten Blick erkennbar. Prüfen Sie die Blätter bei diesen Salaten daher besonders sorgfältig.

Nach dem Putzen die Salatblätter unzerkleinert in eine große Schüssel mit viel Wasser geben und den Salat kurz, aber gründlich waschen. Dies gegebenenfalls ein- bis zweimal mit frischem Wasser wiederholen, falls die Blätter sehr sandig sind. So werden sämtliche Verunreinigungen entfernt und gleichzeitig gehen nicht zu viele Nährstoffe mit dem Wasser verloren. Das ist auch der Grund, warum man den Salat nicht Wässern sollte.

Damit sich die Salatblätter gut mit dem Dressing verbinden können, sollten sie möglichst trocken sein. Geben Sie dazu den Salat in ein großes Sieb und schütteln Sie dieses vorsichtig. Alternativ lässt sich auch eine Salatschleuder verwenden. Sie sollte nicht zu voll beladen werden, um die Blätter nicht zu verletzen. Zupfen Sie dann die Blätter in kleinere Teilstücke. Je härter die Blätter sind, desto kleiner sollten die Teilstücke sein.

Jetzt heißt es Anmachen. Wählen Sie dafür eine große Schüssel, in der sich der Salat gut vermengen lässt. Bei zarten und empfindlichen Salatarten wie Kopf- und Bataviasalat geben Sie das Dressing erst kurz vor dem Servieren dazu, da die Blätter ansonsten weich werden. Den Salat bewahren Sie so lange am besten gekühlt auf. Eissalat, Chicorée und Endiviensalat vertragen die Salatsoße schon früher, damit sie etwas "durchziehen" können. Bei Bedarf kann der Salat zum Servieren in eine kleinere Schüssel umgefüllt oder auf einer Platte dekorativ angerichtet und mit Kräuterblättchen, essbaren Blüten oder anderen Salatzutaten garniert werden.

Weitere Informationen und Tipps für die Zubereitung von Blattsalaten finden Sie auf www.was-wir-essen.de in der Rubrik Lebensmittel von A-Z / Salate / Zubereitung und Lagerung oder direkt unter http://www.was-wir-essen.de/abisz/salate_zubereitung_lagerung.php

Dr. Claudia Müller, www.aid.de


Donnerstag, 4. April 2013

Gemüsepfanne mit Rindfleisch


Gemüsepfanne mit Rindfleisch. Foto: Wirths PR

Gemüsepfanne mit Rindfleisch
(für 4 Personen)

400 g mageres Rindfleisch
4 EL Sojasauce
6 EL Sonnenblumenöl
1 gestr. EL Stärke
Salz
Pfeffer
1 Bund Frühlingszwiebeln
1 Stange Lauch
100 g Champignons
2 Möhren
1 rote Paprikaschote
1 grüne Paprikaschote
75 g Erbsen
150 g Sojasprossen (frisch oder aus dem Glas)
200 g Reis
1 Chilischote
Ingwer
Koriander

Das Fleisch kalt abbrausen, trocken tupfen und in dünne, mundgerechte Scheiben schneiden. Sojasauce mit gleicher Menge Sonnenblumenöl und der Stärke verrühren, mit Salz und Pfeffer würzen und die Fleischscheiben darin 30 Minuten marinieren. Inzwischen das Gemüse putzen und waschen, die Sojasprossen abtropfen lassen und den Reis nach Packungsangabe zubereiten. Frühlingszwiebeln in Ringe, Lauch in breite Streifen, Champignons in Scheiben, Möhren in Stifte schneiden. Paprikaschoten vierteln, die Kerne entfernen und in Stücke schneiden. Chilischote halbieren, die Kerne entfernen und fein hacken. Das Fleisch aus der Marinade nehmen, abtropfen lassen und in einer Pfanne in 2 EL heißem Öl kräftig anbraten. Heraus nehmen und warm stellen. Die Marinade in die Pfanne gießen, zum Kochen bringen, das Gemüse zugeben und alles 6-7 Minuten garen. Das Fleisch zugeben und nochmals einige Minuten mit erhitzen. Nachwürzen und mit Ingwer und Koriander pikant abschmecken.

Pro Person:504 kcal (2110 kJ), 32,3 g Eiweiß, 18,3 g Fett, 49,9 g Kohlenhydrate

Mittwoch, 3. April 2013

Bayerische Creme

Bayerische Creme. Foto: Wirths PR


Bayerische Creme
(für 4 Personen)

400 ml fettarme Milch
1/2 Vanilleschote
12 g Diabetiker Süße zum Streuen (entspricht etwa 100 g Zucker)
1-2 Tropfen Bittermandelaroma
6 Blatt Gelatine
3 Eigelb
200 ml Schlagsahne
100 g Beerenfrüchte (Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren)

Die Vanilleschote in der Milch etwas erhitzen. Herausnehmen, das Mark herauskratzen und mit der Diabetiker Süße und dem Bittermandelaroma in die Milch geben. Inzwischen die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Die Milch aufkochen, vom Herd nehmen, etwas abkühlen lassen. Erst die ausgedrückte Gelatine, dann die Eigelb einrühren. Die Creme kalt stellen, dabei mehrmals umrühren. Die Sahne steif schlagen und unter die Creme heben. Die Beerenfrüchte waschen und putzen, die Erdbeeren halbieren. Die Bayerische Creme mit den Beerenfrüchten anrichten.

Pro Person: 275 kcal (1154 kJ), 8,4 g Eiweiß, 22,0 g Fett, 10,7 g Kohlenhydrate

Curry-Risotto mit Huhn


Curry-Risotto mit Huhn. Foto: Wirths PR

Curry-Risotto mit Huhn

(für 4 Personen)

2 kleine Zwiebeln
2 Frühlingszwiebeln
1 Möhre
4 EL Sonnenblumenöl
200 g Risottoreis
0,4 l Gemüsebrühe
1-2 EL Curry
Kreuzkümmel
Koriander
400 g Hühnerbrust
120 g frische Ananas

Zwiebeln schälen und fein würfeln, Frühlingszwiebeln in Ringe, die Möhre in dünne Stifte schneiden. Alles in 2 EL Öl andünsten. 250 g Risottoreis zugeben und unter Rühren erhitzen, bis die Körner glasig sind und glänzen. Gemüsebrühe angießen und alles einkochen, dabei mit Curry, Kreuzkümmel und etwas Koriander kräftig würzen. Inzwischen die Hühnerbrust kalt abbrausen, trocken tupfen und in mundgerechte Stücke schneiden. Hühnerfleisch in 2 EL Öl knusprig anbraten. Ananas in Stücke schneiden, kurz mitbraten und mit dem Fleisch unter das Curry-Risotto heben.

Pro Person: 412 kcal (1725 kJ), 29,6 g Eiweiß, 12,7 g Fett, 44,9 g Kohlenhydrate 

Freitag, 29. März 2013

Leichtes Karfreitags-Menü „Bandnudeln mit Lachs“

Leichtes Karfreitags-Menü „Bandnudeln mit Lachs“. 
Foto: www.ostermenue.de

Leichtes Karfreitags-Menü „Bandnudeln mit Lachs“
(für 4 Personen)

Camembert-Tartes mit Räucherlachs

für den Mürbeteig
80 g Mehl
30 g Butter
1/3 gestr. TL Salz
1 EL kaltes Wasser

für die Füllung
75 g Saure Sahne extra
50 g Camembert
1 Eigelb
Salz
Pfeffer
Muskat
Dill
50 g Räucherlachs

Aus Mehl, Butter, Salz und Wasser einen Mürbeteig kneten. Den Teig kurz ruhen lassen, dann etwa 2 mm dünn ausrollen. Mit dem Teig 4 gebutterte Tortelettförmchen auslegen und diese blind vorbacken. Inzwischen die Camembert-Füllung vorbereiten. Camembert entrinden und mit Saurer Sahne und Eigelb zu einer glatten Masse verarbeiten und kräftig würzen. Den Lachs in kleine Stücke schneiden und auf die Törtchen verteilen. Die Käsemasse darüber gießen. Bei 200 °C ca. 15 Minuten backen.

Bandnudeln mit Lachs
300 g Bandnudeln
200 g Lachs
125 g Crème fraîche
1 Tasse Gemüsebrühe
1 TL Stärke
Salz
Pfeffer
Dill
1 Eigelb
1/2 Glas Weißwein

Nudeln nach Packungsaufschrift zubereiten. Inzwischen den Lachs in mundgerechte Streifen schneiden. Crème fraîche mit Brühe verrühren und unter ständigem Rühren erhitzen. Den Lachs zugeben und einige Minuten ziehen lassen. Die Sauce mit etwas Stärke binden. Mit Salz, Pfeffer und mit feingewiegtem Dill würzen. Mit einem Eigelb legieren und mit Wein abschmecken. Die Sauce mit den gekochten Nudeln anrichten.

Avocadocreme
1 große, reife Avocado
Saft einer Zitrone
100 g Crème fraîche
100 g fettarmer Joghurt
1 Knoblauchzehe
Salz
Pfeffer
125 g gegarte Crevetten
Dill

Avocado halbieren und den Kern entfernen. Das Fruchtfleisch herauslösen, sofort mit Zitronensaft beträufeln und pürieren. Crème fraîche und Joghurt unterheben. Cremig rühren und mit dem durchgepressten Knoblauch, Salz, Pfeffer und Zitronensaft pikant abschmecken. Mit den gegarten Crevetten und etwas fein gewiegtem Dill in Dessertgläsern anrichten.

Pro Person: 1030 kcal (4310 kJ), 41,5 g Eiweiß, 63,8 g Fett, 72,7 g Kohlenhydrate


Gesundheits-Tipp fürs Karfreitagsmenü

Artischocke hilft beim Verdauen
Ganz ohne Butter und Crème fraîche  kommen auch wir bei unserem leichten Karfreitagsmenü nicht aus. Es soll ja auch schmecken.  Und was gut schmeckt, enthält meist auch viel Fett und das kann  ganz schön auf den Magen schlagen. Hier hilft ein Verdauungscocktail aus 0,2 l Tomatensaft und 2 EL Artischockensaft, z. B. von Schoenenberger, gibt es in Reformhaus und Apotheke. Die Wirkstoffe der Artischocke verbessern die Fettverdauung und regen den Gallenfluss an. Da Artischockensaft etwas bitter schmeckt, am besten mit Obst- oder Gemüsesaft mischen. Am besten trinken Sie diesen Verdauungscocktail bereits kurz vor der Mahlzeit. Lassen Sie es sich schmecken!


Karfreitagsmenü mit Doraden in Zitronenöl

Karfreitagsmenü mit Doraden in Zitronenöl. Foto: www.ostermenue.de



Karfreitagsmenü mit Doraden in Zitronenöl
(für 4 Personen)

Jakobsmuscheln auf Wurzelgemüse:

2 kleine Möhren
1 Petersilienwurzel
1 Frühlingszwiebel
1 Limette
8 Jakobsmuscheln
Salz
4 EL Sonnenblumenöl
100 ml Fischfond
Pfeffer

Das Gemüse waschen und putzen. Die Möhren und die Petersilienwurzel stifteln, Frühlingszwiebel in sehr feine Streifen schneiden. 1/2 Limette in Scheiben schneiden, die restliche halbe Limette auspressen. Aus den Jakobsmuscheln das weiße Muskelfleisch und den roten Corail (Rogensack) heraustrennen und gut waschen. Mit dem Limettensaft beträufeln und leicht salzen. 2 EL Öl in einer Pfanne erhitzen und das Muschelfleisch dazugeben. Bei leichter Hitze etwa 2 Minuten braten, dann herausnehmen und warmstellen. 2 EL Öl in die Pfanne geben. Das Gemüse hineingeben, andünsten, mit dem Fischfond ablöschen und mit Pfeffer und Salz würzen. Das Gemüse mit einem Schöpflöffel aus der Pfanne nehmen, abtropfen lassen und mit den Jakobsmuscheln und einigen Limettenscheiben auf Tellern anrichten.

Pro Person: 146 kcal (611 kJ), 5,6 g Eiweiß, 11,0 g Fett, 5,7 g Kohlenhydrate

Krabbensuppe:

1 Bund Suppengrün
1 Zwiebel
2 EL Sonnenblumenöl
200 ml Fischfond
400 ml heiße Milch
1 EL Weizenstärke
250 g Krabben
2 Eigelb
150 g Schmant
einige Zweige Kerbel
Pfeffer
Salz
1 TL Curry

Suppengrün putzen, waschen und in ganz kleine Würfel schneiden, die Zwiebel schälen und fein würfeln. 2 EL Öl in einem Suppentopf erhitzen und das Gemüse darin kräftig andünsten. Mit dem Fischfond angießen und aufkochen. Die heiße Milch zugießen. Die Weizenstärke in etwas Wasser lösen und die Suppe damit binden. Die Krabben zugeben, die Suppe 5 Minuten köcheln lassen, anschließend vom Herd nehmen. Eigelb mit Schmant verrühren und an die Suppe geben, den Kerbel fein hacken. Die Krabbensuppe mit Pfeffer, Salz und Curry abschmecken und mit etwas Kerbel bestreut servieren.

Pro Person: 312 kcal (1306 kJ), 18,7 g Eiweiß, 21,8 g Fett, 10,3 g Kohlenhydrate

Doraden in Zitronenöl mit Kartoffeln:

2 kleine Doraden (à 450-500 g)
Pfeffer
Salz
1 Zucchini
1 Fenchelknolle
1 kleine Aubergine
1 Fleischtomate
3 Schalotten
3 Knoblauchzehen
800 g Kartoffeln
7 EL Sonnenblumenöl
1 Zitrone
4 Zweige Thymian
500 ml Fischfond, ersatzweise Gemüsebrühe

Bis auf die Schwanzflossen alle Flossen der Doraden abschneiden. Die Fische schuppen und ausnehmen, mit kaltem Wasser gut abbrausen, anschließend trockentupfen und von innen und außen pfeffern und salzen. Das Gemüse putzen und waschen, Zucchini in Stücke, Fenchel in Spalten, Aubergine in Scheiben schneiden und diese nochmals halbieren. Fleischtomate mit heißem Wasser überbrühen, enthäuten, entkernen und in Spalten schneiden, Schalotten und Knoblauchzehen abziehen und fein würfeln. Die Kartoffeln schälen, vierteln, waschen und in Salzwasser garen. 1 EL Öl in einer Kasserolle erhitzen und das Gemüse darin andünsten. Zitrone entsaften, den Saft mit 3 EL Öl verrühren. Die Doraden auf das Gemüse legen, innen und außen mit dem Zitronenöl bepinseln, anschließend mit den Thymianzweigen belegen. Den Fischfond angießen und aufkochen. Die Hitze reduzieren und die Kasserolle mit einem Deckel verschließen. Die Doraden ca. 30-35 Minuten garen, dabei mehrmals mit dem Fond übergießen. Inzwischen die gegarten Kartoffeln gut abtropfen lassen. 3 EL Öl in einer Pfanne erhitzen und die Kartoffeln darin goldbraun braten, pfeffern und salzen. Die Doraden mit dem Gemüse und den Kartoffeln anrichten.

Pro Person: 540 kcal (2260 kJ), 41,8 g Eiweiß, 25,4 g Fett, 35,9 g Kohlenhydrate

Gesamt pro Person: 998 kcal (4178 kJ), 65,8 g Eiweiß, 58,5 g Fett, 51,9g Kohlenhydrate

Mittwoch, 27. März 2013

Karfreitagsmenü Forelle blau

Karfreitagsmenü Forelle blau. Foto: www.ostermenue.de


Karfreitagsmenü Forelle blau
(für 4 Personen)

Kräutersuppe mit Krabben

1 Bund frische Gartenkräuter (Dill, Petersilie, Schnittlauch, Kerbel)
1 Zwiebel
3 EL Butter
20 g Mehl
1 l fertige Gemüsebrühe
200 ml Schlagsahne
1 Ei
Salz
Pfeffer
100 g gegarte Krabben

Die Gartenkräuter waschen und fein hacken. Die Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden. Butter in einem Topf erhitzen und die Zwiebel darin andünsten. Mehl darüber streuen und unter Rühren anschwitzen, mit der Gemüsebrühe ablöschen. Die Suppe aufkochen und einige Minuten ziehen lassen. Die frischen Kräuter unter die Suppe geben und die Suppe mit dem Pürierstab pürieren. Mit Salz und Pfeffer würzen. Die Schlagsahne steif schlagen, das Eigelb verquirlen und beides an die Suppe geben. Die Suppe auf vier Teller verteilen und mit den gegarten Krabben garniert servieren.

Pro Person: 302 kcal (1263 kJ), 10,0 g Eiweiß, 24,6 g Fett, 9,5 g Kohlenhydrate


Forelle blau

4 mittelgroße, frische Forellen (à 350 g)
1 Bund Suppengrün
1 kleine Zwiebel
2 Lorbeerblätter
einige weiße Pfefferkörner
250 ml Weißwein
125 ml Weinessig
Salz
1 kg Kartoffeln
Dill

Für Forelle blau sollten die Forellen ganz frisch geschlachtet sein. Der Fisch sollte so wenig wie möglich angefasst werden, damit die äußere Schleimschicht nicht beschädigt wird. Für die Zubereitung das Suppengemüse putzen, die Zwiebel schälen und vierteln. Mit den Lorbeerblättern und den Pfefferkörnern in 2-3 l Wasser zum Kochen bringen. Den Wein zugeben und den Sud 30 Minuten köcheln lassen. Währenddessen die Kartoffeln schälen und in Salzwasser garen. Den Essig mit der gleichen Menge Wasser erhitzen und über die Forellen gießen, damit sie schön blau werden. Bei dem Sud die Hitze zurücknehmen und die Forellen vorsichtig in das heiße Wasser legen und ca. 10 Minuten ziehen lassen. Die fertig gegarten Forellen aus dem Sud nehmen, abtropfen lassen, mit den Kartoffeln und etwas frischem Dill servieren.

Pro Person: 445 kcal (1863 kJ), 55,9 g Eiweiß, 7,1 g Fett, 38,2 g Kohlenhydrate


Frühlingssalat

150 g Rucola
1/2 Salatgurke
1/2 Bund Radieschen
200 g saure Sahne
1 Schalotte
Saft 1/2 Zitrone
Salz
Pfeffer

Rucola kalt abspülen und gut trocken schleudern. 1/3 des Salates beiseite legen. Gurke abwaschen, in dünne Scheiben schneiden. Radieschen putzen, waschen und in Scheiben schneiden. Rucola, Gurke und Radieschen anrichten. Für die Sauce den restlichen Rucola ganz fein schneiden, die Schalotte schälen und fein hacken, beides mit der sauren Sahne verrühren. Die Sauce mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken und zu dem Salat reichen.

Pro Person: 79 kcal (332 kJ), 2,5 g Eiweiß, 5,1 g Fett, 5,1 g Kohlenhydrate


Gesamt: 826 kcal (3356 kJ), 68,4 g Eiweiß, 36,8 g Fett, 52,8 g Kohlenhydrate

Samstag, 23. März 2013

Spargel mit Lachsfilet und Zitronengras-Sauce

Spargel mit Lachsfilet und Zitronengras-Sauce. Foto: Wirths PR


Spargel mit Lachsfilet und Zitronengras-Sauce
(für 4 Personen)

1 kg mehlig kochende Kartoffeln
1 kg Spargel
1 TL Butter
Zucker
Salz
800 g Lachsfilet
Saft von 1/2 Zitrone
100 g Butter
0,15 l Spargelsud
0,1 l Sahne
Muskat
1 Schalotte
2 Stängel Zitronengras
2 EL Weißer Burgunder
1/4 l kalte Gemüsebrühe
30 g Weizenmehl
3 Eigelb
1 Prise Salz
Pfeffer
Muskat
1-2 EL Zitronensaft
1 Schuss Weißer Burgunder
2-3 EL Sahne
1 Flasche Weißer Burgunder (Deutsches Weintor eG)

Die Kartoffeln schälen, waschen und in Salzwasser gar kochen. Spargel vom Kopf bis zum Fußende mit einem scharfen Messer dünn schälen und die Endstücke großzügig abschneiden. In einem hohen Spargeltopf Wasser erhitzen, Butter, 1 TL Zucker und 1 Prise Salz zugeben und die Spargelstangen hineinstellen. Darauf achten, dass die Köpfe gerade aus dem Wasser ragen. Je nach Dicke der Stangen 15 bis 20 Minuten kochen. Die Lachsfilets kalt abbrausen, trocken tupfen, leicht salzen und mit Zitronensaft beträufeln. In einer Pfanne 40 g Butter erhitzen und die Lachsfilets von beiden Seiten einige Minuten braten. Inzwischen die Kartoffeln abgießen und ausdämpfen lassen. Durch eine Kartoffelpresse in einen Topf drücken. Spargelsud und Sahne zugeben, mit 1/2 TL Salz, 1 TL Zucker und etwas Muskat würzen und das Ganze mit dem Schneebesen solange schlagen, bis das Püree schön glatt ist. Für die Sauce die Schalotte abziehen und fein würfeln, das Zitronengras in kleine Stücke schneiden. In einem kleinen Topf 2 EL Wein und 2 EL Gemüsebrühe erhitzen, Zwiebelwürfel und Zitronengras zugeben. Das Ganze auf 1 EL Flüssigkeit reduzieren, durch ein Sieb gießen. In einem zweiten Topf Mehl mit der restlichen Gemüsebrühe glatt rühren. Eigelb unterziehen und die Sauce im heißen Wasserbad bis zum Eindicken mit dem Rührbesen schlagen. Dann die restliche Butter unterrühren und die Holländische Sauce mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Den Zwiebel-Zitronengras-Sud zugeben und die Sauce mit Zitronensaft, Wein und Sahne abschmecken. Den Spargel mit Lachsfilet, Kartoffelpüree und Zitronengras-Sauce servieren. Dazu schmeckt ein kühles Glas Weißer Burgunder.

Pro Person: 1009 kcal (4224 kJ), 53,1 g Eiweiß, 67,0 g Fett, 46,8 g Kohlenhydrate


Der Wein zum Spargel

Der Weiße Burgunder aus der Serie „Exclusiv trocken“ der Pfälzer Winzergenossenschaft Deutsches Weintor eG ist ein idealer Wein zum Spargel. Die Trauben dieses eleganten, trockenen Weines wachsen begünstigt vom mediterranen Klima der Pfalz und werden in Ilbesheim zu charaktervollen trockenen Weinen in besonderer Qualität veredelt. Der Weiße Burgunder von Deutsches Weintor ist ein ausdrucksvoller, weicher Wein mit pikanter Fruchtsüße und feinherbem Nachhall. Sein feines, elegantes Bukett hat eine leicht nussige Note. Er passt besonders gut zu Spargel, zu leichten Geflügelgerichten, Frikassee, feinem Fisch wie z. B. Lachs oder mildem Frischkäse.

Der Weiße Burgunder von Deutsches Weintor eG ist im Lebensmitteleinzelhandel, in Kauf- und Warenhäusern erhältlich. Linktipp: www.weintor.de