"Mach dich stark und andere auch. Mit deinem Video für mehr Respekt". Unter diesem Motto ist jetzt
361 Grad Respekt - Der Jugendwettbewerb auf YouTube gegen Ausgrenzung
gestartet. Unter der Schirmherrschaft von Bundesfamilienministerin
Manuela Schwesig und unterstützt von prominenten Paten ruft der
Wettbewerb auf, sich aktiv mit den Themen Ausgrenzung und Mobbing
auseinanderzusetzen. Ziel der Aktion ist es, dass Menschen aus allen
Teilen der Bevölkerung sowie aus Politik, Wirtschaft und Entertainment
mit ihrem Video ein Zeichen gegen Mobbing setzen.
Videocamps
geben Impuls: Filme von Jugendlichen rufen Deutschland zum Mitmachen
auf Jugendliche produzieren unter professioneller Anleitung die ersten
Spots
der Aktion. Von der Recherche über die Ideenentwicklung bis hin zur
Produktion werden sie von geschulten Medienpädagogen begleitet. Die
Impuls-
Spots werden circa eine Woche nach den
Workshops auf dem offiziellen Kampagnen Kanal auf
YouTube unter
youtube.de/361grad präsentiert. Den Start macht ein Video von
Schülern aus Gera - es folgen bis Ende September die Städte Berlin, Mainz, Köln, München und Rostock.
Glasperlenspiel, Joko Winterscheidt, Peter Lohmeyer,
Tine Wittler,
Maxim,
Hagen Stoll sowie die
YouTube-Stars Y-Titty,
LeFloid,
daaruum und
ApeCrime (Video ab 16 Uhr auf
YouTube.com/ApeCrimeTV) rufen zum Mitmachen bei der Kampagne auf.
Videos gegen Mobbing
Nach der Präsentation der
Spots
antwortet Deutschland: Jeder kann mitmachen und eine eigene
Videobotschaft oder ein Videostatement auf die 361-Grad-Plattform
stellen und damit ein öffentliches Zeichen gegen Mobbing setzen. Dabei
ist der Kreativität keine Grenze gesetzt: Ob Zuhause mit der
Webcam oder unterwegs mit dem
Handy,
gemeinsam mit Freunden, der Familie oder Kollegen - nahezu jeder ist
heute in der Lage ein kurzes Video zu produzieren, um ein Zeichen für
mehr Respekt und gegen Ausgrenzung zu setzen.
Die
Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Manuela Schwesig
unterstützt die Initiative in diesem Jahr und wünscht sich eine breite
Beteiligung: "Die Idee des Netzes ist es, Menschen miteinander zu
verbinden. Aber es kommt noch immer zu häufig vor, dass Menschen im Netz
ausgegrenzt werden", sagt Schwesig. "Ich wünsche mir eine Netzkultur,
in der Mobbing und Ausgrenzung keinen Platz haben. Mobbing passt nicht
zur Grundidee vom Netz und auch nicht zu den Grundwerten in unserer
Gesellschaft. Deshalb unterstütze ich den Wettbewerb 361 Grad Respekt.
Otto
Vollmers vom diesjährigen Initiator der Initiative, Freiwillige
Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM e.V.), sagt: "Die FSM
will Kinder und Jugendliche dabei unterstützen, auf sichere Weise im
Netz das zu machen, was ihnen Spaß macht: mit anderen kommunizieren,
Freiheiten austesten und die vielfältigen Inhalte nutzen. Mit dem
Wettbewerb 361 Grad Respekt haben Jugendliche im Netz selbst eine
Stimme: gegen Ausgrenzung und Cybermobbing und für Toleranz. Hier können
sie zeigen, was sie und andere stark macht in einem respektvollen
Umgang miteinander - im Netz wie im Alltag."
Hauptunterstützer ist die Techniker Krankenkasse (TK), mit deren Unterstützung der 361 Grad YouTube-Kanal
www.youtube.de/361grad
auch im Anschluss an den Wettbewerb als Anlaufstelle für Diskussionen
und dem Austausch zum Thema Respekt sowie der Förderung von sozialem
Engagement,
Bildung und Medienkompetenz dienen soll. "Mobbing über das Netz ist
kinderleicht aber dennoch kein Kinderspiel", so der
TK-Vorstandsvorsitzende Dr. Jens Baas. "Neue Studien zeigen, dass
gemobbte Jugendliche davon auch noch im Erwachsenenalter körperlich
krank sein können", so Baas. "Aus diesem Grund engagiert sich die TK
bereits seit längerem mit verschiedenen Projekten gegen das Mobbing."
YouTube
unterstützt von Beginn an die Aktion. Sabine Frank, Leiterin
Jugendschutz und Medienkompetenz Google Deutschland: "Videos geben
Jugendlichen die Möglichkeit sich kreativ auszudrücken, und wir sind
immer wieder erstaunt, welche einfallsreichen Ideen junge Filmemacher in
die
YouTube Community einbringen. Leider gibt es einzelne, die sich dabei nicht an die Regeln halten - andere beleidigen, angreifen und verletzen.
YouTube
unterstützt 361 Grad Respekt, gemeinsam mit vielen Partnern bundesweit
um dazu beizutragen Jugendliche gegen Ausgrenzung stark zu machen."
Zahlreiche Aktionspartner unterstützen den Wettbewerb
Die
Initiative hat zahlreiche Unterstützer: Dem Mitbegründer "Laut gegen
Nazis" folgen die Amadeu Antonio Stiftung, die Bundeszentrale für
politische Bildung/bpb, die Deutsche UNESCO-Kommission e.V.,
Jugendpresse Deutschland e.V., jugendschutz.
net,
die EU-Initiative "klicksafe", die Aktion "MUT gegen rechte Gewalt",
die bundesweite Aktion "Schule ohne Rassismus - Schule mit
Courage", das
Jugendmagazin
Spiesser, der Schulverteiler Schulkurier und die Jugendzeitung YAEZ.
Die Videocamps in den Bundesländern werden von Partnern wie dem
Bayerischen Staatsminister der Finanzen, für Landesentwicklung und
Heimat Dr. Markus Söder, der stellvertretenden Ministerpräsidentin und
Schulministerin des Landes Nordrhein-Westfalen Sylvia Löhrmann und vom
Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommerns
Mathias Brodkorb unterstützt.
Die Videocamps
Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 13 und 25 Jahren können sich ab sofort für die Videocamps bewerben. Auf
youtube.de/361grad erläutern Interessierte kurz ihre Motivation - das 361-Grad-
Team prüft die Bewerbungen und stellt
Teams
individuell zusammen. Die Videocamps finden in Berlin (25.-27.7.),
Mainz (1.-3.8.), Köln (8.-10.8.), München (19.-21.8.) und Rostock
(12.-14.9.) statt.
Über 361 Grad Respekt
Im
Jahr 2009 unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel
und "Laut gegen Nazis" gestartet, geht "361 Grad Respekt - Der
Jugendwettbewerb auf
YouTube gegen
Ausgrenzung" in diesem Jahr in die vierte Runde. Der Initiator der
diesjährigen Kampagne ist die Freiwillige Selbstkontrolle
Multimedia-Diensteanbieter (FSM e.V.). Unterstützung erhält die Kampagne
von der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Manuela Schwesig sowie von zahlreichen Institutionen und Stars.
Text/Quelle: TK-Pressestelle
Stand: 10.07.2014